Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?39969

TV-Preise

Queere Serien siegreich bei den Creative Arts Emmys

"Queer Eye", "Pose" und besonders "RuPaul's Drag Race" gehörten zu den großen Siegern der amerikanischen TV-Preise.


Mit dem Emmys ehrt die amerikanische TV-Industrie die besten Leistungen in ihren Reihen (Bild: creative emmys 2021)

  • 13. September 2021, 10:56h, noch kein Kommentar

Erneut konnten queere Inhalte bei den Creative Arts Emmys, den TV-Awards in Nebenkategorien, punkten. Bei den eine Woche vor den Primetime Emmys vergebenen Fernsehpreisen ergatterten "RuPaul's Drag Race" fünf, die Ballroom-Culture-Serie "Pose" zwei und die Realityshow "Queer Eye" einen Preis. Die Trophäen wurden am Sonntag bei zwei Galaveranstaltungen in Los Angeles vergeben.

RuPaul wurde bereits zum sechsten Mal in Folge als bester Moderator/beste Moderatorin einer Reality-Spielshow ausgezeichnet. Außerdem erhielt "Drag Race" zweiten Mal in Folge den Preis für das beste Casting einer Realityshow. "Drag Race" bekam weitere Auszeichnungen für die beste Regie in einer Realityshow (Nick Murray) und für den besten Schnitt in einer Spielshow (Jamie Martin, Paul Cross, Ryan Mallick und Michael Roha). Zudem wurde der Ableger "RuPaul's Drag Race Untucked" als beste unstrukturierte Realityshow ausgezeichnet. Bereits letztes Jahr hatte "Drag Race" fünf Preise bei den Creative Arts Emmys gewonnen.

Twitter / WorldOfWonder

"Drag Race" hat außerdem am kommenden Wochenende bei den Primetime Emmys Chancen, den Preis als bestes "Competition Program" zu erhalten. Die Sendung konnte diese Auszeichnung bereits in den letzten drei Jahren einheimsen – und dabei große Namen wie die Castingshow "The Voice" ausstechen (queer.de berichtete). Alle Staffeln von "Drag Race" sind in Deutschland im Streamingportal WOW Presents Plus erhältlich, auch auf TVNOW, Netflix und OutTV sind ältere Staffeln verfügbar.

"Pose" hat viele Chancen bei Primetime Emmys

Die dritte und letzte Staffel der Serie "Pose" erhielt zwei Preise – für die besten Kostüme, das beste Haarstyling und das beste Make-up. Wirklich spannend wird es für die Sendung bei den Primetime Emmys: Dort ist sie fünf Mal nominiert, darunter als beste Drama-Serie, für die beste Regie einer Drama-Serie und das beste Drehbuch einer Drama-Serie. Außerdem können sich Mj Rodriguez und Billy Porter Hoffnungen auf Schauspiel-Emmys machen. Billy Porter hatte diese Auszeichnung bereits 2019 gewonnen (queer.de berichtete). Die letzte "Pose"-Staffel soll in Deutschland noch dieses Jahr auf Netflix veröffentlicht werden.

Twitter / TelevisionAcad
Datenschutz-Einstellungen | Info / Hilfe

Freude auch bei der Netflix-Sendung "Queer Eye": Die Serie gewann den Preis als beste strukturierte Realityshow gegen ebenfalls sehr erfolgreiche Sendungen wie "Antiques Roadshow" (eine Show, die angelegt ist wie "Bares für Rares") oder "Shark Tank", die US-Version von "Höhle der Löwen".

Twitter / QueerEye
Datenschutz-Einstellungen | Info / Hilfe

In der Kategorie "Außergewöhnlicher Verdienst in der Produktion von Dokumentationen" war "Welcome To Chechnya" nominiert, konnte sich aber nicht durchsetzen. Hier gewann der Dokumentarfilm "76 Days", der von den ersten Tagen des Covid-19-Ausbruchs in Wuhan handelt.

Meistprämiertes Programm bei den Creative Arts Emmys war die Netflix-Miniserie "Das Damengambit" mit neun Auszeichnungen gefolgt vom "Star Wars"-Ableger "The Mandalorian" (Disney+) mit sieben Emmys. Beide Serien können sich auch Hoffnungen auf sieben bzw. fünf Auszeichnungen bei den Primetime Emmy Awards machen. (dk)