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Gefahr durch Taliban
Großbritannien nimmt 29 queere Afghan*innen auf
Die LGBTI-Aktivist*innen und Student*innen gehörten zu "am meisten gefährdeten Menschen in Afghanistan", erklärte das Außenministerium in London. Weitere queere Flüchtlinge sollen folgen.
- 30. Oktober 2021, 03:08h 1 Min.
Nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan hat Großbritannien erstmals etwa 30 Afghan*innen wegen ihrer Zugehörigkeit zur LGBTI-Community aufgenommen. Sie gehörten unter dem Regime der Islamisten zu den "am meisten gefährdeten Menschen in Afghanistan", erklärte das britische Außenministerium am Samstag. "Viele von ihnen sehen sich einem erhöhten Maß an Verfolgung, Diskriminierung und Aggression ausgesetzt."
Die Gruppe von 29 Personen, darunter Student*innen und Aktivist*innen, die sich wiederholt für die Rechte von LGBTI eingesetzt haben, kam am Freitag in Großbritannien an, um "ein neues Leben zu beginnen". Die Regierung kündigte an, dass in den kommenden Monaten wohl noch weitere queere Afghan*innen nach Großbritannien kommen würden.
Schwere Menschenrechtsverstöße nach Machtübernahme
Die Taliban waren im August rund 20 Jahre nach dem Einmarsch der USA und ihrer Verbündeten in Afghanistan wieder an die Macht gekommen. Obwohl die Islamisten zugesagt haben, die Rechte von Minderheiten und Frauen zu achten, mehren sich Berichte über schwere Menschenrechtsverstöße (queer.de berichtete). Auch in Deutschland forderten Flüchtlingszentren die gezielte Aufnahme queerer Menschen aus Afghanistan (queer.de berichtete). (cw/AFP)















Mensch die Briten sollen sich nicht übernehmen, nicht das es bei denen noch zu voll wird.....
Aber gut es ist besser als nichts ich hoffe nur das es damit noch nicht getan ist, es gibt leider mehr als nur 29 leute die schutz brauchen.