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Polizeibericht

Berlin: Unbekannte beschmieren Auto einer Lesbe mit Kot

Ihr Opel hat ein Nummernschild in Regenbogenfarben: Am Wochenende wurde der PKW einer 37-Jährigen aus Berlin-Neukölln von Unbekannten mit Kot beschmiert. Der Staatsschutz ermittelt.


Symbolbild: Der Opel des Opfers hatte eine regenbogenfarbene Kennzeichenhalterung (Bild: GurilConcept)

  • 20. September 2021, 08:17h 12 1 Min.

In Berlin ermittelt ein Fachkommissariat des Polizeilichen Staatsschutzes, nachdem Unbekannte am Sonntag einen Pkw in Neukölln mit Kot beschmiert haben. Das meldete die Polizei der Hauptstadt am Montagvormittag. Ein homofeindlicher Tathintergrund ist wahrscheinlich.

Die 37-jährige Halterin eines Opel alarmierte gegen 13.15 Uhr die Polizei in die Altenbraker Straße, als sie ihr mit Kot beschmiertes Fahrzeug sah. Sie gab den Einsatzkräften an, dass sie in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung leben würde. An ihrem Pkw ist eine regenbogenfarbene Kennzeichenhalterung angebracht. Die Polizist*innen leiteten ein Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Sachbeschädigung ein.

Behörden sind für queerfeindliche Gewalt sensibilisiert

Die Berliner Polizei macht mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt in ihren Berichten publik und meldet diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner für LGBTI. (pm/cw)

-w-

#1 LotiAnonym
  • 20.09.2021, 11:12h
  • Wenn ich sowas lese, muß ich an das Lied von Claire Waldorf denken, dass da lautet: Wer schmeißt denn da mit Lehm, der sollte sich was schäm, der sollte auch was anderes nehm, als ausgerechnet Lehm.
    Soweit sind diese Schmierfinks also schon gekommen. Nicht auszudenken, was noch alles passieren muß, bis die Politik entsprechend reagiert.
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#2 gastAnonym
  • 20.09.2021, 11:12h
  • Wie war das doch gleich? Berlin - die LGBTIQ Freiheitszone? Berlin ist "weltoffen", ist "tolerant"?
    Das ganze ist nur noch mit Sarkasmus zu ertragen.
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#3 Gut und gerneAnonym
  • 20.09.2021, 12:24h
  • Angela Merkel:
    Deutschland - ein Land in dem wir gut und gerne leben.

    Armin Laschet:
    Wegen einzelner Ereignisse ändert man doch nicht seine Politik.

    Eine Frage Herr Laschet: wieviele "einzelne Ereignisse" muss es geben, damit man seine Politik ändert?
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