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Neue Kampagne

Hirschfeld-Stiftung ruft zur Teilnahme beim coronarchiv auf

Queere Menschen sollten ihre persönliche Geschichte aus der Covid19-Pandemie beim coronarchiv einreichen – und auf diese Weise persönliche Perspektiven und Geschichten für die Nachwelt sichern.


Jede*r kann beim Coronarchiv mitmachen (Bild: BMH)

Am heutigen Montag startet die neue Crowdsourcing-Kampagne des coronarchivs, die sich explizit an Bürger*innen aus der LSBTIQ*-Community richtet. In Kooperation mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld (BMH) sind lesbische, schwule, bisexuelle, trans, intergeschlechtliche, queere und asexuelle Personen dazu aufgerufen, ihre Erfahrungen und Erlebnisse in der "Corona-Krise" auf www.coronarchiv.de einzureichen.

"Menschen und Gruppen, die schon vorher sozial benachteiligt waren, sind von den Einschränkungen in der Pandemie stärker betroffen", erklärte BMH-Vorstandsmitglied Daniel Baranowski. Damit verweist er auf eine jüngst erschienene Studie der Stiftung, die auf Basis der Online-Befragung die Auswirkungen der Pandemie auf LSBTIQA+ untersuchte (PDF). Auch in weiteren Studien kam heraus, dass die Auswirkungen der Pandemie queere Menschen überdurchschnittlich belastet, etwa in einer Untersuchung der Berliner Charité (queer.de berichtete).

"Wir haben hier eine historische Chance"

"Deine LSBTIQ*-Corona-Story!" fragt explizit nach ganz persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen der LSBTIQ*-Community. "Ziel unserer Kampagne ist es, diese Geschichten für die Zukunft zu sammeln und sichtbar zu machen", erklärte Projektmitarbeiter Luca Jacobs von der Universität Hamburg. "Wir haben hier eine historische Chance, um die Quellen für die zukünftige Forschung live zu sammeln. Irgendwann ist die Pandemie vorbei. Wie in Zukunft von der Pandemie gesprochen und über sie gedacht wird, hängt wesentlich davon ab, welche Zeitzeugnisse erhalten bleiben."

Jetzt mitmachen! Das coronarchiv sucht in Kooperation mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld Ihre und Deine...

Posted by Bundesstiftung Magnus Hirschfeld on Monday, November 15, 2021
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Das coronarchiv ist ein offenes Online-Archiv der Universitäten Hamburg, Bochum und Gießen. Seit Ende März 2020 können alle Bürger*innen ihre Erlebnisse, Erinnerungen und Fundstücke dokumentieren. Über 5.000 Menschen haben bereits mitgemacht. Damit ist das coronarchiv innerhalb eines Jahres zu einer der weltweit größten digitalen Sammlungen zur Pandemie geworden. Es ist auf Deutsch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch und Türkisch erreichbar. Beiträge können unter dem eigenen Namen oder unter Pseudonym eingereicht werden. (pm/dk)