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- 09. Dezember 2005 1 Min.
Kingston/New York (queer.de) - Die Vereinten Nationen beschuldigen Jamaika, nicht genug für die Aufklärung eines Mordes an einem schwulen Aktivisten zu tun, berichtet "365gay.com". Steve Harvey von der Homo-Gruppe "Support for Life" war am 1. Dezember entführt und daraufhin erschossen worden. Drei Männer waren in seine Wohnung eingebrochen, in der der 30-Jährige mit zwei Mitbewohnern lebte. Sie sollen Wertgegenstände entwendet und ihm dann mit den Worten "Wir haben gehört, dass du schwul bist" befohlen haben, mit ihnen mitzukommen. Zwei Stunden später wurde das Opfer tot aufgefunden. UNAIDS, das UN-Koordinierungsprogramm zur Bekämpfung von HIV und Aids, macht die von der Regierung geförderte Schwulenfeindlichkeit für das Verbrechen mitverantwortlich. Jamaika solle "Homophobie und Diskriminierung ansprechen, die auch die Ausbreitung von Aids nicht nur in Jamaika, sondern in der gesamten Karibik, begünstigen." Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch drangsaliert die Polizei des Landes Homosexuelle und greift bei Gewalt gegen Schwule nur selten ein. (dk)














