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Schwule Liebe im Elite-Internat

"Young Royals": Die Geschichte von Wilhelm und Simon geht weiter

Netflix kündigte am Mittwochabend eine zweite Staffel der schwedischen Serie über einen schwulen Kronprinzen an. Unterdessen sprechen die beiden Hauptdarsteller über homofeindliche Kommentare.


In "Young Royals" verliebt sich Prinz Wilhelm (Edvin Ryding) in Simon (Omar Rudberg), der in einer Sozialbausiedlung lebt (Bild: Netflix)

Die Hauptdarsteller der schwedischen Netflix-Serie "Young Royals" sind teilweise mit schwulenfeindlichen Kommentaren konfrontiert worden – nicht nur im Internet. "Ich habe homophobe Reaktionen im echten Leben erlebt", sagte Edvin Ryding (18) der Deutschen Presse-Agentur. "Es sind dann immer 13-jährige Jungs, die einen auf cool machen und mich als "Gay Bitch" (Schwule Schlampe) beschimpfen oder mich fragen, ob ich auch in Echt schwul sei."

In der Coming-of-Age-Serie verliebt sich der junge Prinz Wilhelm (Ryding) in einem Elite-Internat in den Chorsänger Simon (Omar Rudberg). Der Streamingdienst kündigte am Mittwochabend eine zweite Staffel der schwedischen Produktion an. Als Datum wurde nur das Jahr 2022 angeben.

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"Homophobie und Transphobie sind nicht weg, weder in der alten noch der jungen Generation. Es wird wohl leider noch eine Zeit dauern, bis jeder versteht, dass das nicht okay ist", sagte Ryding weiter.

Rudberg bleibt von Hasskommentaren fast verschont

Der 22-jährige Rudberg erklärte dagegen, er habe kaum negative Reaktionen bekommen. "Ich habe mich eigentlich auf Hasskommentare und homofeindliche Sprüche eingestellt, habe aber auf meinen sozialen Medien nichts davon gefunden."

Die erste Staffel von "Young Royals" läuft seit 1. Juli 2021 auf Netflix und löste begeisterte Reaktionen aus. In sozialen Netzwerken schwärmten viele von der Liebe zwischen Wilhelm und Simon. Einige kommentierten, nun entdecke auch Europa eine Vorliebe für Serien zu Romanzen zwischen Jungs, wie sie in einigen Teilen Asiens bereits in den letzten Jahren populär wurden (queer.de berichtete).

Auch unserer Filmkritiker Peter Fuchs veröffentlichte auf queer.de sechs Gründe, "Young Royals" in einem Rutsch zu gucken. Im August veröffentlichte Netflix einen Zusammenschnitt der süßesten Szenen mit dem jungen Paar. (cw/dpa)

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#1 mesonightAnonym
  • 23.09.2021, 08:14h
  • Ich kann den Hype nicht verstehen, diese Geschichte ist so unfassbar langweilig, da hätte man mehr draus machen können, "Elite" hat da mehr für die Community getan
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#2 audeasAnonym
  • 23.09.2021, 09:10h
  • Young Royals war unfassbar ergreifend und ein Pott voller Glückgefühle, insbesondere die zärtlichen Szenen zwischen Simon und Wilhelm. Freue mich schon riesig auf Staffel 2!
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#3 WanndererAnonym
#4 FelixAnonym
#5 PschoAngelProfil
  • 23.09.2021, 11:11hWesterstede
  • Young Royals war und ist für mich eines der absoluten Serien Highlights dieses Jahres. Ich habe selten eine Serie gesehen in der das erste Verliebt sein so glaubhaft dargestellt wurde. Ich freue mich schon auf Staffel 2 und kenne viele denen es ähnlich geht!
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#6 Sabelmann