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Samantha geht fremd...

"Queer as Folk" erhält Verstärkung von Kim Cattrall

Kim Cattrall will nicht mehr als Samantha zum "Sex and the City"-Ableger zurückkehren. Stattdessen ist sie bei der Neuauflage der Kultserie "Queer as Folk" dabei.


Kim Cattrall spielte in vielen Filmen wie "Porky's", "Police Academy – Dümmer als die Polizei erlaubt" und "Star Trek VI: Das unentdeckte Land" mit, bevor sie in "Sex and the City" mit ihrer Figur Samantha weltweit zu einem Idol wurde (Bild: HBO)

  • 10. November 2021, 12:13h 5 2 Min.

Die 65-jährige Schauspielerin Kim Cattrall wird in der amerikanischen Neuauflage von "Queer as Folk" eine Nebenrolle übernehmen. Entsprechende Berichte bestätigte der Streamingdienst Peacock am Dienstag. Demnach werde Cattrall eine "martinigetränkte High-Society-Lady aus dem Südstaaten" spielen. Die Figur habe eine Wohnwagensiedlung-Vergangenheit, komme also aus ärmlichen Verhältnissen, heißt es weiter.

Cattrall hatte Anfang des Jahres für Aufregung gesorgt, weil sie es ablehnte, ihre beliebte "Sex and the City"-Figur Samantha im Serienableger "And Just Like That..." zu spielen (queer.de berichtete). Grund ist offenbar ein lange schwelender Streit zwischen Cattrall und Sarah Jessica Parker, die Hauptfigur Carrie Bradshaw darstellt. Die aus zehn Episoden bestehende erste Staffel wurde diesen Sommer bereits in New York City abgedreht und ist ab Dezember zu sehen – in Deutschland zeigt der Pay-TV-Sender Sky die Serie (queer.de berichtete). Bereits jetzt ist durchgesickert, dass die Abwesenheit von Samantha in der Serie damit erklärt werde, dass sie sich mit Carrie verkracht habe – die Serie imitiert also die echten Geschehnisse.

"Queer as Folk" ist nicht der einzige Job, den die umtriebige Cattrall ergattert hat: Kürzlich wurde auch bekannt, dass sie in "How I Met Your Father" eine Rolle übernehmen werde, dem Ableger der populären Sitcom "How I Met Your Mother" (2005-2014).

"Queer as Folk" wird derzeit in New Orleans produziert und soll auf der britischen Originalserie (1999-2000) basieren. Anders als die erste nordamerikanische "Queer as Folk"-Serie (2000-2005), die im kanadischen Toronto gedreht wurde, aber im amerikanischen Pittsburgh angesiedelt war, soll die neue Reihe damit wirklich an dem Ort entstehen, an dem sie spielt. Geplant sind acht Episoden in der ersten Staffel.

Im neuen "Queer as Folk" werden Devin Way ("Grey's Anatomy", "Station 19"), Fin Argus ("Clouds"), Jesse James Keitel ("Big Sky"), Candace Grace ("Acts of Crime") und Johnny Sibilly ("Pose") mitspielen (queer.de berichtete). Kürzlich wurde außerdem bekannt, dass Ryan O'Connell ebenfalls in der Serie dabei sein soll. Der offen schwule 35-Jährige war zuvor durch seine Netflix-Serie "Ein besonderes Leben" bekannt geworden (queer.de berichtete). O'Connell wird nicht nur vor der Kamera stehen, sondern fungiert bei "Queer as Folk" auch als Co-Drehbuchautor und ausführender Produzent. (dk)

-w-

#1 PetterAnonym
  • 10.11.2021, 15:43h
  • Wieso muss man immer Neuauflagen von alten Filmen und Serien machen?

    Die sollen lieber was ganz neues, eigenes machen.

    Queer as folk war super. Aber es ist halt auch mit genau den damaligen Darstellern verbunden. Da brauche ich dasselbe nicht nochmal mit anderen Darstellern und vielleicht kleinen inhaltlichen Variationen zu sehen, sondern hätte lieber etwas Neues. Und wenn ich Queer as folk nochmal sehen will (gerne jederzeit wieder, weil die echt super war), dann lege ich die DVDs ein.

    Immer wollen alle nur noch den sicheren Weg und bloß kein Risiko gehen. In anderen Bereichen mag das okay sein, aber nicht bei kreativen Dingen.
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#2 BrandingAnonym
  • 10.11.2021, 16:10h
  • Antwort auf #1 von Petter
  • Ich würde mir da keine Sorgen machen:
    1. QAF war so überragend und originell, es würde Platz für Sequel geben. Aber eben mit den originalen Charakteren ... zumindest wäre die schwule Community begeistert
    2. Es findet ja nur ein Branding statt, Figuren, Inhalte, Locations haben ja nichts mit dem Original zu tun. Vermutlich will auf diese Weise die alte Fangruppe und die breitere Basis der Community zusammenbringen.

    Aber sonst geb ich Dir Recht, nur einfach Festsetzungen machen ist nicht kreativ.

    Ich glaube nicht (nach dem ich diverse Ankündigungen gelesen habe), dass die Fortsetzung nix für mich sein wird.

    Allen anderen wünsche Gute Unterhaltung.
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#3 ReneAnonym
  • 10.11.2021, 19:32h
  • Ich freu mich schon mega. Und da Russel T.Davies wieder an Board ist, wird es Instant gut.
    Was die Kritik hier angeht bzw. um auf eine Frage zu antworten:
    Wieso muss man immer Neuauflagen von alten Filmen und Serien machen?
    Ganz einfach, weil man so ziemlich alles auserzählt hat. Des weiteren ist es ja auch so, das man neue Zielgruppen erreichen will. Nicht jeder zieht sich in jungen Jahren Serien rein, die um die 20 Jahre alt sind und für diese Menschen ist es in erster Linie gedacht. Du musst dir sowas ja nicht reinziehen. Ich gehöre zu denen, die sich Remakes/Reboots erstmal anschauen und dann (be)urteilen. Ich find's eher schlimm, wenn man Serien nach X-Jahren wieder auffüllt, obwohl die ein gutes Staffelfinale haben. Das kann durchaus schöne Erinnerungen zerstören, aber auch hier gilt, man muss es ja nicht schauen.
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