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LGBT*IQ Awards

LGBTI-Interessenvertretung der Bundeswehr mit queerem Award ausgezeichnet

Bereits zum vierten Mal ehrt die "Prout At Work"-Foundation Unternehmensnetzwerke für ihren außerordentlichen Beitrag zur Stärkung von LGBTI-Chancengleichheit am Arbeitsplatz. Insgesamt vier Organisationen erhielten Auszeichnungen.


Die Preisverleihung fand am Donnerstagabend statt (Bild: Twitter / Sven Liebert)

  • 22. Oktober 2021, 09:47h - 3 Min.

Die gemeinnützige Stiftung "Prout At Work" hat am Donnerstagabend Unternehmensnetzwerke in vier Kategorien für ihr Engagement für queere Chancengleichheit am Arbeitsplatz mit ihren "LGBT*IQ Awards" ausgezeichnet. Um aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie eine Verleihung unter Einhaltung der Hygienevorschriften zu garantieren, fand die Preisverleihung per Livestream mit einigen wenigen Gästen statt.

QueerBw, das LGBTI-Netzwerk der Bundeswehr, erhielt den diesjährigen Preis in der Kategorie "Big Impact Initiative". Das Netzwerk wurde dafür geehrt, "maßgeblich an der Rehabilitierung homosexueller Soldaten beteiligt" gewesen zu sein. Ein entsprechendes Gesetz wurde im Mai im Bundestag beschlossen (queer.de berichtete). Den Prozess hin zum Gesetz habe das Netzwerk unterstützt – und zwar sowohl durch inhaltliche Arbeit als auch Vernetzung mit der Politik und durch zahlreiche Aktionen, die für das Thema sensibilisierten.

/ QueerBw
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Dem Netzwerk LGBT*IQ & Friends @ RWE verlieh die queere Stiftung den "Rising Star Award": "Das noch junge Netzwerk konnte bereits eine breite Palette an Angeboten hinsichtlich Aufklärung, Beratung und Öffentlichkeitsarbeit etablieren", lobte "Prout At Work". "Beispielsweise trieb das Netzwerk die Veröffentlichung einer trans* Guideline voran, die Mitarbeiter_innen in Transition ebenso wie Führungskräfte und Kolleg_innen begleitet. Besonders hervorzuheben ist die breite Unterstützung durch alle Bereiche und Ebenen des Konzerns, von Tagebaumitarbeiter_innen bis hin zur Vorstandsebene."

Mit dem "Global Leader Network Award" wurde das Mitarbeitenden-Netzwerk Encompass Pride des schwedisch-schweizerischen Technologieunternehmens ABB ausgezeichnet. Das Netzwerk zählt weltweit 800 Mitglieder. Im Pride-Monat 2021 initiierte es weltweit rund 25 Veranstaltungen und habe so tausende Mitarbeiter*innen erreicht, lobte "Prout At Work". "Intern setzt das Netzwerk auf Sensibilisierung: etwa durch Unconscious Bias Trainings und einen in sechs Sprachen übersetzten Ally Guide. Auch in stark heteronormativ geprägten Ländern präsent, vereint das Netzwerk lokal zugeschnittene Ansätze mit globalen Zielen", hieß es in der Laudatio.

/ proutatwork
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Der erstmalig in 2021 vergebene "Sustainability Award" wurde an das Netzwerk Proud Heroes des Berliner Dax-Unternehmens Delivery Hero verliehen. "Die Aktionen dieses Netzwerks bestechen durch ihre konsequente Ausrichtung an den Bedürfnissen der queeren Mitarbeiter_innen – auf Basis von jährlichen Befragungen", so "Prout At Work". "Das Netzwerk versteht es zudem die umgesetzten Maßnahmen in allen Ebenen und Prozessen des Unternehmens zu verankern und so verbindliche Richtlinien zu schaffen, beispielsweise zu Transitionen, Diskriminierung oder Entsendungen ins Ausland." Damit ebne es den Weg für langfristigen und nachhaltigen Wandel hin zu Chancengleichheit für queere Menschen am Arbeitsplatz.

/ proutatwork

Die "Prout At Work"-Stiftung setzt sich für Chancengleichheit von Menschen jeglicher sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität am Arbeitsplatz ein. Sie vergibt die "LGBT*IQ Awards" seit 2018. (cw)

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