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Polizeibericht

26-Jähriger von Uberfahrer homophob beleidigt und geschlagen

Die Berliner Polizei fahndet nach einem Uberfahrer, der in der Nacht zu Dienstag einen Fahrgast schwulenfeindlich beleidigt und ihm gegen den Kopf geschlagen hat.


Symbolbild: Die Berliner Polizei macht mutmaßlich LGBTI-feindlich motivierte Gewalt gezielt öffentlich (Bild: Sebastian Rittau / flickr)

In Berlin-Niederschöneweide hat ein Uberfahrer in der Nacht zu Dienstag einen Fahrgast homophob beleidigt und ihm gegen den Kopf geschlagen.

Wie die Polizei am Morgen mitteilte, sei es zwischen dem Uberfahrer und dem 26-jährigen Fahrgast gegen 2.15 Uhr in der Michael-Brückner-Straße zu einem Streit um die Bezahlung gekommen. Der Uberfahrer verließ den Ort des Geschehens, bevor die Polizei eintraf. Nach ihm wird weiterhin gefahndet.

Der Angegriffene klagte über Kopfschmerzen, wollte sich aber zunächst nicht medizinisch versorgen lassen. Seine 23 Jahre alte Begleiterin blieb unverletzt. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen wegen Körperverletzung und Beleidigung übernommen.

Behörden sind für queerfeindliche Gewalt sensibilisiert

Die Berliner Polizei macht mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt in ihren Berichten publik und meldet diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner für LGBTI. (dpa/pm/cw)



#1 Felix-baerlinAnonym
  • 21.09.2021, 11:22h
  • Nach ihm wird gefahndet? Ich dachte Über-Fahrer sind eindeutig registriert? Wieso fâhrt die Polizei nicht bei ihm vorbei?
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#2 LotiAnonym
  • 21.09.2021, 11:40h
  • Antwort auf #1 von Felix-baerlin
  • Ich kann das glaube ich gut nachvollziehen. Da mir so was ähnliches schon bei zwei Taxifahrern passiert ist. Allerdings wurde ich nur verbal heftigst beschimpft. Bei körperlicher Gewalt ist man zuerst einmal völlig geschockt und merkt sich nicht die Nr. des Fahrzeuges oder sonst welche Kennzeichen.
    Aber ich denke mal, das Opfer nebst Zeugin werden eine gute Täterbeschreibung abgegeben haben. Somit kommt eventuell eine Gegenüberstellung hier in betracht.
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#3 mesonightAnonym
  • 21.09.2021, 15:37h
  • aber muss man so ein uber nicht auch über ne app bestellen? da sind doch alle fahrer registriert, oder? Der Täter müsste doch einfach ausfindig zu machen sein.
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#4 Julian SAnonym
  • 22.09.2021, 12:14h
  • Der müsste doch spätestens von Uber auffindbar sein. Denn auch Uber hat ja ein Interesse daran, dass Kunden sich bei ihrem Dienst sicher fühlen können und keine Angst haben müssen.

    Neben den üblichen strafrechtlichen Konsequenzen sollte der auch von Uber entlassen werden und auch einen Sperrvermerk für den Personenbeförderungsschein bekommen. Wer Fahrgäste beleidigt und/oder angreift, ist offenbar für diesen Job ungeeignet.
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