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Ab Anfang 2022

Tahnee erhält Show im Ersten

Die offen lesbische Komikerin erhält im nächsten Jahr eine Personality-Show im Hauptprogramm der ARD.


Tahnee arbeitete bereits mit dem SWR in der Show "Tahnee.7" zusammen (Bild: SWR / riverside / Guido Schröder)

  • 14. Oktober 2021, 08:51h, noch kein Kommentar

Die 29-jährige Tahnee Schaffarczyk soll 2022 eine eigene Sendung im Ersten erhalten. Die Personality-Show, die bislang den Arbeitstitel "Limbus" trägt, soll nach Angaben des Südwestrundfunks ab Anfang des nächsten Jahres produziert werden. "Tahnee wird darin alle Facetten ihres Könnens zeigen. Sie wirkt dabei selbst an der Konzeptionierung der Show und der Entwicklung von Inhalten mit", teilte der SWR mit.

"Wir wollen etwas Neues schaffen und eine eigene Show-Welt kreieren, die den Zuschauenden und unseren Gästen einfach Spaß macht und sie 45 Minuten bestens unterhält", so beschrieb Tahnee das Konzept. "Ich freue mich sehr, dafür weiterhin mit dem SWR, der Riverside Entertainment und einem tollen Team zusammenzuarbeiten."

Philipp Bitterling, der Abteilungsleiter der SWR-Programmplanung, ist voll des Lobes für die 29-Jährige: "Es ist großartig, weiterhin mit einer so vielseitigen und kreativen Künstlerin zusammenarbeiten zu dürfen. Tahnee ist mit ihrer Haltung und ihrem Humor ein absoluter Gewinn für den SWR und die ARD!", so Bitterling. Er freue sich, "ein neues, 'uniques' Format mit Tahnee für die ARD zu entwickeln".

Derzeit ist Tahnee als Kandidatin der zweiten Staffel der Amazon-Prime-Serie "LOL: Last One Laughing" zu sehen (queer.de berichtete). Für den SWR und die ARD-Mediathek produzierte sie im Frühjahr das Format "Tahnee.7", in dem sie wöchentlich in zehn bis 15 Minuten eine Ein-Woman-Show zu aktuellen Themen ablieferte (queer.de berichtete). Dieses Format wird nun nicht fortgesetzt.

Die in Heinsberg aufgewachsene Komikerin hatte vor zwei Jahren in einem Interview erklärt, dass sie auf der Bühne ihre sexuelle Orientierung nicht verstecken wolle: "Als Comedian stehst du auf der Bühne und erzählst aus deinem Leben. Dann jetzt so zu tun, als wären es die Geschichten 'von einem Freund', das fände ich scheiße und nicht zielführend", so Tahnee damals gegenüber der WAZ (queer.de berichtete). (dk)