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Lily Cade

Vergewaltigungsvorwürfe in BBC-Trans-Kontroverse

In einem BBC-Stück wurde Lily Cade zu sexueller Gewalt durch trans Frauen befragt. Nun wurden Vergewaltigungsvorwürfe gegen sie bekannt. Die Transhasserin antwortete – mit einem wirren Manifest.


Lily Cade bei den Verleihungen des AVN-Awards, den "Oscars" der Porno-Industrie (Bild: Baldwin Saintilus / wikipedia)

Diese Wendung in der Kontroverse um einen transfeindlichen Artikel auf der Webseite der britischen BBC könnte in einem Lehrbuch unter dem Kapitel "Projektion" aufgenommen werden. Gegen die transphobe, lesbische Pornodarstellerin Lily Cade haben mehrere Frauen Vergewaltigungsvorwürfe erhoben. Cade war in dem Artikel als Quelle für den angeblich auf cis Lesben lastenden Druck angeführt worden, mit trans Frauen gegen ihren Willen Geschlechtsverkehr zu haben.

Wohl in Reaktion auf die Vorwürfe gegen sich veröffentlichte Cade seit vergangenen Freitag Pamphlete auf ihrer Internetseite, in der unter anderem von der Ermordung aller transgeschlechtlichen Frauen die Rede ist. Auch werden prominente Frauen namentlich genannt, darunter die "Matrix"-Regisseurinnen Lilly und Lana Wachowski. Ein Eintrag vom Dienstag trägt den Titel "Wo sind die Mütter dieser Kinder?" und ist getragen von Phantasien, wonach transgeschlechtliche Frauen in einem pädophilen Kult sexuelle Gewalt gegen Kinder ausüben würden. Gleichzeitig schreibt Cade, dass sie die Vorwürfe gegen sich nicht bestreite.

Im kontroversen BBC-Artikel war Cade die einzige namentlich zitierte Stimme gewesen. Alle anderen Äußerungen zu angeblichen Erfahrungen mit sexueller Bedrängnis durch trans Frauen waren anonymisiert wiedergegeben worden. Außerdem war eine unter den Community-Anhänger*innen einer transfeindlichen Hassgruppe beworbene Umfrage Teil des Textes gewesen, wonach 56 Prozent der Lesben bereits Erfahrungen damit gemacht hätten, von transgeschlechtlichen Frauen zum Geschlechtsverkehr gedrängt worden zu sein. Würden Mädchen und Frauen sich, so das Stück weiter ohne nachvollziehbare Belege, verweigern, würde ihnen Transphobie vorgeworfen (queer.de berichtete).

Einen offenen Brief gegen die Veröffentlichung des Textes auf der BBC-Seite unterschrieben mehr als 20.000 Menschen. Außerdem protestierten Nutzer*innen auf Twitter unter dem Hashtag #CisWithTheT und solidarisierten sich demonstrativ mit den wieder ein mal angegriffenen trans Frauen.

Vorwürfe aus #MeToo-Frühphase

Auf die nun bekannt gewordenen Vergewaltigungsvorwürfe aufmerksam gemacht hatte Christa Peterson, Philosophin und Mitarbeiterin der Universität von Südkalifornien. Auf ihrem Twitter-Account veröffentlichte sie Screenshots einer Twitter-Unterhaltung aus dem November 2017, in der Ex-Kolleginnen von Cade Vergewaltigungen durch die Darstellerin ansprachen. Das war einen Monat nach Beginn der #MeToo-Bewegung, die durch Vorwürfe gegen den Hollywood-Mogul Harvey Weinstein angestoßen worden war.

Twitter / christapeterso
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Peterson arbeitet seit einigen Jahren zur transfeindlichen "gender-critical"-Bewegung und hat auch zum in der Szene virulenten Antisemitismus und zur Neigung zu weiteren Verschwörungstheorien veröffentlicht.

Twitter / christapeterso
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Auch in der parallel zum BBC-Aritkel tobenden Kontroverse um die britische Philosophin Kathleen Stock (queer.de berichtete) hatte Peterson mit ihrer Dokumentation und Kritik der transphoben Ausfälle ihrer Kollegin beigetragen.

Anschuldigungen und eine Entschuldigung

Die Twitter-Unterhaltung, in der die Anschuldigungen gegen Cade öffentlich wurden, hatte die Pornodarstellerin Dolly Leigh eröffnet. Jeder solle, schrieb Leigh damals, sich des Missbrauchs und der Angriffe bewusst sein, die Cade bis zum damaligen Zeitpunkt begangen habe. Darunter antworten weitere Frauen. Eine schrieb, Cade habe sie vergewaltigt, nachdem sie zugestimmt habe, dass Cade für sie einen erotischen Tanz aufführen dürfe. Cade bringe Frauen dazu, erst einer bestimmten Handlung zuzustimmen, dann eskaliere sie ohne jede Vorwarnung.

Eine weitere Frau beschrieb, wie sie von Cade unter dem Einfluss von Alkohol vergewaltigt worden sei, eine andere, wie sie Cade bei einem Event der Pornoszene habe ausweichen können, weil sie bereits die Gerüchte um die Frau gekannt habe. Cade habe sich dort in einer Ecke aufgehalten und die ganze Nacht über Models ausgenutzt. Die Frau habe darum andere Frauen vor Cade gewarnt.

Weitere Twitter-Nutzer*innen machten auf ein Entschuldigungsschreiben aufmerksam, das von Cade kommen soll und aus der Zeit nach den Anschuldigungen zu stammen scheint. Dort schreibt eine Person, die Lily Cade zu sein scheint: "Es tut mir vom Grunde meines Herzens leid. Ich kann es nicht zurücknehmen und ich gehe nicht davon aus, dass mir vergeben werden wird."

Doch obwohl die Frauen Cade vorgeworfen hatten, sie vergewaltigt zu haben, taucht das Wort nicht im Schreiben auf. Dort bekennt sich Cade nur zu Angriffen ("assault"). Sie habe gedacht, sie sei so gut darin, Menschen zu lesen, dass sie habe sagen können, wenn "Mädchen" ("girls") "es" gewollt hätten. Cade sei davon ausgegangen, für sexuelle Freiheit zu stehen, nicht für sexuellen Zwang. Jetzt fühle sie sich beschämt. Die "Mädchen" hätten sich auf sie eingelassen, weil sie gedacht hätten, nicht "nein" sagen zu können. Doch das entspricht zumindest nicht den Beschreibungen der Frauen, die sich im November 2017 über Cade äußerten.

In dem Text beschreibt Cade auch, wie sie lesbische Darstellerinnen vor Männern in der Industrie beschützt und dabei zwei namentlich genannte Männer körperlich attackiert habe. Einem habe sie dabei die Nase gebrochen: "Ich dachte, ich sei besser als die Serien-Grabscher aus der Pornoindustrie, aber ich denke, ich war einfach nur das Weibchen dieser Spezies."

Cade wisse nicht, wie vielen Menschen sie Schaden zugefügt habe. Sie sei, fügt sie allerdings verteidigend an, in ihrer Rolle "verloren gegangen". Sie habe mit den Jahren in der Pornoindustrie und durch ihr aggressives Image angefangen, sich "verpflichtet" zu fühlen, es zu tun – was sich liest, als sei Cade in der Angelegenheit ein Opfer der Porno-Industrie und von Männern und habe die sexuellen Kontakte selber gar nicht gewollt.

Über ihre zukünftige Rolle schrieb Cade im Schreiben von 2017 noch: "Ich sehe viele Warnungen darüber, sich von mir fern zu halten. Ihr müsst euch nicht von mir fern halten. Ich werde mich fern halten". Doch mit dem Stück in der BBC war sie nun zurück in der Öffentlichkeit und beschuldigte transgeschlechtliche Frauen, Lesben zum Geschlechtsverkehr zu zwingen – also genau das, was sie selber getan hatte.

Eine Überprüfung der Glaubwürdigkeit Cades durch die verantwortliche BBC-Journalistin fand augenscheinlich nicht statt. Dabei hatte das Medienhaus bereits die erste Welle der Kritik an dem Text mit dem Hinweis auf einen "rigorosen" Editionsprozess zurückgewiesen und das Stück verteidigt.

"Porn Valley's Gold Star Lesbian"

Cade war in der Vergangenheit als "Porn Valley's Gold Star Lesbian" bekannt und vermarktet sich auch nach wie vor so. Diesen Ruf hatte sie sich erworben, da sie einem Pornodreh mit einer anderen Frau nach Vorlage von deren Fotos zunächst zugestimmt hatte. Doch als sie herausgefunden hatte, dass die Frau transgeschlechtlich ist, hatte sie die Vereinbarung wieder gelöst.

Sie habe, wie im BBC-Artikel vom 26. Oktober zitiert wird, nicht über "den Fakt" hinwegsehen können, dass das, womit sie in dem Dreh hätte "interagieren" sollen, "durch Operation veränderte männliche Genitalien" seien, nicht "die reproduktiven Organe eines weiblichen Menschenaffen (sic!) ("the reproductive organ of a female ape")". Ihr Sexualtrieb sei, wie es im selben transphoben Duktus weiter heißt, "auf Frauen orientiert".

Cade habe sich, wie sie der BBC gegenüber ebenfalls sagte, für die Absage schuldig gefühlt und sich bei der Frau via E-Mail dazu bekannt, "das schlechteste Mädchen in der Geschichte der ganzen Welt" zu sein.

In der Folge habe die zurückgewiesene Frau jedoch angeblich in Anspielung an die "gläserne Decke" den Begriff des "cotton ceiling" erfunden, der die Schwierigkeiten transgeschlechtlicher Frauen beschreibe, Sex oder Beziehungen einzugehen. Cade habe das als eine "Umkehr" eines Unterdrückungsverhältnisses verstanden, wonach cisgeschlechtliche Frauen, die keinen Sex mit trans Frauen haben wollten, Unterdrückerinnen seien. Damit setzte sie darüber hinaus aufs Neue trans Frauen mit Männern gleich.

Dabei geht die Zurückweisung von transgeschlechtlichen Menschen als Partner*innen genau so gut beziehungsweise noch stärker von Männern als von Frauen aus. Die angeblichen Schuldgefühle Cades dürften angesichts der Selbstvermarktung als elitäre "Gold Star Lesbian" oder als "100 % Lesbian" nicht von langer Dauer gewesen sein.

Ausraster auf Darstellerinnen-Homepage

Vergangenen Freitag, zwei Tage nach Bekanntwerden der vier Jahre alten Vorwürfe, erschien auf Cades Darstellerinnen-Homepage ein erster Eintrag mit dem Titel "Über den BBC-Artikel". Der beginnt gleich mit unvermittelten Beschimpfungen, bei denen unklar ist, gegen wen sie sich überhaupt richten: "Hast du ihn gelesen? Ist dein Mangel an Lesevermögen dadurch verursacht, dass der Großteil deiner Gehirnsubstanz auf kognitive Dissonanz verlegt ist oder auf bewusste Verschleierung?"

Sie sei für den BBC-Text nur nach einem "Moment der Geschichte" befragt worden, durch den sie gegangen sei. Mehr habe sie nicht zum Text beigetragen. Dann fährt sie fort, dass sie zum Ende einer "Tour" hin zu einem "zerbrochenen Monster" geworden sei. Das sei ein Fakt, den sie, wohl in Anspielung auf die gegen sie vorgebrachten Beschuldigungen der Vergewaltigung, nie bestritten habe. Sie sei gleich nach den Vorwürfen aus der Pornoindustrie ausgestiegen, habe aufgehört Drogen zu nehmen und lebe freiwillig zölibatär.

Doch dann fährt Cade unvermittelt mit den üblichen Anschuldigungen sexueller Gewalt gegen transgeschlechtliche Frauen fort. Die seien "Männer", an denen die Pharmaindustrie zuungunsten von Kindern verdiene. Wie in in den USA gegenwärtig beliebten Verschwörungstheorien üblich, ist auch Cades Text durchsetzt mit Vorwürfen der Pädophilie, pädophiler Kulte und Netzwerke sowie vulgären Beschreibungen sexueller Gewalt gegen Kinder. Man solle, gemäß einer ebenfalls in diesen Kreisen oft genutzten Anspielung an den Film "Matrix", die "rote Pille" nehmen und sein Smartphone "kastrieren", bevor das Smartphone einen selber "kastriere". Der wirre Text schließt mit der Frage "Wo sind deine verdammten Eier, Amerika?"

Ähnlich wirr, verschwörungsideologisch und voller Phantasien sexueller Gewalt sind die vier weiteren Texte, die Cade in der Folge bis Mittwoch veröffentlicht hat. Einer lautet "An die pussifizierten Männer von Amerika, wenn sie denn mutig genug sind, hinzuschauen". Ein weiterer erklärt die "Red Pill"-Metapher, die andere nutzen würden, ohne überhaupt den Film "Matrix" gesehen zu haben. Es geht um die Corona-Impfung oder darum, dass die westliche Zivilisation in Gefahr sei, weil an jeder Ecke der Gesellschaft "Fake-Lesben" lauerten, die in Wahrheit "Transen" seien.


Screenshot von der nur noch durch ein Internet-Archiv einsehbaren Webseite von Lily Cade

Andernorts greift Cade wieder die aus dem BBC-Text bekannten Tiermetaphern auf und droht: "Du Fotze (…) Wenn du meine Tochter wärst, würde ich dir ins Gesicht schlagen dich auf eine Pferderanch schicken, so dass du dich daran erinnern kannst, dass du ein Tier bist, dass du heilig bist, dass du hier existierst und nie wieder." Es sei ein Fehler gewesen, Homosexuellen das Recht zuzugestehen, zu heiraten.

Die Pamphlete haben zusammen eine Länge von etwa 20 Seiten. Verschiedene Nutzer*innen in der zwischenzeitlich explodierenden Twitter-Unterhaltung verglichen es mit den Manifesten, die rechtsterroristische Täter veröffentlicht hatten. Nachdem die Webseite von Cade gemeldet wurde, wurde sie mutmaßlich vom Netzdienstleister offline genommen. Deshalb ist sie nur noch durch einen Internet-Archivierungs-Dienst einsehbar.

Twitter / trans_safety
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Christa Peterson, die auf die Vorwürfe hingewiesen hatte, forderte in Anspielung an den BBC-Text, dass einer Person wie Cade keine solche Bühne geboten werden dürfe. Erst recht nicht, wenn es um sexuellen Zwang gehe. Die "gender critical"-Bewegung sei darauf aus, die sexuelle Gewalt von cis Frauen gegenüber anderen cis Frauen auszulöschen. Doch dagegen zu kämpfen heiße, überall gegen sie zu kämpfen.

Peterson verwies darüber hinaus darauf, dass die Anschuldigungen gegen Cade von den angeblich feministischen Transfeind*innen nivelliert worden seien. Aus der Ecke waren mehrfach Äußerungen gekommen, wonach Cade die Frauen gar nicht habe vergewaltigen können, da sie gar keinen Penis habe.

Am Mittwoch veröffentlichte Peterson noch einen Beleg dafür, dass BBC-Journalist*innen die Anschuldigungen gegen Cade durchaus bekannt gewesen sein könnten. Im Artikel hatte es geheißen, dass keine trans Frau mit der Journalistin habe sprechen wollen.

Twitter / christapeterso
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Doch die niederländische Pornodarstellerin und Mitarbeiterin des feministischen Pornolabels "Trouble Films", Chelsea Poe, will angefragt worden sein und durchaus geantwortet haben. Ihre Stimme habe man jedoch einfach nicht veröffentlicht. Auf die explizite Nachfrage, ob Poe das BBC auf die Vergewaltigungsvorwürfe gegen Cade aufmerksam gemacht habe, antwortete sie: "Yep I did".

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#1 Lucas3898Anonym
  • 03.11.2021, 20:30h
  • Wäre sie in Deutschland, wären ihre Menschenfeindlichen Aussagen ein klarer Fall von Volksverhetzung nach §130 StGB.
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#2 Gnurfel42Anonym
  • 03.11.2021, 21:07h
  • Uffffffff. Dieser Artikel schmerzt heftig. Danke dafür. Ohje, ich habe mal eine gewisse Zeit diesen »Genderkritikern« auch noch geglaubt, d.h. diese ganzen billigen Witze über Gender, um alles ins Lächerliche zu ziehen. Aber irgendwann waren sie mir einfach zu extrem. Jetzt, mit einigem Abstand begreif ich immer mehr, was da für ein Kelch an mir vorbeigerollt ist, dass ich da nicht ganz in diese Szene abgrutscht bin.
    Mir hat wahrscheinlich geholfen, die Naziszene schon ein bisschen zu kennen, konnte daher auch Nazirhetorik, die es unter diesen »Genderkritikern« auf jeden Fall auch gibt, erkennen. Zuallerrest fiel mir Jordan Peterson (ihr wisst schon, der Pronomenprofessor) auf, als er plötzlich von »kulturellem Marxismus« faselte, also klassischer Nazischeiß eben. Ab dem Punkt fand ich seine Argumente auch irgendwie gar nicht mehr überzeugend, merkwürdig, oder? ;-)

    Ich bin ehrlichgesagt entsetzt, wie toxisch das alles ist, wenn man mal hinter den Vorhang blickt Immer, wenn man denkt, es kann schlimmer nicht werden.

    Und haha, Vergewaltigung ist es nur dann, wenn's ein Penis war?! Wie absurd! Und ufff, der ganze Verschwörungsglaube obendrauf noch haut mich auch um. Aber Hauptsache man hat einen Sündenbock.

    Ich fühle mit allen mit, die sich tagsäglich mit solchen Nasen rumquälen müssen. :-(

    Hat nicht neulich jemand TERFs mit Faschisten verglichen? Ich glaub, das stimmt.
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#3 la_passanteAnonym
  • 03.11.2021, 22:17h
  • Und das zwei Wochen vor dem Transgender Day of Remembrance. Wir werden das nicht vergassen zu erwähnen.
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#4 N8EngelProfil
#5 HexeAnonym
#6 Lucas3898Anonym