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- 12. Dezember 2005 1 Min.
Berlin (queer.de) - Nach vernichtenden Kritiken an einer Pressemitteilung der Lesben und Schwulen in der Union (LSU) haben deren Vorsitzender Roland Heintze und die CDU-Bundestagsabgeordnete Kristina Köhler die Kritik am Beispiel eines "taz"-Berichtes zurückgewiesen. In einem Kommentar hatte Jan Feddersen überzogen-witzig die Pressemitteilung verrissen, in denen die LSU gefordert hatte, gesetzliche Schritte gegen die Barebacker-Szene zu prüfen. "Kontraproduktive Panikmache" attestierte Feddersen (und auch die Redaktionen von stadt.gay-web.de und queer.de kritisierten die Pressemitteilung aus verschiedenen Aspekten). Die LSU findet jedoch, sie hätte eine "überwiegend positive Diskussion" ausgelöst, Feddersen betreibe "verdrehte politische Agitation", entstelle die Wahrheit und mache Stimmung. In einem Leserbrief an die "taz" schrieb Köhler, die Kontraproduktivität liege angesichts der steigenden Neuinfektionszahlen in der Verhamlosung von Bareback.
Der kontroverse Streit um Bareback geht indessen weiter, unter anderem in den Diskussionsforen von queer.de. In einer Umfrage, ob Bareback zu bestrafen sei, stimmten knapp über 50 Prozent der queer.de-Leser für eine Bestrafung - obwohl Bareback nicht näher definiert wurde. Auffallend ist indessen, dass sich die Homo-Organisationen der anderen Parteien aus dem Streit offiziell zurückhalten. (nb)
Links zum Thema:
» LSU Online
» taz-Kommentar
Mehr zum Thema:
» LSU: Bareback unter Strafe stellen (1.12.05, mit Redaktionskommentar)















Denn seien wir doch mal ehrlich: erstens, wie soll es kontrolliert werden und zweitens wird dann irgendwann Homosexualität wieder unter Strafe gestellt oder was? Gerade die Unioner müssen sich erregen, denn die hattren doch mal mitter der achtziger zwangstests und internierungslager gefordert!