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Kommentare zu:
Nach Selbstverbrennung am Alexanderplatz: Trans Frau erliegt Verletzungen


#11 ClarissaAnonym
  • 16.09.2021, 03:01h
  • Ich vermute in den nächsten Tagen folgende Kommentare:

    Fritze Merz: Waren etwa Kinder in der Nähe? Nein? Dann alles gut.

    Armin Laschet: Dann wird wohl ab jetzt die Hölle sein Aufenthaltsort sein *lach. Ach, ihr seid gar nicht von kath.net? Ja, sagt das doch, ach so, taz, ja dann, also ich bin sehr betroffen, wirklich sehr betroffen.

    Sahra Wagenknecht: Wirklich schrill.

    Papst Franziskus: Ich verurteile diesen Mann nicht. Das tut Gott, das genügt.

    Wolfgang Thierse: Und was geht das normale Leute an?

    Boris Palmer: Da hat ne Transe den Schwanz eingezogen. Hey, nur Spaß, echt, warn Scherz, ich entlarve Transphobie, weiß doch jeder. Und jetzt gebt mir Likes!

    Bernd Höcke: Das hätte es beim Führer nicht gegeben, dass der das selber machen muss.

    Jens Spahn: Für Verbrannte muss der Staat hoffentlich nicht noch die Beerdigungskosten bezahlen, die Asche ließe sich doch einfach verstreuen, oder?
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#12 MephalaAnonym
  • 16.09.2021, 04:51h
  • Wo sind die Queers? Damit beschäftigt, eine andere trans Frau dafür fertig zu machen, daß sie in unterwürfiger Weise Geschlechterklischees reproduziert, falsch angezogen ist, ihre Haare falsch trägt, nicht korrekt spricht und ein problematisches Verhalten hat.

    Wo sind die Linken? Damit beschäftigt, den Macker zu verteidigen, der in ihrem linken Laden eine trans Frau begrapscht und sie geschlagen hat, als sie versucht hat, sich zu wehren.

    Wo sind die cis Lesben? Auf einer feministischen Veranstaltung des 'LAZ reloaded xx', die überhaupt nicht trans feindlich ist und auf welche die L-Mag unter 'L-Termine' aufmerksam gemacht hat.

    Alles wie inmer. Ein ganz normaler Tag im queeren bunten Berlin.

    Es gibt viele Arten zu verbrennen.

    Du wirst nicht vergessen.
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#13 DQ24Anonym
  • 16.09.2021, 06:19h
  • Nun ist sie tot. Hoffentlich hat sie nun den Frieden gefunden, der ihr zu Lebzeiten nicht vergönnt war.
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#14 CorvoAnonym
  • 16.09.2021, 09:04h
  • Ich (selbst TI) habe nicht einmal davon erfahren, bis mich ein älterer Cis-Freund panisch anrief, ob ich okay sei. Auch heute noch immer nichts in der Druckpresse. Krass.

    Es tut mir Leid, dass du keinen anderen Weg mehr finden konntest, verstorbene Person. Aber nach fünf Jahren eigener erfolgloser Suche nach therapeutischer Unterstützung bei Transition kann ich nachvollziehen, dass so mancher Tag die Hölle ist - und oft reihen sie sich eben endlos wie Perlen. Diskriminierung als Dauerzustand kann Menschen zerbrechen. Es ist eine Schweinerei, dass das noch über deinen Tod hinaus geschieht, verstorbene Person.
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#15 JamesBAnonym
  • 16.09.2021, 09:38h
  • Ruhe in Frieden.

    Niemand kann sich vorstellen wie verzweifelt man sein muss, um so etwas zu tun.

    Aber es kotzt mich an, was andere schon ansprachen. Nichts in den Medien dazu. Und wenn wird um den heißen Brei geredet.

    Wie kann diese Tat nicht mit einer politischen/gesellschaftlichen Motivation verbunden sein?
    Suizid ist das Eine. Aber dies auf diese Art an einem so belebten Ort zu tun, das muss doch eine größere Bedeutung haben.
    Ich hoffe dazu findet sich noch ein Hinweis.

    Allein bei den Gedanken blutet mir das Herz, dass es für jemanden so weit kommen musste. Egal aus welchem Grund.
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#16 LotiAnonym
  • 16.09.2021, 09:52h
  • Antwort auf #12 von Mephala
  • Zuerst einmal bin ich immernoch fassungslos über das Geschehen mitten unter uns in Berlin.
    Und wie schon sehr treffend Phoebe Eulenbear geschrieben hat: Und es gibt Tage an denen kotzt mich die Menschheit einfach nur an.
    So geht es mir leider in letzter Zeit immer häufiger. Nicht bloß theoretisch müßte es dafür zumindest im Berliner Senat stellvertretend eine Schweigeminute geben. Und zwar rigoros. Um ein Zeichen zu setzen. Was bitte muß denn noch alles geschehen?
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#17 canadianNordicSarahAnonym
  • 16.09.2021, 19:43h
  • Es ist Zeit für eine Enttabuisierung des Themas trans. Es ist Zeit für eine Verbesserung des Gesundheitswesens für trans Leute. Es ist Zeit für eine Gesetzesänderung. Für mehr. Es reicht. Es geht uns alle an, was zu ändern. Keine trans Person soll sich outen können ohne Angst alles zu verlieren. Eine trans Person soll so transitieren, wie sie/er es will und nicht wie andere. Keine trans Person soll zu irgendwas gezwungen werden. Jeder soll über sich selbst bestimmen können. warum machen wir es uns so schwer?

    Es tut auch tage danach weh. Es fehlt trans Leuten die Lobby. Es fehlt die Emanzipation.
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#18 LambdaAnonym
#19 geschichtenundmeerAnonym
#20 Ith_Anonym
  • 19.09.2021, 15:31h
  • Ach shit.

    Na, über die Erstmeldung, von wegen "keine lebensgefährlichen Verletzungen" war ich auch ernsthaft verwundert. Vermutlich von irgendjemandem beurteilt, der*die wenig Ahnung von menschlicher Anatomie bzw. der Bedeutung von Organen wie Lunge und Haut hat.
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