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"Cheers Queers"
Der neue queere Hotspot von Berlin
Am Mittwoch eröffnete das SchwuZ seine neue Pepsi Boston Bar, die ab sofort von Mittwoch bis Samstag ab 19 Uhr bei freiem Eintritt besucht werden kann. Benannt wurde sie nach einer Berliner Tuntenlegende.

Ein knallrot geschminkter Mund als Tresen: Herzlich willkommen in der Pepsi Boston Bar! (Bild: SchwuZ / Peter Dobias)
- 28. Oktober 2021, 11:25h - 2 Min.
Cheers Queers, herzlich willkommen in der Pepsi Boston Bar! Am Mittwoch eröffnete das Berliner SchwuZ eine neue queere Bar für die Hauptstadt – zum Treffen unter der Woche und zum Vorglühen am Wochenende. Geöffnet hat sie ab sofort von Mittwoch bis Samstag bereits ab 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Die Pepsi Boston Bar soll ein Raum sein, "wo sich Queers begegnen und austauschen, gemeinsam lachen, flirten und knutschen können – ohne das Lady Gaga oder Techno aus den Club-Boxen dröhnt", beschreibt das SchwuZ das Konzept. "Aber ein Darkroom um die Ecke lockt." Beste Voraussetzungen also, um der neue queere Hotspot der Hauptstadt zu werden.
Mondäne Hotelbar mit queerem Programm

Namensgeberin Pepsi Boston (Bild: Jürgen Baldiga)
Benannt wurde die Bar nach der Berliner Tuntenlegende Pepsi Boston, die 1993 an den Folgen von Aids starb. "Sie ist einer der vielen Männer in Frauenkleidern, die mit ihrer Kreativität und ihrem politischen Willen die SchwuZ-Geschichte geprägt haben", erklärte Geschäftsführer Florian Winkler-Ohm gegenüber queer.de. "Während der Aids-Epidemie setzte Pepsi Boston mit ihrem HIV-Aktivismus auch viele Akzente in der Berliner Community." Zur Eröffnung am Mittwoch sang Bostons Busenfreundin Melitta Poppe eines ihrer Lieder (mehr Bilder vom Auftaktabend gibt es in der unten verlinkten Galerie).
Die Pepsi Boston Bar versprüht den Charme einer mondänen Hotelbar mitten in Neukölln. dazu serviert das SchwuZ in einem entspannten, etwas verruchten Ambiente hochklassige Drinks – "High Balls" ist der Cocktail des Hauses. Auch Programm wird hin und wieder geboten: "Geplant sind u.a. eine Podiumsdiskussion zum Thema einer radikal diversen Gesellschaft und ein Gesprächsabend zur Einbeziehung von Antisemitismus und jüdischen Perspektiven in intersektionale Diskurse", verriet Marcel Weber, der zweite SchwuZ-Geschäftsführer.
Neben Politik soll aber auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Freuen dürfen sich die Gäste laut Weber auf eine "schangelige Tuntenbar mit Sanda Meer, rauschende Freitagnacht-Bar-Erlebnisse mit Biggy van Blond, Amy Strong und Fixie Fate sowie mittwochs eine House-Darkroom-Bar-Night". Das genau Programm gibt's auf der SchwuZ-Homepage. (cw)














