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BamS-Interview

Giulia Siegel: Ein schwuler Sohn ist ein Geschenk

Sie habe schon immer gewusst, dass ihr Sohn Nathan schwul sei, erklärte die Schauspielerin und Moderatorin. "So was merkt man als Mutter doch früh." Sein Coming-out erfolgte unfreiwillig.


Giulia Siegel ist Tochter des Komponisten und Musikproduzenten Ralph Siegel und dessen erster Ehefrau Dunja (Bild: 9EkieraM1 / wikipedia)

Model, Schauspielerin, Moderatorin und DJ Giulia Siegel (46) plädiert dafür, mit dem Thema Homosexualität offen und natürlich umzugehen. "Es sollte eigentlich gar kein Thema mehr sein – es wird aber in Deutschland immer wieder zu einem gemacht", sagte die aus Fernsehshows bekannte Tochter des Produzenten Ralph Siegel der "Bild am Sonntag" (Bezahlartikel). Demnach hat sie eigentlich schon immer gewusst, dass ihr Sohn Nathan (19) schwul ist. "So was merkt man als Mutter doch früh."

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Das "ungewollte, aber offizielle Outing", als ihr Sohn das erste Mal einen Mann mit nach Hause brachte, schilderte Siegel so: "Ich kam von einem DJ-Gig nach Hause. Bin wie immer in die Kinderzimmer gegangen, hab kurz gelüftet, bei Nathan die Bettdecke aufgeschüttelt – und hab dort vier behaarte Beine gesehen! Ich hab sofort meinen Freund angerufen: "Schatzi, Schatzi, jetzt ist es raus! Bei Nathan liegt ein Mann im Bett!" Um elf kam er dann in die Küche und meinte: "Mama, ich bin schwul!" Und ich so: "Ich weiß!" Und ich sage Ihnen: Für eine Mutter ist ein schwuler Sohn ein Geschenk, weil er immer sehr eng bei der Mama ist und auch lange bleibt."

Nathan Siegel erzählte, sein Freund heiße Raphael, sei 27 Jahre alt, sie seien seit über einem Jahr zusammen. "Wir ziehen sogar nächsten Monat hier in München zusammen, das wird sehr spannend." (cw/dpa)



#1 Nesiree DickAnonym
  • 10.10.2021, 10:35h
  • Diese Frau ist meistens unmöglich, unvergessen ihr Djane-Streit mit Naddel.
    Aber gut, sie liebt ja auch den Alk mindestens so sehr wie die Obert.
    Aber von Herzen alles Gute für Nathan, dass er trotz alldem seinen Weg findet und glücklich wird.
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#2 WahrheitIstRelativAnonym
  • 10.10.2021, 14:50h
  • Zum Fremdschämen!

    Solche "wichtigtuerischen" Muttis wollen dann auch auffallen und zeichnen dann ein Bild über Mütter in der Gesellschaft. Genau wie immer ein paar "wichtige" Eltern das auf einem Elternabend tun. Sie hätte auch nicht gleich telefonieren müssen und die Annahme, der Sohn hinge durch seine Homosexualität besonders fest und lange an ihr, zeigt ihren Wunsch jemanden zu"besitzen".

    Es kann auch so gehen :
    Habe einen Monat nach meinem inneren Coming Out mich vor meiner Mutter geoutet. Habe am 23.9. eine Bi-Flagge in meinen Status gesetzt. Sie dann auf WhatsApp :" Was heißt das im Status?" Ich dann als Antwort :" Heute ist Tag der Bisexuellen", dann noch hinterher " Wenn du es genauer wissen willst, bin gerade voll in ne Frau verknallt" und " Ist die ehemalige Grundschullehrerin deiner Enkel - die ist aber vergeben". Sie dann neun Minuten später als Antwort :"Okay"

    Habe sie dann noch für diese richtig gute Antwort gelobt und hinzugefügt, da ich schon vierzig bin und sie zweiundsiebzig Jahre alt :" Nicht, das dir im Alter noch langweilig wird... :-)"
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#3 WadimAnonym
  • 10.10.2021, 14:53h
  • Gebe meinen, allerdings ganz persönlichen, Senf dazu.
    Es ist schon zehn Jahre her, als meine Mutter gegangen ist. Bis heute trauere ich und plage mich, dass ich ihr gegenüber wenig meine Liebe zeigte, sogar oft grob war.
    Mein Trauer um sie und meine Schuldgefühle werden gerade nicht milder angesichts der Tatsache, dass ich ihr um einem so wichtigen Teil der Persönlichkeit ihres Sohnes, meiner Homosexualität, nie erzählt habe. Obwohl sie ganz liberal war und mich darüber ein mal gefragt hat. So tief saß in mir diese Tabuisierung und Verachtung gegenüber den " Päderasten" in der UdSSR damals, aber teilweise in Russland heute auch.

    Also wir verstehen oft zu spät, dass es unheimlich wichtig ist, unsere Angehörigen
    lieb und respektvoll zu behandeln. Hier und heute. Bevor der Tod uns für ewig trennt...
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#4 CarlitoAnonym
  • 10.10.2021, 21:23h
  • "Bin wie immer in die Kinder(!)zimmer gegangen, hab kurz gelüftet, bei Nathan die Bettdecke aufgeschüttelt"

    "weil er immer sehr eng bei der Mama ist und auch lange bleibt."

    Red flags everywhere.
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#5 DQ24Anonym
  • 11.10.2021, 04:20h
  • Sie ist der Meinung, dass ein schwuler Sohn ein "Geschenk Gottes" für sie sei, weil angeblich schwule Söhne länger unter Mamas Rock bleiben. Daraus spricht der pure Egoismus. Man muss Kinder gehen lassen, ihnen Freiräume zum Entwickeln geben, und nicht enger an Mama binden.
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