Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?40384

Anzeige

Fünf Gründe, jetzt nach Malta zu reisen

Die Mittelmeerinsel bietet etwas für jeden: gutes Essen, gute Weine, Partys, Events und eine reiche Kultur.


Ein Paar schaut auf die Hauptstadt Valletta hinüber (Bild: Visit Malta)
  • 3. November 2021, 15:51h, noch kein Kommentar

Das kleinste EU-Land mitten im Mittelmeer gilt als tiefkatholische Heimat des Malteserordens. Wer schon mal seinen Urlaub auf der Insel verbracht hat, weiß aber, dass sie neben beeindruckenden Sakralbauten auch Party, Bildung und Strand bietet. Mit Temperaturen, die selbst im Winter nie in die Nähe des Gefrierpunktes kommen, ist Malta für durchgefrorene Deutsche ein Traumziel. Das Land besteht außer der Hauptinsel Malta auch aus der besonders historisch interessanten Insel Gozo sowie aus der landschaftlich beeindruckenden Mini-Insel Comino, die gerade mal drei Quadratkilometer misst.

Das sind aus unserer Sicht die fünf Hauptgründe, jetzt nach Malta zu reisen:

1. Die Gastronomie

Besucher*innen sollten auf jeden Fall die gute maltesische Küche ausprobieren, die Elemente aus Italien, Nordafrika und England kombiniert (Italien ist das nächstgelegene Land, Nordafrika ist auch nicht weit und Großbritannien war lange Kolonialmacht). Zu den Spezialitäten gehören besonders liebevoll zubereitetes Kaninchen und Fisch.

Qualität ist dabei ein Merkmal vieler Restaurants: In dem Inselstaat gibt es fünf Restaurants mit einem Michelin-Stern. Hinzu kommen drei mit dem Bib-Gourmand-Preis ausgezeichnete Speiselokale; dies ist eine Würdigung für ein besonders attraktives Preis-Leistungs-Angebot. 22 Restaurants haben zudem einen Michelin Plate Award erhalten, die am Teller-Symbol zu erkennen sind – damit werden diverse Restaurants ausgezeichnet, die sich nicht für einen anderen Preis qualifizieren, aber dennoch nach Ansicht der der Gourmetkritiker*innen hervorragende Leistungen erbringen. Eine Übersicht über die Restaurants gibt es bei visitmalta.com.


(Bild: Visit Malta)

2. Der Wein und die Weinberge

Wein aus Malta mag international nicht so bekannt sein – dennoch ist das Land mit allem gesegnet, was guten Wein ausmacht: ein fruchtbarer Boden, eine leichte Meeresbrise und 300 Tage im Jahr Sonnenschein sind die perfekte Kombination für guten Rebensaft. Mehrere traditionsreiche Winzer*innen bieten auch Touren an (Mehr Infos hier).

3. Es ist was los!

Wer bei Malta an eine verschlafene Mittelmeerinsel denkt, liegt richtig falsch: Hier gibt es Events ohne Ende. In der Adventszeit bietet etwa Fieri by Cirque du Soleil eine atemberaubende Reise durch die kulturellen Wurzeln von Malta an. Cirque du Soleil feiert mit dieser Show die kulturelle Einzigartigkeit des Landes. Anfang Dezember macht "Weaving Chaos" des portugiesischen Star-Choregrafen Tânia Carvalho Tanz-Fans in Valletta glücklich. Am zweiten Weihnachtsfeiertag kommen zudem kleine und große Roald-Dahl-Fans mit einer Aufführung im Teatru Manoel in Valletta auf ihre Kosten. Eine *Übersicht aller Events gibt es hier.

4. Reiche Kultur und Traditionen

Malta kann auf eine jahrtausendalte Geschichte zurückblicken. Diese wird etwa in der ersten maltesischen Hauptstadt Mdina sichtbar: Diese nur noch 200 Einwohner*innen zählende Stadt geht auf die Bronzezeit zurück und wurde von Römern und später von den Arabern erbittert verteidigt. Die Mischung aus mittelalterlicher und barocker Architektur, die gut erhaltene Stadtmauer und die Lage auf einem rund 200 Meter hohen Hügel lassen Besucher*innen schnell vergessen, in welchem Jahrhundert sie sich befinden.

Wer es noch älter mag, kann Tempelanlagen von Hagar Qim und Mnajdra im Süden des Landes besuchen. Diese sind sage und schreibe rund 5.000 Jahre alt und liegen ideal auf einem Hochplateau. Die von Zeltkuppeln überdachten Anlagen der mysteriösen Vorfahren moderner Malteser*innen laden zum Träumen ein – und keiner außer Erich von Däniken weiß, was mit diesen Tempelbauer*innen passiert ist.

Wer Souvenirs mag, kann die sogenannten Crafts Villages – etwa das Ta' Dbiegi auf Gozo – besuchen. Dort bieten lokale Künstler*innen viele Kleinode an. Kunstinteressierte werden sich außerdem für das MUZA, ein brandneues Kunstmuseum mit vielen Exponaten in Valletta, begeistern können. Mehr Tipps gibt es hier.

5. Malta ist sicher

Malta gilt nicht nur als äußerst sicheres Land in Bezug auf Kriminalität, sondern auch als hervorragend in Bezug auf seine Reaktion auf die Corona-Pandemie. Mehr als 80 Prozent der Bevölkerung sind gegen das Virus geimpft, es gibt lediglich 20 neue Fälle pro Tag (hierzulande sind es derzeit 1.000 Mal mehr). Besucher*innen aus Deutschland müssen vollständig geimpft sein (mit Biontech, Johnson & Johnson, Moderna oder AstraZeneca). Außerdem müssen sie Reise-Erklärungen abgeben (Stets aktuelle Infos auf der Seite der Regierung).

Auch queere Besucher*innen müssen sich übrigens keine Sorgen machen – Malta gilt laut der "Rainbow Europe"-Rangliste der weltweit angesehenen LGBTI-Organisation ILGA Europe mit Abstand als queerfreundlichstes Land des Kontinents – so gibt es dort etwa strikte Antidiskriminierungsregeln, die gleichgeschlechtliche Ehe und eines der fortschrittlichsten Trans-Gesetze der Welt. Malta führt die ILGA-Liste mit 94 Prozent an – auf Platz zwei liegt Belgien mit ganzen 20 Prozentpunkten (!) Rückstand.

Tourist*innen der maltesischen Inseln kommen mit Englisch gut durchs Land, das neben Maltesisch Amtsprache ist. Maltesisch ist übrigens ein arabischer Dialekt – und die einzige semitische Sprache der Welt mit lateinischen Buchstaben. (cw)