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Kommentare zu:
Nach Selbstverbrennung am Alexanderplatz: Trans Frau erliegt Verletzungen


#1 Elm_Anonym
  • 15.09.2021, 17:02h
  • Wenn Trans* sich öffentlich verbrennt, habe ich Schwierigkeiten, das NICHT als politisch bzw. gesellschaftlich motiviert zu sehen.

    Vermutlich soll so was wie "politisch-terroristisch" gemeint sein ... hey, kein Terroranschlag ... aber in der Form, wie das Statement jetzt lautet, ist es mMn falsch. Fügt sich ein in die Reihe falscher Statements in diesm Fall. Blamabel, zynisch, traurig, offenbarend.
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#2 TransMumAnonym
  • 15.09.2021, 17:17h
  • Weiß 1 etwas von einer Mahnwache? Ich werde mir wahrscheinlich morgen frei nehmen oder ansonsten auch an einem anderen Tag
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#3 zundermxeAnonym
  • 15.09.2021, 17:28h
  • Antwort auf #1 von Elm_
  • Sprichst mir aus der Seele.

    War schon vom ersten Artike sehr irritiert als es hieß nicht lebensgefährlich verletzt und kein politischer Tathintergrund.

    Mir scheint es will geglaubt werden und letztlich zum bedauernswerten Einzelschicksal verklärt werden.
    Damit alles von vielen so Emotions- und Empathie-los weiter betrieben werden kann, wie bisher.
    Doch dieser schreckliche Tod ist eine schreiende Anklage für uns alle.
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#4 TinaisttraurigAnonym
#5 trans naysayerAnonym
  • 15.09.2021, 19:17h
  • Antwort auf #3 von zundermxe
  • "Mir scheint es will geglaubt werden und letztlich zum bedauernswerten Einzelschicksal verklärt werden."

    Ich habe mal gegoogled...

    Nicht nur das. Man ist krampfhaft bemüht, keinen Zusammenhang zu "trans" darzustellen, indem man in den Medien diese Information unterschlägt oder herumeiert.

    www.berliner-kurier.de/berlin/feuer-tragoedie-auf-dem-berlin
    er-alexanderplatz-diese-reaktionen-zeigen-was-alles-falsch-l
    aeuft-li.182967


    Hier hat sie nicht einmal ein Geschlecht. Man vermeidet die Bezeichnung "Frau" genauso wie "trans Frau". Sprachlich wird sie durch die Moderator:innen zu einer "Person". Bei einem cis Mann oder einer cis Frau würde man das nach Bekanntwerden des Geschlechts nie tun...Man würde sagen, "...eine Frau hat sich verbrannt".

    www.youtube.com/watch?v=Dea1iMx1vhY

    Ich vermute, dass man nicht mal ihren Namen nennen wird - im schlimmsten Fall ihren deadname.

    - All who die due to anti-transgender violence are to be remembered.
    - Its up to us to remember them, since law enforcement, and media often seek to erase their existence.
    - We can make a difference by being visible, speaking out, educating and organizing around anti-transgender violence.
    - Transgender lives are affirmed as valuable.

    Say her name!
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#6 AutumnRiverProfil
  • 15.09.2021, 19:39hKöln
  • Es sollte auch gesagt werden, dass sich einige AFD-Politiker und Anhänger der rechten identitären Bewegung gestern auf Twitter darüber lustig gemacht haben und die widerwärtigsten Kommentare darunter zu finden waren. Es ist unglaublich und hätte nie gedacht, dass Menschen so etwas schreiben können
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#7 NickAnonym
#8 PhoebeEulenbaerAnonym
  • 15.09.2021, 21:38h
  • Antwort auf #5 von trans naysayer
  • Das ist halt business as usual in Deutschland. Ich erwarte auch nichts anderes.

    Lass mich mir einem Zitat antworten:

    Human progress isn't measured by industry. It's measured by the value you place on a life. An unimportant life. A life without privilege. The woman who died on the place, that woman is value, it's your value. That's what defines a species.

    Und es gibt Tage an denen kotzt mich die Menschheit einfach nur an.
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#9 trans naysayerAnonym
  • 15.09.2021, 23:24h
  • Antwort auf #8 von PhoebeEulenbaer
  • "Human progress isn't measured by industry. It's measured by the value you place on a life. An unimportant life. A life without privilege. The woman who died on the place, that woman is value, it's your value. That's what defines a species."

    We're far from that. But we're on it. All hands on deck day and night over here. It's getting better. Slowly...but it's getting better my beloved younger sister.

    tender hug and loads of love! :-*
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#10 ReginaAnonym
  • 16.09.2021, 00:22h
  • Liebe mir unbekannte Person,es tut mir leid,dass du nicht überlebt hast.Ich hätte gerne mehr für dich getan,als nur eine kurze Zeit mit dir auszuhalten,bis die med. Hilfe kam.
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#11 ClarissaAnonym
  • 16.09.2021, 03:01h
  • Ich vermute in den nächsten Tagen folgende Kommentare:

    Fritze Merz: Waren etwa Kinder in der Nähe? Nein? Dann alles gut.

    Armin Laschet: Dann wird wohl ab jetzt die Hölle sein Aufenthaltsort sein *lach. Ach, ihr seid gar nicht von kath.net? Ja, sagt das doch, ach so, taz, ja dann, also ich bin sehr betroffen, wirklich sehr betroffen.

    Sahra Wagenknecht: Wirklich schrill.

    Papst Franziskus: Ich verurteile diesen Mann nicht. Das tut Gott, das genügt.

    Wolfgang Thierse: Und was geht das normale Leute an?

    Boris Palmer: Da hat ne Transe den Schwanz eingezogen. Hey, nur Spaß, echt, warn Scherz, ich entlarve Transphobie, weiß doch jeder. Und jetzt gebt mir Likes!

    Bernd Höcke: Das hätte es beim Führer nicht gegeben, dass der das selber machen muss.

    Jens Spahn: Für Verbrannte muss der Staat hoffentlich nicht noch die Beerdigungskosten bezahlen, die Asche ließe sich doch einfach verstreuen, oder?
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#12 MephalaAnonym
  • 16.09.2021, 04:51h
  • Wo sind die Queers? Damit beschäftigt, eine andere trans Frau dafür fertig zu machen, daß sie in unterwürfiger Weise Geschlechterklischees reproduziert, falsch angezogen ist, ihre Haare falsch trägt, nicht korrekt spricht und ein problematisches Verhalten hat.

    Wo sind die Linken? Damit beschäftigt, den Macker zu verteidigen, der in ihrem linken Laden eine trans Frau begrapscht und sie geschlagen hat, als sie versucht hat, sich zu wehren.

    Wo sind die cis Lesben? Auf einer feministischen Veranstaltung des 'LAZ reloaded xx', die überhaupt nicht trans feindlich ist und auf welche die L-Mag unter 'L-Termine' aufmerksam gemacht hat.

    Alles wie inmer. Ein ganz normaler Tag im queeren bunten Berlin.

    Es gibt viele Arten zu verbrennen.

    Du wirst nicht vergessen.
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#13 DQ24Anonym
  • 16.09.2021, 06:19h
  • Nun ist sie tot. Hoffentlich hat sie nun den Frieden gefunden, der ihr zu Lebzeiten nicht vergönnt war.
  • Antworten » | Direktlink »
#14 CorvoAnonym
  • 16.09.2021, 09:04h
  • Ich (selbst TI) habe nicht einmal davon erfahren, bis mich ein älterer Cis-Freund panisch anrief, ob ich okay sei. Auch heute noch immer nichts in der Druckpresse. Krass.

    Es tut mir Leid, dass du keinen anderen Weg mehr finden konntest, verstorbene Person. Aber nach fünf Jahren eigener erfolgloser Suche nach therapeutischer Unterstützung bei Transition kann ich nachvollziehen, dass so mancher Tag die Hölle ist - und oft reihen sie sich eben endlos wie Perlen. Diskriminierung als Dauerzustand kann Menschen zerbrechen. Es ist eine Schweinerei, dass das noch über deinen Tod hinaus geschieht, verstorbene Person.
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#15 JamesBAnonym
  • 16.09.2021, 09:38h
  • Ruhe in Frieden.

    Niemand kann sich vorstellen wie verzweifelt man sein muss, um so etwas zu tun.

    Aber es kotzt mich an, was andere schon ansprachen. Nichts in den Medien dazu. Und wenn wird um den heißen Brei geredet.

    Wie kann diese Tat nicht mit einer politischen/gesellschaftlichen Motivation verbunden sein?
    Suizid ist das Eine. Aber dies auf diese Art an einem so belebten Ort zu tun, das muss doch eine größere Bedeutung haben.
    Ich hoffe dazu findet sich noch ein Hinweis.

    Allein bei den Gedanken blutet mir das Herz, dass es für jemanden so weit kommen musste. Egal aus welchem Grund.
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#16 LotiAnonym
  • 16.09.2021, 09:52h
  • Antwort auf #12 von Mephala
  • Zuerst einmal bin ich immernoch fassungslos über das Geschehen mitten unter uns in Berlin.
    Und wie schon sehr treffend Phoebe Eulenbear geschrieben hat: Und es gibt Tage an denen kotzt mich die Menschheit einfach nur an.
    So geht es mir leider in letzter Zeit immer häufiger. Nicht bloß theoretisch müßte es dafür zumindest im Berliner Senat stellvertretend eine Schweigeminute geben. Und zwar rigoros. Um ein Zeichen zu setzen. Was bitte muß denn noch alles geschehen?
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#17 canadianNordicSarahAnonym
  • 16.09.2021, 19:43h
  • Es ist Zeit für eine Enttabuisierung des Themas trans. Es ist Zeit für eine Verbesserung des Gesundheitswesens für trans Leute. Es ist Zeit für eine Gesetzesänderung. Für mehr. Es reicht. Es geht uns alle an, was zu ändern. Keine trans Person soll sich outen können ohne Angst alles zu verlieren. Eine trans Person soll so transitieren, wie sie/er es will und nicht wie andere. Keine trans Person soll zu irgendwas gezwungen werden. Jeder soll über sich selbst bestimmen können. warum machen wir es uns so schwer?

    Es tut auch tage danach weh. Es fehlt trans Leuten die Lobby. Es fehlt die Emanzipation.
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#18 LambdaAnonym
#19 geschichtenundmeerAnonym
#20 Ith_Anonym
  • 19.09.2021, 15:31h
  • Ach shit.

    Na, über die Erstmeldung, von wegen "keine lebensgefährlichen Verletzungen" war ich auch ernsthaft verwundert. Vermutlich von irgendjemandem beurteilt, der*die wenig Ahnung von menschlicher Anatomie bzw. der Bedeutung von Organen wie Lunge und Haut hat.
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#21 Marlene S-HAnonym
  • 19.09.2021, 22:26h
  • Wer weiß, mit wie vielen Ressentiments Trans*Menschen tagtäglich zu kämpfen haben, den verwundert ein solcher Schritt nicht. Unsere Gesellschaft ist bei Weitem nicht so tolerant, wie uns glauben gemacht werden soll. Nicht genug, dass sich eine komplette Transition über mehrere Jahre bewegt, durch Therapien und ggf. schmerzhafte Operationen und entsprechenden rechtlichen Verfahren. In den meisten Fällen sagen sich Familien, Freunde und Bekannte los. Viele Menschen mit transidentem Hintergrund verlieren ihre Arbeit. In der Öffentlichkeit werden sie im "günstigen" Fall " nur" angestarrt und es wird getuschelt und gelacht. Andere spucken, wie im Fall meiner Frau, ihr ins Gesicht und wechseln die Straßenseite. Verbale und physische Angriffe sind nicht selten und jeder Tag kann ein Spießrutenlaufen werden. DAS ist die Realität und hat NICHTS mit den schillernden und lauten Drag zu tun, die uns so gerne in den Medien präsentiert werden und ein völlig falsches Bild von Trans*Menschen wiedergeben.
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#22 MihkelAnonym
#23 Ith_Anonym
  • 22.09.2021, 08:39h
  • Als Update dazu, laut Alfonso Pantisanos FB gehen ausgehend vom Uniklinikum, in dem sie verstorben ist, auf Whatsapp jetzt Nacktbilder von ihrem toten Körper herum, samt erkennbarem Gesicht, und das sagt eigentlich dann auch schon alles darüber, was unsereins vom Gesundheitssystem zu erwarten hat.
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#24 userer
#25 BalouAnonym
  • 02.10.2021, 12:04h
  • Hallo,

    habe eben in einem Kommentar auf Instagram gelesen, dass von Krankenhauspersonal Fotos der Frau gemacht und in WhatsApp Gruppen verschickt worden sein sollen. Habt ihr darüber Erkenntnisse, trifft das zu?
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