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Parteichefin in Quarantäne

Alice Weidel positiv auf Corona gestetet

Erneut ein Corona-Fall bei der AfD: Dieses Mal trifft es die ungeimpfte lesbische Fraktionschefin, die auch Symptome habe.


Alice Weidel befindet sich in häuslicher Quarantäne (Bild: Deutscher Bundestag / Simone M. Neumann)
  • 11. November 2021, 12:40h 15 2 Min.

Alice Weidel, die Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, hat sich mit dem Covid-19 angesteckt. Weidel habe sich, "nachdem sie grippeähnliche Symptome feststellte, einem Corona-Test unterzogen", sagte ihr Sprecher Daniel Tapp am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Die 42-Jährige habe sich "umgehend in häusliche Quarantäne begeben".

Weidel hatte im Bundestagswahlkampf Grundrechtseinschränkungen zur Eindämmung der Pandemie beklagt und dabei wiederholt betont, sie selbst sei noch nicht gegen Covid-19 geimpft. Bei der ersten Sitzung des Bundestages am 26. Oktober wohnte Weidel, wie andere Abgeordnete ihrer Fraktion, ohne Mund-Nasen-Schutz der Debatte bei.

Politisch sprach sie sich wiederholt gegen Maßnahmen aus, um die Bevölkerung vor einer Corona-Infektion zu schützen. Im Juli sagte sie etwa, es sei für sie nicht akzeptabel, "dass gesunde Ungeimpfte diskriminiert werden". Erst vor einer Woche beklagte Weidel: "Die Pläne von Bundeskanzlerin Merkel für eine Ausweitung und Verschärfung der 2G-Regel bedeuten nichts anderes als einen Lockdown für Ungeimpfte. Damit wird die Gesellschaft weiter gespalten und Ungeimpfte in unverantwortlicher Weise gegen Geimpfte und Genesene ausgespielt." Ihre Partei lehne alle derartigen Pläne ab.

Auch Parteichef war positiv

Der AfD-Parteichef und Co-Vorsitzende der Bundestagsfraktion, Tino Chrupalla, hatte sich letzten Monat nach einer Corona-Infektion in Quarantäne begeben müssen. Weidel war mit der Fraktion nach Angaben ihres Sprechers am 27. Oktober zuletzt zusammengetroffen.


Weidel-Tweet vom Mittwoch

Weidel war bei der Bundestagswahl AfD-Spitzenkandidatin (queer.de berichtete). Obwohl sie mit ihrer Partnerin in der Schweiz in einer Regenbogenfamilie zusammenlebt und Kinder großzieht, spricht sie sich wie ihre Partei gegen die Ehe für alle und das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare aus. Ihre Partnerin unterstützte dagegen in der Schweiz die Kampagne für die Ehe für alle (queer.de berichtete). (dpa/dk)

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