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Paukenschlag

"Star Trek: Discovery" erst Monate nach US-Start in Europa

Europäische Fans werden die Abenteuer von Paul Stamets und Adira Tal erst nächstes Jahr erleben – und müssen zudem noch einen neuen Streamingdienst abonnieren.


Space-Bussis zwischen Paul Stamets (Anthony Rapp, li.) und Hugh Culber (Wilson Cruz) wird es dieses Jahr in Deutschland nicht geben (Bild: Netflix)
  • 17. November 2021, 09:03h 13 3 Min.

Während die vierte Staffel von "Star Trek: Discovery" in den USA bereits am Donnerstag im Streamingportal Paramount+ startet, müssen sich Trekkies in allen anderen Länder – mit Ausnahme von Kanada – bis nächstes Jahr gedulden. Das teilte ViacomCBS am Mittwoch mit.

Die Ankündigung löste viel Kritik in sozialen Medien aus. In den ersten drei Staffeln waren neue Folgen bislang außerhalb von Nordamerika weltweit einen Tag nach dem US-Start auf Netflix zum Streaming angeboten worden.

Zudem wird die Science-Fiction-Serie in Zukunft nicht mehr auf Netflix zu sehen sein, sondern bei Paramount+ – und nur in jenen Ländern, wo das Streamingportal auch erhältlich sein wird. Paramount+ ist allerdings in großen Teilen Europas bislang weder gestartet noch gibt es einen Starttermin.

Ein Abonnement von Paramount+ kostet in den USA pro Monat fünf Dollar (4,40 Euro) mit Werbeunterbrechungen bzw. zehn Dollar (8,80 Euro) ohne. In Europa wird es aber wohl eine andere Preisstruktur geben. In Schweden, wo Paramount+ bereits im März gestartet ist, kostet Paramount+ umgerechnet rund sieben Euro. Aber selbst dort müssen Fans bis nächstes Jahr auf "Discovery" warten.

"Discovery" wird von Netflix gelöscht

Netflix-Abonnent*innen haben zudem nur noch bis Mittwochabend Zeit, um sich die ersten drei Staffeln der Serie zu streamen, die immerhin als "Netflix Original" bezeichnet worden waren. Am Donnerstag wird die Serie aus dem Angebot verschwinden.

In sozialen Netzwerken führte diese überraschende Verlegung der Premiere außerhalb Nordamerikas zu teils scharfen Reaktionen. Auf Twitter schrieb ein Nutzer etwa: "Wollt ihr wirklich, dass Leute außerhalb von Nordamerika die Show illegal runterladen? Denn das wird passieren." Ein anderer ergänzte: "Das ist respektlos gegenüber internationalen Fans. Übrigens: Über das ganze Internet verteilt werden dauernd Spoiler von amerikanischen und kanadischen Fans zu sehen sein. Die Autoren, Schauspieler und Mitarbeiter haben doch so hart gearbeitet, um eine Serie mit Überraschungen zu bieten." Der Paramount-Konzern wurde dafür kritisiert, Fans nur als "zu melkende Geldkuh" anzusehen.

Auch im "Discovery"-Team wurde die Botschaft negativ aufgenommen. Der schwule Schauspieler Anthony Rapp, der in der Serie Paul Stamets spielt, erklärte: "Wir Schauspieler haben davon gerade erst erfahren und wir teilen eure Enttäuschung und eure Frustration."

/ albinokid
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"Star Trek: Discovery" gilt als bislang queerste Serie des 1966 gestarteten Science-Fiction-Franchise, das auf der Serie "Raumschiff Enterprise" mit William Shatner und Leonard Nimoy basiert. Zu den Hauptfiguren gehört mit Paul Stamets (Rapp) und Hugh Culber (Wilson Cruz) seit der ersten Staffel auch ein schwules Paar. Zudem kamen in der letzten Staffel mit Adira Tal (Blu del Barrio) und Gray Tal (Ian Alexander) ein aus einer nichtbinären und einer trans Person bestehendes Paar als Nebenfiguren hinzu (queer.de berichtete). Adira und Gray werden in Staffel vier zu Hauptfiguren befördert. (dk)


Fähnrich Adira Tal (Blu del Barrio) outete sich in der letzten Staffel als nichtbinär (Bild: Netflix)

-w-

#1 ElimAnonym
  • 17.11.2021, 10:46h
  • Unverschämt - und ganz klar mal wieder ein Zeichen für die unterschiedliche Wahrnehmung des Franchise durch Fans und Konzernbosse. Für die Fans eine Philosophie und Lebenseinstellung , für die Bosse eben nur Geld.

    Ich geh dann mal Fanprojekte auf youtube suchen....
  • Direktlink »
#2 guardiannrwAnonym
  • 17.11.2021, 12:07h
  • Antwort auf #1 von Elim
  • Tja, ich reg mich nicht mehr auf über Streamingdienste, und andere von mir nicht veränderbare Dinge!

    GELD REGIERT DIE WELT und WIR Konsumenten meckern über TESLA, Facebook, Google, Amazon, Netflix und andere Megakonzerne.KAUFEN aber schön dort fleissig und konsumieren
    Streamingdienste.
    EGAL was die GROSSEN machen, der Kunde meckert und zahlt weiter.Fazit: Meckern juckt keinen und führt nicht zum umdenken.
    AMEN!!
  • Direktlink »
#3 ZenkimausiAnonym