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Kult-Duo

Neue TV-Dokumentation widmet sich Rosenstolz

Der von der UFA entwickelte Film über das populäre Musikduo entsteht für den MDR und die ARD-Mediathek.


Anna R. und Peter Plate, unter anderem bekannt für Rosenstolz (Bild: Olaf Becker / Universal Music)

Rosenstolz sind einer der erfolgreichsten deutschen Acts der vergangenen Jahre: Das Duo aus der Sängerin Anna R. und dem schwulen Sänger und Songwriter Peter Plate verkaufte vier Millionen Tonträger, schaffte fünf Nummer-1-Alben, Stadiontourneen und jahrelange Dauerpräsenz in Radio und Fernsehen. Doch auf einmal wurde es schlagartig ruhig um die musikalischen Vorreiter mit ihrer Vereinigung von Pop, Chanson und Rock.

In diesem Jahr werden Rosenstolz 30 Jahre alt. Und auch wenn die Band seit 2012 pausiert, sind sie nicht vergessen. "Denn sie sind in den Biografien ihrer Fans tief verwurzelt", so die Produktionsfirma UFA Documentary. "Rosenstolz haben die Herzen bewegt, Leben geprägt, Menschen ermutigt, sie selbst zu sein. Sie waren role model, Mutmacher, Inspirationsquelle. In ihrem Publikum versammelten sich Ost und West, Schwul und Hetero, schrill und still: Drag-Queens, Investment-Bänker und Hausfrauen – gelebte Diversität in einer Zeit, als das noch lange kein Trendwort war. Rosenstolz hatten den Mut, deutsche Lieder zu schreiben, als alles englisch war. Sie haben ihr Herz auf den Tisch gelegt, als es cool war ironisch zu sein, haben eine Lücke gefüllt und wurden zum Wegbereiter einer neuen Generation deutscher Popmusik."

Der noch recht neue UFA-Dokumentationszweig hat nun einen Film über Rosenstolz angekündigt, der "von weit mehr als einer Band und ihrem Weg zum Ruhm" erzählen soll: Anna R., Peter Plate und der Produzent Ulf Leo Sommer, der mit Plate in einer Lebenspartnerschaft lebte, erzählten darin "über Aufstiegsträume und Absturzängste, Liebe und Freundschaft, Stagefright und Burnout". Private und noch nicht gezeigte Aufnahmen eröffneten einen anderen Blick auf das Leben als Popstar, so die UFA.

Die Dokumentation entsteht für den MDR und die ARD-Mediathek, ein Veröffentlichungs-Termin wurde nicht bekannt gegeben. Buch und Regie kommen von Tim Evers, Producer ist Ütz Fonfara. Die Redaktion liegt bei Matthias Göpfert und Peter Dreckmann. (pm/cw)



#1 AtreusProfil
  • 27.09.2021, 13:41hSÜW
  • Ich kannte die Band vor Kreuzpaintners Sommersturm noch gar nicht. "Willkommen" war lange Zeit ein Ohrwurm und meine Tür zu Rosenstolz. Seither ist die Musik von Anna und Peter fester Teil meines Lebens. Ich freue mich auf die Doku.
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#2 StaffelbergblickAnonym
  • 27.09.2021, 14:16h
  • "Ich bin die öffentliche Frau
    Ich hab den Mund der viel verspricht
    Ich bin der Traum von dem Du lebst
    Doch Du verstehst es leider nicht
    ...
    Doch ich verdiene mein Geld
    Durch Ihre Fantasie
    Ich bin das nämlich nie - was soll´s"

    ich liebe solche Texte ...
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#3 justdiditAnonym
#4 queergayProfil
  • 28.09.2021, 16:29hNürnberg
  • Und wann erstellt der MDR auch mal eine Dokumentation über die Lebensgeschichte von der früheren Kultfigur, Sängerin & Schauspielerin Conny bzw. Cornelia Froboess?
    Das würde ich sehr begrüssen. Ich finde auch, sie hätte es verdient.
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#5 LotiAnonym
  • 29.09.2021, 08:51h
  • Antwort auf #4 von queergay
  • Soviel ich weiß wollte die Conny Frobes sogar gerne dabei mitmachen am Dokufilm von der Praunheim über Rex Gildo. Wurde nix draus.
    Conny Frobes kann auch recht zickig sein, wenn es um Geld geht. Sie ist mal gerichtlich dagegen vorgegangen, dass man einfach so ihren alten Hit: Steck die Badehose einauf YouTube verbreitet hatte, ohne sie danach zu fragen.
    Aber ich finde auch, es hätte was. Eine Doku nur über sie. Immerhin lebt sie noch und kann viel dazu beitragen.
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