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- 12. Dezember 2005 1 Min.
Köln (queer.de) - Die Universität zu Köln hat am Montag in einer Gala über 60 Personen akademische Grade zuerkannt, die ihnen während der Nazi-Zeit aufgrund von "Unwürdigkeit" aberkannt worden waren. Bei den mittlerweile verstorbenen Personen, die aufgrund von Auswanderung, politischer Haltung, Homosexualität und der Ausführung von Abtreibungen eine Aberkennung und damit oft auch ein Berufsverbot erhielten, "sollen ihre Namen dem Vergessen entrissen und ihre Rechte posthum wieder hergestellt werden", so die Uni Köln. Das Haus folgte damit einer Initiative von Professor Dr. Margit Szöllösi-Janze, Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte. Gemeinsam mit Teilnehmern eines Hauptseminars trug sie einschlägige Quellen zusammen und dokumentierte beispielhafte Einzelschicksale. Im Anschluss an den Festakt wurde eine Ausstellung mit Exponaten aus dem Universitätsarchiv eröffnet. Zugleich erscheint eine Dokumentation von Professor Margit Szöllösi-Janze und Dr. Andreas Freitäger über die Aberkennung akademischer Titel an der Universität Köln 1933 bis 1945. (nb)












Andererseits sollte das die Uni köln nicht an die allzugroße Glocke hängen, da bestimmte Parteien immer an solchen projekten kürzen.