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Polizeibericht

Berlin: Unbekannte beschmieren Auto einer Lesbe mit Kot

Ihr Opel hat ein Nummernschild in Regenbogenfarben: Am Wochenende wurde der PKW einer 37-Jährigen aus Berlin-Neukölln von Unbekannten mit Kot beschmiert. Der Staatsschutz ermittelt.


Symbolbild: Der Opel des Opfers hatte eine regenbogenfarbene Kennzeichenhalterung (Bild: GurilConcept)

In Berlin ermittelt ein Fachkommissariat des Polizeilichen Staatsschutzes, nachdem Unbekannte am Sonntag einen Pkw in Neukölln mit Kot beschmiert haben. Das meldete die Polizei der Hauptstadt am Montagvormittag. Ein homofeindlicher Tathintergrund ist wahrscheinlich.

Die 37-jährige Halterin eines Opel alarmierte gegen 13.15 Uhr die Polizei in die Altenbraker Straße, als sie ihr mit Kot beschmiertes Fahrzeug sah. Sie gab den Einsatzkräften an, dass sie in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung leben würde. An ihrem Pkw ist eine regenbogenfarbene Kennzeichenhalterung angebracht. Die Polizist*innen leiteten ein Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Sachbeschädigung ein.

Behörden sind für queerfeindliche Gewalt sensibilisiert

Die Berliner Polizei macht mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt in ihren Berichten publik und meldet diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner für LGBTI. (pm/cw)



#1 LotiAnonym
  • 20.09.2021, 11:12h
  • Wenn ich sowas lese, muß ich an das Lied von Claire Waldorf denken, dass da lautet: Wer schmeißt denn da mit Lehm, der sollte sich was schäm, der sollte auch was anderes nehm, als ausgerechnet Lehm.
    Soweit sind diese Schmierfinks also schon gekommen. Nicht auszudenken, was noch alles passieren muß, bis die Politik entsprechend reagiert.
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#2 gastAnonym
  • 20.09.2021, 11:12h
  • Wie war das doch gleich? Berlin - die LGBTIQ Freiheitszone? Berlin ist "weltoffen", ist "tolerant"?
    Das ganze ist nur noch mit Sarkasmus zu ertragen.
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#3 Gut und gerneAnonym
  • 20.09.2021, 12:24h
  • Angela Merkel:
    Deutschland - ein Land in dem wir gut und gerne leben.

    Armin Laschet:
    Wegen einzelner Ereignisse ändert man doch nicht seine Politik.

    Eine Frage Herr Laschet: wieviele "einzelne Ereignisse" muss es geben, damit man seine Politik ändert?
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#4 FaktencheckerinAnonym
#5 Uuo118Anonym
  • 20.09.2021, 14:06h
  • Affen beschmeißen sich wohl mal mit Kot. Was sagt das über Menschen aus, die Dinge mit Kot einschmieren?
    Sie sind noch primitiver als ein Affe, da sie scheinbar noch nicht einmal zum Denken genug in der Rübe haben.
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#6 Julian SAnonym
  • 20.09.2021, 14:36h
  • Antwort auf #4 von Faktencheckerin
  • Immer drollig, wenn sich die CDU-Propaganda-Truppe als "Faktenchecker" titulieren.

    1. Die zu nehmende Homo- und Transphobie hat weniger mit lokaler Politik zu tun, sondern mit Bundespolitik. Also dort wo seit 16 Jahren die Union die Regierungen anführt und immer noch volle rechtliche Gleichstellung, Aktionsplan gegen Homo- und Transphobie, besseres AGG, etc. blockiert.

    2. Das passiert ja nicht nur in Berlin, sondern auch in anderen Orten. Z.B. in Frankfurt (die Meldung über dieser hier). Das bestätigt Punkt 1.

    3. Ich kann nur jedem empfehlen, sich die drei aktuellen Videos von Rezo zur Bundestagswahl anzusehen:

    Teil 1 (Inkompetenz):

    www.youtube.com/watch?v=rIj3qskDAZM

    Teil 2 (Klima-Katastrophe):

    www.youtube.com/watch?v=Ljcz4tA101U

    Teil 3 (Korruption):

    www.youtube.com/watch?v=3Ya7pEDndgE

    Wer dann noch die CDU/CSU wählt, kann seine Seele gleich dem Teufel verkaufen.
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#7 FaktencheckerinAnonym
#8 dellbronx51069Anonym
#9 ClarissaAnonym
  • 21.09.2021, 01:53h
  • Antwort auf #4 von Faktencheckerin
  • "Das hat also nichts mit Angie oder Armin zutun, sondern mit dem Versagen der lokalen Politik."

    Nein, das hat ausschließlich mit den Einstellungen der in Deutschland lebenden Menschen zu tun. Und die übergroße Mehrheit dieser - ob hier geborenen oder zugewanderten - Menschen ist gesellschaftspolitisch konservativ, unabhängig davon, was sie in Umfragen erzählen. Die große Mehrheit in Deutschland ist der Meinung, der Mann wäre das Oberhaupt der Familie, eine Frau habe vor allem schön und sanft zu sein, Kinder bräuchten Mutter und Vater, und das korrekte Wort für "Mensch, weiblich, unterrichtet in einer Schule" ist Lehrer. Die Einstellungen wurden von Eltern und Großeltern überliefert, sie werden bereits kleinen Kindern in Kinderbüchern und Spielzeug beigebracht, sie werden in allen deutschen Filmen und Serien wiederholt und jede Woche in Kirchen, Synagogen und Moscheen so vermittelt. Welche Parteien an der jeweiligen Regierung sind, beeinflusst die gesellschaftspolitischen Einstellungen dagegen nicht.
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#10 N8EngelProfil
  • 21.09.2021, 07:34hWenden
  • Antwort auf #4 von Faktencheckerin
  • Der Unterschied ist, das in Berlin jeder Vorfall eine Pressemeldung wert ist. In Laschets NRW sind LGBTI-feindliche Übergriffe so normal, das darüber nicht berichtet werden muss.
    Falls jemand das für Gerede hält, ich habe das Aktenzeichen meiner Anzeige vom 31.08..
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