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Polizeibericht
Berlin: Unbekannte bewerfen Gäste einer Szenebar mit Eiern
In der Berliner Kleiststraße im Regenbogenkiez wurden am Mittwochabend rund 40 vor einem Nachtlokal feiernde Menschen aus einem Auto heraus schwulenfeindlich beleidigt und mit Eiern attackiert.

Symbolbild: Die Berliner Polizei macht mutmaßlich LGBTI-feindlich motivierte Gewalt gezielt öffentlich (Bild: Sebastian Rittau / flickr)
- 9. September 2021, 10:21h 1 Min.
Im Berliner Regenbogenkiez kam es am Mittwochabend zu einem homofeindlichen Zwischenfall. Das meldete die Polizei der Hauptstadt am Donnerstag.
Laut Polizeibericht wurden Einsatzkräfte des zuständigen Abschnitts vor einer Szenebar in der Kleiststraße angesprochen. Ein 38-jähriger Mann erzählte, er und eine Gruppe von etwa 40 Gästen des Nachtlokals seien kurz zuvor Opfer eines Angriffs geworden. Gegen 23.45 Uhr sollen unbekannt Gebliebene aus einem unbeleuchteten Auto heraus Eier auf die vor der Bar Feiernden geworfen und sie homophob beleidigt haben.
Eines der Eier traf den 38-Jährigen am linken Bein, verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Ermittlungen wegen Beleidigung und versuchter Körperverletzung übernahm – wie bei Hasskriminalität üblich – der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes.
Behörden sind für queerfeindliche Gewalt sensibilisiert
Die Berliner Polizei macht mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt in ihren Berichten publik und meldet diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner für LGBTI. (pm/cw)













