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Hass-Reflexe

Neue bunte Logos: RTL mit homophoben und abwertenden Kommentaren überzogen

Der neue kunterbunte On-Air-Auftritt von RTL ist der Anlass für einige, sich über Diversität zu empören.


Der führende deutsche Privatsender kennt künftig mehr als nur drei Farben (Bild: RTL Deutschland)

Seit Mittwoch präsentiert sich der Kölner Privatsender RTL bunt: Statt des seit 1992 genutzten rot-gelb-blauen Logos gibt es nun unzählige individualisierbare Multi-Color-Logos, die der Sender mit einer großen Marketingkampagne vorstellte.


(Bild: RTL Deutschland)

In sozialen Netzwerken häuft sich aber die Kritik am "Regenbogen-Logo": "Gibt Netflix da braucht man nicht in jeder Sendung gleichgeschlechtige sehen", schrieb etwa ein User. Ein anderer sinnierte, dass RTL jetzt Leute einstellen würde, nur weil sie "homosexuelle schwarze Juden" seien. Ein weiterer erklärte: "Deutschland besteht nur noch aus 'bunt'...man kann es nicht mehr hören. […] Gehirnwäsche geglückt."



Aber RTL reagierte bereits auf die Hass-Attacken – etwa auf einen empörten User, der behauptete, der Sender wolle "verzweifelt Diversität erzwingen". Konkret antwortete RTL ihm mit einem blinkenden Regenbogenherz und dem Kommentar: "Verzweifelt sind wir noch lange nicht! Aber Diversität wollen wir auf jeden Fall."



Neben dem RTL-Hauptprogramm nutzen auch die Pay-TV-Sender RTL Crime, RTL Passion und RTL Living das neue bunte On-Air-Design. Zudem wurde der Sender RTLplus in RTLup umbenannt und erstrahlt ebenfalls in bunten Farben. Grund für die Umbenennung ist, dass der Streamingdienst TVNOW, der Formate wie "Prince Charming" oder "Princess Charming" zu bieten hat, am 3. November in RTL+ umbenannt werden soll.

RTL strebt an, mit dem neuen Auftritt "die führende Entertainmentmarke im deutschsprachigen Medienangebot" zu werden. "Jetzt möchten wir es unserem Publikum noch einfacher machen, sich zu orientieren", erklärte dazu Stephan Schäfer, der Co-CEO von RTL Deutschland. "Eine klare und entschlossene Markenführung ist dafür das A und O. Wo RTL drinsteckt, steht nun auch RTL drauf".

Unter RTL.com will das Unternehmen alle Angebote unter einer Domain bündeln. Die Mediengruppe RTL Deutschland soll zudem künftig als RTL Deutschland auftreten. Um das neue RTL zu präsentieren, startet die Sendergruppe eine Marketingkampagne unter dem Hashtag #united. (cw)

Twitter / RTL_com
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#1 Bunt statt grauAnonym
  • 16.09.2021, 12:10h
  • Tja, wenn Leute was gegen bunte Farben haben und lieber im grauen Einerlei leben, sollen sie das ruhig tun.

    Aber wieso sind die immer besessen davon, anderen das auch aufzwingen zu wollen. Wenn sie einen Fernsehsender wegen dessen Logo nicht mehr sehen wollen, sollen sie es halt bleiben lassen. So einfach ist das.
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#2 PetterAnonym
  • 16.09.2021, 14:52h
  • Was ich mich immer frage:
    wenn solche Leute am Himmel einen Regenbogen sehen, schimpfen die dann Richtung Himmel, dass da ein Regenbogen ist?

    Oder verbrennen die dann Physikbücher, weil dadrin beschrieben ist, wie Regenbögen entstehen?
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#3 NunockAnonym
#4 DominikAnonym
  • 16.09.2021, 17:10h
  • Ich sehe eine solche Kampagne aus einem völlig anderen Blickwinkel kritisch: Das ist Pinkwashing einer Volksverdummungsanstalt und Werbeplattform, deren Zweck hauptsächlich darin besteht, sich ein politisch eher passives Zuschauerklientel anzuerziehen, das via anspruchsloser Unterhaltung ganz auf beständige Konsumlaune gelenkt werden soll. Queere Menschen plus ihr großer Sympathisantenkreis sind eben eine viel interessantere Konsumtengruppe als etwa reaktionäre Hinterwäldler, die mit den meisten bunten Produkten, für die auf RTL so fleißig geworben wird, ohnehin nichts oder nur sehr wenig anzufangen wissen. Daher rührt hier das Diversityinteresse, und viel weniger aus idealistischen Gründen. Das sollte man, bei aller Euphorie, nicht vergessen.
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#5 HelmsterAnonym
  • 16.09.2021, 17:22h
  • Meine Welt mache ich mir so bunt und schön wie es mir gefällt, dafür brauche ich keinen TV-Sender oder eine Plattform.
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