Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?40037

Polizeibericht

Frankfurt: Zwei junge Männer homofeindlich beleidigt und angegriffen

Die Polizei sucht nun nach den jungen Männern, die den 21-Jährigen und seinen 17-jährigen Begleiter angriffen und durch Schläge und Tritte leicht verletzten.


Symbolbild: Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung (Bild: TechLine / pixabay)

Am Sachsenhäuser Mainufer in Frankfurt ereignete sich in der Nacht zum letzten Samstag eine offenbar homophob motivierte Tat, wie die Polizei am Montag mitteilte. Dabei seien ein 21-Jähriger und sein 17-jähriger Begleiter von drei bislang unbekannten Männern verbal und körperlich angegriffen worden.

Die beiden jungen Männer hielten sich der Mitteilung der Polizei zufolge gegen etwa 00.40 Uhr am Main in Höhe des Deutschherrnufer 12 auf, als drei junge Männer auf sie zukamen und zunächst begannen, sie mit den Worten "Schwuchteln, Hunde, Hurensöhne" zu beleidigen. Im weiterem Verlauf hätten die Unbekannten auf den 21-Jährigen und den 17-Jährigen eingeschlagen und diese getreten, bis beide über eine Treppe der Alten Brücke nach oben auf die Straße hätten flüchten können.

Die Angreifer hätten die beiden Männern allerdings weiter verfolgt, sie zu Boden gestoßen und wieder auf sie eingetreten. Anschließend hätten sie von den beiden Männern, die bei dem Angriff leichte Verletzungen davontrugen, abgelassen und seien in unbekannte Richtung geflüchtet. Eine Fahndung nach den drei jungen Angreifern sei ohne Erfolg verlaufen, so die Polizei.

Sie bittet Zeug*innen des Vorfalls und Personen mit sachdienlichen Hinweisen zu den unbekannten Tätern, sich mit dem 8. Polizeirevier unter der Rufnummer (069) 755 10800 in Verbindung zu setzen oder sich bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Einer der mutmaßlichen Täter werde laut der Polizei wie folgt beschrieben: "Männlich, circa 20 Jahre alt, circa 180 bis 185 cm groß, dickliche Statur, lange schwarze Locken, nordafrikanische Erscheinung, bekleidet mit einer blauen Jacke". (pm/cw)



#1 Gut und gerneAnonym
  • 20.09.2021, 13:47h
  • Angela Merkel:
    Deutschland - ein Land in dem wir gut und gerne leben.

    Armin Laschet:
    Wegen einzelner Ereignisse ändert man doch nicht seine Politik.

    Eine Frage Herr Laschet:
    Wie viele "einzelne Ereignisse" muss es geben, damit man seine Politik ändert?
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Uuo118Anonym
  • 20.09.2021, 14:00h
  • Wer wie in diesem, inzwischen leider normal gewordenen Fall solch eine Lust an Gewalt zeigt, sollte an eine Person geraten, die sich mit maximaler Vergeltung wehrt.
    Solchen penetranten Angreifern wünsche ich schwerste Verletzungen, von denen sie für den Rest ihres Lebens etwas haben.
    Aber in Deutschland müsste man als sich wehrendes Opfer noch Angst davor haben, lebenslang Schadensersatz an den Aggressor zu zahlen, sollte dieser in Folge von Notwehr schwer verletzt werden. Ein starkes Opfer passt leider vielen nicht ins Bild.
    Ich kann trotzdem nur wiederholen, was ich früher schon zu vergleichbaren Tragödien gesagt habe:
    Wer mich angreift, muss damit rechnen, dass die Reaktion um ein Vielfaches stärker sein wird. Wenn ich Panik bekomme, werde ich mich ohne Zweifel für mein Leben entscheiden, unabhängig davon, was das für den Angreifer bedeuren mag! Mein Leben und mein Würde...
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Julian SAnonym
#4 dellbronx51069Anonym
  • 20.09.2021, 17:31h
  • Antwort auf #2 von Uuo118
  • Gut auf den Punkt gebracht. Ich habe mich vor vielen Jahren mal gegen 3 Angreifer, einer mit einem Messer bewaffnet, zur Wehr setzen müssen. War garnicht so weit weg von dem Tatort. Ich war wie immer bewaffnet. Das bekam den Herrschaften nicht sehr gut . Ohne dem hätte ich es evtl.nicht überlebt.
    Deshalb mein Rat . Seid kein Opferlamm , wehrt Euch .Denn wenn es sich herumspricht werden es sich solche Typen überlegen ob sie bereit sind einen so hohen Preis zu zahlen.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 FraesdorffAnonym
  • 20.09.2021, 17:57h
  • Antwort auf #3 von Julian S
  • Rezo - im Ernst?! Klar, Rezo, die Heute Show, Cathy Hummels und Didi Hallervorden sind bekannt für ihren Qualitätsjournalismus. Ich hoffe, dass es noch Menschen gibt, die "Informationen" und "Recherchen" auf Twitter, Telegram und youtube mit Skepsis begegnen.
    Aber ich muss wohl einsehen: Jeder der blaue Haare hat, darf seine Meinung äußern - und manchem reicht das als Qualifikation.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 TomDarkProfil
  • 20.09.2021, 19:39hHamburg
  • Ich habe mich früher oft über die amerikanische Gesellschaft lustig gemacht, weil da u. a. jeder Zweite mit ner Knarre rumläuft oder eine Zuhause hat.
    Mittlerweile kann ich das aber gut nachvollziehen...
  • Antworten » | Direktlink »
#7 andyAnonym
  • 20.09.2021, 20:21h
  • Antwort auf #5 von Fraesdorff
  • Der Mann hat absolut recht. Ichch habe grstern den Walomat gemacht .... Was kam raus? VOLT.... Ich habe mich dann mal mit dieser Partei beschäftigt... Genau meine Richtung, Meier Entscheidung ist gefallen und nicht für eine der etablierten Parteien.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 Dont_talk_aboutProfil
  • 20.09.2021, 23:25hFrankfurt
  • Antwort auf #7 von andy
  • Es gibt eine 5%-Hürde. Volt wählen kommt daher einem Nichtwählen gleich.

    Mir ist auch nicht bekannt, was Rezo neues in die Diskussion eingebracht hat, was nicht vorher schon tausend mal genauso gesagt wurde.
  • Antworten » | Direktlink »