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Hauptverleihung

RuPaul holt weiteren Emmy für "Drag Race"

Die Drag Queen ist nun die mit dem wichtigsten US-Fernsehpreis am häufigsten ausgezeichnete Schwarze Person.


RuPaul bei der kurzen Dankesrede (Bild: TV-Screenshot CBS)

  • 20. September 2021, 10:04h, noch kein Kommentar

Bei den am Sonntag in einer live aus Los Angeles übertragenen Zeremonie vergebenen 73. Primetime Emmys hat die Reihe "RuPaul's Drag Race" zum vierten Mal in Folge den Preis als beste Wettbewerbs-Show gewonnen. Die 13. Season der US-Version der Show konnte sich damit als "Outstanding Competition Program" gegen "The Voice", "The Amazing Race", "Top Chef" und "Nailed It!" durchsetzen.

Der Emmy wird RuPaul persönlich zugerechnet und ist somit sein elfter – der 60-Jährige ist nun die mit dem Fernsehpreis am häufigsten ausgezeichnete Schwarze Person. Der frühere Rekordhalter, der Kameramann Donald A. Morgan, war in dieser Saison ebenfalls für seine Arbeit an Sitcoms nominiert, hatte aber keinen Preis gewinnen können.

Größter Gewinner des Abends wurde die Netflix-Serie "The Crown" – die in mehreren Kategorien ebenfalls nominierte queere Ballroom-Reihe "Pose" konnte sich dagegen etwa nicht als Bestes Drama durchsetzen. Auch die "Pose"-Stars Mj Rodriguez und Billy Porter mussten sich für die besten Hauptrollen Olivia Colman und Josh O'Connor geschlagen geben, die in "The Crown" die britische Königin und Prinz Charles darstellen. Auch die besten Nebenrollen gingen mit Gillian Anderson und Tobias Menzies (Margaret Thatcher und Prinz Phillip) an "The Crown". Die Nominierungen in den vier Schauspiel-Kategorieren waren zuvor für ihre Diversität gelobt worden.

Bereits bei den vor einer Woche vergebenen "Creative Arts Emmys" hatte "Drag Race" fünf Preise erhalten, wobei die für beste Moderation und – für den Ableger "RuPaul's Drag Race Untucked" – beste unstrukturierte Reality-Sendung ebenfalls RuPaul zugerechnet werden. Auch "Pose" und die Netflix-Makeover-Reihe "Queer Eye" hatte in den Emmy-Nebenkategorien einige Auszeichnungen erhalten können (queer.de berichtete).

Twitter / joeynolfi

Ende November werden noch die Internationalen Emmys verliehen, deren Nominierungen in den Hauptkategorien noch bekannt gegeben werden. Bei den vorab online vergebenen Preisen im Kinder- und Jugend-Bereich befinden sich zwei queere Reihen unter den vier nominierten nicht-animierten Serien: Die bei Netflix und kostenlos bei Youtube verfügbare phillippinische Reihe "Gameboys" erzählt von der Online-Annäherung zweier Jungs während des ersten Corona-Lockdowns, die australische Serie "First Day" vom Alltag der 12-jährigen trans Schülerin Hannah. (nb)