https://queer.de/?4035
- 14. Dezember 2005 1 Min.
Köln Der Autokonzern Ford hat sein Vorgehen in den USA in einer eMail an queer.de unaufgefordert kommentiert. Angesichts von Vermutungen, der angedrohte Boykott von Ford durch die American Family Association habe zu einem Stopp der Werbe-Schaltungen in Homo-Magazinen in den USA geführt, erklärte nun die deutsche Konzernzentrale, die "Kriterien für die Schaltung von Werbung für alle unsere Marken" seien unverändert geblieben und folgten "allesamt strikten wirtschaftlichen Beweggründen". Zudem werde für die Marke Volvo weiterhin die schwul-lesbische Community in der Werbung direkt angesprochen, so die Presseabteilung der Kölner Zentrale. "Fords Engagement für Diversity, also Vielfalt, als Arbeitgeber sowie als 'corporate citizen', als guter Bürger, bleiben unangetastet. Unsere Vereinbarungen, etwa die 'Betriebsvereinbarung zum partnerschaftlichem Verhalten am Arbeitsplatz', sind und bleiben ein Bekenntnis zur Vielfalt, die Unterschiede wertschätzt und einschließt", so Ford. Auch die Konzernleitung in den USA hatte einen Zusammenhang zwischen Boykott und Werbe-Stopp dementiert, wie queer.de bereits gestern berichtete. (nb)
Mehr zum Thema:
» Ford bleibt bei Werbestopp (13.12.05)














Und der AFA geht es sicher nicht nur um die Werbung.
"rein wirtschaftliche überlegungen" so tönt es anscheinend seit dem 3. Interview.
Davor hies es:
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When first contacted, Ford spokesman Moran referred Advocate.com to the AFA statement, suggesting that
the company had no disagreement with Wildmon's [von der AFA] assertions. In a second conversation he confirmed that the
company would no longer advertise Jaguar and Land Rover products in the gay media, saying that the
decision was strictly "business."
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Es gibt auch zumindest 1 anderes Interview mit so einem Kommentar.
Alles nur schlechtes Timing?
Am 29.11. kommt es zu einer Zusammenkunft Ford-AFA.
Am 1.12 sollte der Boycott losgehen.
Am 30.11. wird der Boycott abgeblasen.
Eine Motorzeitschrift berichtet darüber.
Am 3.12. berichtet Advocate darüber.
Recherchen dazu unter:
www.americablog.org/