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Gerichtsurteil

"Heute wurde Geschichte geschrieben. Britney ist frei!"

13 Jahre lang stand Pop-Star Britney Spears unter Vormundschaft – nun feiert die Sängerin ihre neu gewonnene Freiheit. Eine Richterin in Los Angeles hob alle Auflagen auf.


Ohne Britney Spears wüssten viele queere Clubs nicht, welche Lieder sie spielen sollen… (Bild: rhysadams / flickr)
  • 13. November 2021, 05:12h 2 2 Min.

Pop-Sängerin Britney Spears (39) hat nach 13 Jahren unter Vormundschaft ihre Freiheit zurückerlangt. Nach übereinstimmenden Medienberichten hat eine Richterin in Los Angeles alle Auflagen der Vormundschaft aufgehoben.

Richterin Brenda Penny war bei einer Anhörung damit einem Antrag von den Anwälten der Sängerin nachgekommen. Bereits Ende September hatte die Richterin Spears' Vater als Vormund der Sängerin abgesetzt und eine Ersatzperson bestimmt. Jamie Spears (69) hatte seit 2008 die Vormundschaft für seine Tochter inne, nachdem die Sängerin wegen privater und beruflicher Probleme psychisch zusammengebrochen war.

Bei Gerichtsanhörungen im Juni und Juli hatte die Sängerin in emotionalen Ansprachen ihren Vater heftig angegriffen und Vorwürfe gegen ihre Familie und Betreuer erhoben, sie würden ihr Leben kontrolliert und sich an ihr bereichern.

Britney auf Instagram: "Bester Tag aller Zeiten "

"Bester Tag aller Zeiten … Gelobt sei Gott", schrieb Spears am Freitag auf Instagram. Dazu postete sie ein Video von jubelnden Fans vor dem Gerichtsgebäude in Los Angeles. Sie liebe ihre Fans so sehr, schrieb die 39-Jährige zu dem Video. "Ich glaube, ich werde für den Rest des Tages weinen."

Der Verlobte von Spears, Sam Asghari, reagierte kurz nach dem Richterspruch auf Instagram mit dem Post "Freedom" (Freiheit). "Heute wurde Geschichte geschrieben. Britney ist frei!", schrieb er zu einem roten Herz-Emoji.

Der Fall von Spears hatte durch die beiden Dokumentationen "Framing Britney Spears" und "Britney vs Spears" in den vergangenen Monaten viel Aufmerksamkeit erlangt (queer.de berichtete). Viele Prominente und Fans bekundeten unter dem Hashtag "#FreeBritney" ihre Unterstützung für die Sängerin.

Britney Spears engagiert sich seit vielen Jahren für LGBTI-Rechte. 2018 wurde sie von der Gay and Lesbian Alliance Against Defamation (GLAAD) mit dem Vanguard Award ausgezeichnet (queer.de berichtete). (cw/dpa)

#1 SchleicheRAnonym
  • 13.11.2021, 15:12h
  • Ich wusste bis vor kurzem überhaupt nicht, was mit Britney Spears los war. Aber das was so im Netz zu lesen war, is schon ziemlich derbe. Schön das sie sich endlich lösen konnte und ihre Sklavenschaft beendet wurde.
    Dann wirds ja demnächst noch mehr zu hören geben, wie sie ihre Peiniger angeht. Sie wird wohl die erwirtschafteten Erlöse einklagen wollen *g*, die sich der "Papa" mit ihr "verdient" hat.
    Nunja..
    ... aber alles Gute an Britney Spears

    ... Geld kann eben auch verdammt unglücklich machen
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#2 Ith_Anonym
  • 14.11.2021, 11:03h
  • Ich freu mich sehr für sie <3

    Dem eigenen Vater zu gehören, ist sowas von bescheiden, und dass der Staat da mitspielt, wie es hier der Fall war, sollte einfach nicht passieren.
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