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Kommentare zu:
Bareback: LSU verteidigt sich


#31 CDU abschaffen!Anonym
#32 madridEUAnonym
  • 14.12.2005, 10:31h
  • @sascha: Am Beispiel Spaniens als Land mit der EU-höchsten HIV+/Rate (70% Heteros) kann man nachvollziehen, wie auch die schwul-lesbische Gleichstellung einen Wandel in der Gesellschaft vollzieht. Ob wir allerdings die auch dringend notwendige Sexualerziehung in den Schulen noch erleben werden, bleibt dahingestellt. Seit Monaten tobt nach der Homo-Ehe nun auch der Hassgesang auf die sozialistischen Schulgesetze, wo z.B. das Religionsfach freiwillig werden soll. Wieder einmal mischt sich der Klerus mit seinen unentwegten Opus-Dei-Kreuzrittern im Parlament ein, um Zapatero noch vor Ende der Legislaturperiode zu Fall zu bringen.Hier läuft so etwas weitaus deutlicher ab als in Deutschland !
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#33 dragonwarriorAnonym
  • 14.12.2005, 11:57h
  • @ sascha

    deine kritik am LSVD bzgl. der vernachlässigung des sexualkundeunterrichtes läuft ins lehre.

    zunächst einmal: das ganze ist ländersache - leider, denn das macht es mühsam, weil mann sich da eben nicht mit der bundesregierung auseinandersetzen muss, sondern mit den 16 landesregierungen.

    zum zweiten ist es längst in den lehrplänen drin. der punkt ist nur: das reicht so nicht, denn im unterricht kommts trotzdem nicht angemessen vor, weil die lehrer es nicht adäquat umsetzen (können?!)

    hier gabs zum beispiel hilfe durch die handreichung für lehrer die in zusammenarbeit mit anderen internationalen partnern von NRW herausgegeben wurden. als diese broschüre zurückgezogen werden sollte haben sowohl der landesverband, als auch der bundesverband druck gemacht.

    vielleicht noch eine frage an dich: in welchen zusammenhängen setzt du denn deine kritik in tatsächliches engagement um?

    der LSVD ist nur so gut, kann auch nur so gut sein, wie seine mitstreiterInnen. mann kann schnell von aussen sagen, was alles wichtiger und besser zu erledigen wäre. es dann auch zu tun ist und bleibt die eigentliche herausforderung.
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#34 SaschaAnonym
  • 14.12.2005, 15:32h
  • @Dragonwarrior: Solange meine Kritik nicht ins Leere läuft, sondern in die Lehre, kommt sie genau dorthin, wo sie hingehört!

    Aber Spaß beiseite: Dass Bildungssache "Ländersache" ist stimmt nur insofern, als die Bundesländer über eine so genannte Bildungshoheit verfügen. Das heißt aber noch lange nicht (auch wenn viele Konservative es gern hätten - siehe Föderalismusreform), dass der Bund in gesellschaftspolitisch relevanten Bereichen nicht aktiv auf die Aufnahme entsprechender Lerninhalte in die Lehrpläne hinwirken und zum Beispiel ein umfassendes Aktionsprogramm zur Behandlung des Themas "sexuelle Vielfalt" in fächerübergreifendem, alle Jahrgangsstufen einbindendem Unterricht und zur Realisierung spezifischer Projekte für homosexuelle Jugendliche gerade auch an den Schulen implementieren könnte.

    In zahlreichen CDU-geführten Bundesländern kommt das Thema übrigens überhaupt nicht als Pflichtthema in den Lehrplänen vor. Dagegen hätte eine rot-grüne Bundesregierung zumindest massiv Front machen und eigene Initiativen entwickeln müssen. Freilich gehört dazu dann auch die Bereitstellung entsprechender zusätzlicher Finanzmittel sowie gezielte Partnerschaften mit Homo-Organisationen auf unterschiedlichen Ebenen. Die rot-grüne Regierung hat ja - im Angesicht des nahenden Wahlkampfes - im Juni diesen Jahres noch einen entsprechenden Antrag in den Bundestag eingebracht, der freilich außer schönen Phrasen und ein paar netten Pressemitteilungen nichts weiter bewirken konnte.

    Das Problem besteht also trotz aller Limitationen unseres föderalistischen Systems vor allem in mangelndem politischen Willen. Was soll man aber auch erwarten, wenn WIR nicht an vorderster Front für Veränderung gerade in diesem Bereich kämpfen?
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#35 madridEUAnonym
  • 14.12.2005, 23:43h
  • @alle: Zwischendurch eine für schwul-lesbische Spanier(innen) äusserst erfreuliche Nachricht: Heute hat das Verfassungsgericht die Klage einiger Gegner der völligen Homo-Gleichstellung abgewiesen. Viva Zapatero und natürlich WIR !
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#36 SaschaAnonym
  • 15.12.2005, 13:34h
  • @madridEU: Das ist in der Tat eine für uns alle sehr erfreuliche und ermutigende Nachricht, die beweist, dass man mit dem entsprechenden politischen Willen in sehr kurzer Zeit sehr viel bewegen kann! Grüße nach Madrid!
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#37 LinkerCacheAnonym
  • 15.12.2005, 16:34h
  • Seien wir doch mal ganz ganz ehrlich, die "lsu" und einige ihres schlages wollen doch ne diktatur haben. Zumindest fängt die derzeitige Regierung schon ganz gut damit an! "Vorratsspeicherung von TK-Daten: "Privatsphäre wird zum Luxusgut"

    www.heise.de/newsticker/meldung/67386

    Branchenverbände, Datenschützer, zivilgesellschaftliche Organisationen sowie linksliberale Politiker reagieren voller Empörung auf den Beschluss des EU-Parlaments zur massiven Ausdehnung der Telekommunikationsüberwachung."
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#38 UlliAnonym
  • 17.12.2006, 09:52h
  • der antrag ist nur ein weiteres zeichen dafür, dass diejenigen, die ein rollback in der aids-politik wünschen, immer mehr den mund aufmachen - teils (das ist besonders bitter) auch mit "vor-arbeit" durch genau jene journalisten, die nun das ergebnis kritisieren. wären sie doch vorher bedachter geswesen...

    ondamaris.blogspot.com/2006/12/regierung-plant-gesetz-gegen-fahrlssige.html
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