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Einzelkommentar zu:
"Der große transphobe Teil der US-Bevölkerung ist nicht verschwunden"


#1 Ana NymAnonym
  • 21.10.2021, 12:21h
  • Das stimmt auch für europäische Verhältnisse.
    Die "Überzeugten" schauen sich so "einen Unsinn" nicht an. Es besteht dann auch kein Interesse mehr, sondern wird einfach abgetan.
    Sei es, dass es sich für jene anfühlt, dass sie "von Oben"/"von Links"/"..." umerzogen werden sollen oder dass es als "bloße Mode" daher kommt oder dass es ein "Angriff auf ihre Religion" und "ihre Werte" empfunden bzw. gesehen werden will.
    Sie vergessen oder übersehen dabei oft einen, gerade in der Religion tief verankerte Überzeugung, nämlich dass jene höhere Macht (Gott) den Menschen erschaffen hat und damit auch seine Vielfalt, analog zur Vielfalt der Tiere und Pflanzen in der Welt.
    Wird dieser Grundsatz angenommen, kann es gar nicht der Wille der Höheren Macht gewesen sein, nicht einen Teil der Menschheit queer "geplant" und "gemacht" zu haben.
    Auch dagegen spricht, dass z.B. bereits Kinder merken, dass ihr Körper irgendwie nicht passend zum empfundenen Geschlecht ist.
    Das ist eine Tatsache, davon "betroffene" Kinder für sich feststellen, ganz unabhängig davon, ob sie das irgendwo aus den Medien gehört haben oder nicht.
    Ich kann das für mich verbürgen, denn wir hatten zu der Zeit noch kein Fernsehen, auch gab es in dem kleinen Dorf, in dem ich aufgewachsen bin keine "Beispiele", noch wurde über dergleichen geredet, noch war es irgendwo sonst ein Thema ... und trotzdem wusste ich, dass etwas falsch (anders) ist: Z.B. habe ich mich immer angegriffen gefühlt, wenn es gegen (uns) Mädchen ging.

    Mir bleibt nur obiges Beispiel immer mal wieder zu benennen, in der Hoffnung, dass es einfach als gegeben erkannt wird. Es ist nun mal so. Es ist keine Ideologie, es hat nichts mit einer politischen Ausrichtung zu tun. Umgekehrt ist es, dass manche politischen Einstellungen eher bereit sind, das unbestreitbare zu akzeptieren. Es ist einfach so!

    Versucht jemand, auch das kann ich für mich verbürgen, entgegen dem (Vorgegebenen) zu leben, also den Plan der Höheren Macht zu ignorieren, sammeln sich im Laufe des Lebens immer mehr Probleme deswegen an und schließlich wird der Mensch sogar messbar krank. Wie lange kann jemand sich schon einer Höheren Macht widersetzen?

    Ein Vogel in Gefangenschaft wird an seiner Bestimmung fliegen zu können genauso gehindert wie etwa ein Gepard in einem Käfig an seiner Freiheit. Warum sollte das bei uns denn plötzlich anders sein?
    Habt ihr mal Kühe oder Pferde gesehen, wie die sich überschwänglich freuen (anders kann das nicht benannt werden, es ist Freude), wenn sie nach einem langen Winter im Stall endlich wieder auf die Wiese dürfen?
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