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Kommentare zu:
Girl Band entschuldigt sich für "misgenderten" Namen


#11 Ith_Anonym
  • 17.11.2021, 19:39h
  • Antwort auf #7 von TuckDavis
  • Also mein Eindruck ist, dass ich irgendwie weder in Interviews von Musikproduzierenden, noch auf DJ-Ranglisten etc. pp. auch nur annähernd eine Quote von 50% Menschen sehen würde, die keine Cis-Männer sind, mich im Gegenteil freuen darf, wenn es mehr als 1 / 10 sind. Im Hinterkopf sind mir von "alternativen" Musikfestivals Diskussionen darum, wie dort versucht wurde, gezielt dafür zu sorgen, dass zumindest überhaupt irgendwelche Bands dabei sind, die nicht cis-männlich dominiert sind (und oft fehlt da sogar die Front-Frau fürs "Auge"), und als wie schwer, problematisch bis unmöglich sich das erweist.
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#12 Ith_Anonym
  • 17.11.2021, 19:42h
  • Antwort auf #6 von Gnurfel42
  • Und um das nochmal klarzustellen, weil ich schon auch sehr gegen Kackscheiße bin:

    "Das ist somit nichts weiter als ein cisnormatives und sexistisches Pseudoargument! Und dass die Bandmitglieder selbst zufällig cis sind, ändert nichts daran, dass das Argument cisnormative Kackscheiße ist."

    Doch, natürlich ändert das ganz genau ALLES.
    TERF-Logik ist, trans mit cis gleichzusetzen, wie du es hier tust. Cis-Männer dafür zu kritisieren, dass und wenn sie rücksichtslos mit ihren Privilegien umspringen, ist schlicht und ergreifend Feminismus.
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#13 la_passanteAnonym
#14 Martina_Berlin
#15 gastAnonym
  • 18.11.2021, 16:31h
  • Antwort auf #13 von la_passante
  • Aber Hallo, mein Lieber, natürlich kenne ich Twisted (Fucking) Sister noch, war ja mal eine Zeitlang eine meiner Lieblingsbands obwohl olle Dee Snyder seinerzeit laut in einem Interview gezetert hatte, sein Sohn dürfe alles außer schwul werden, und dieser Herr Snyder machte dann auch die beste Figur bei der Anhörung gegen den PMRC ........
    Da wir gerade dabei sind: ich vergaß: Pretty Maids aus Dänemark zu erwähnen .... Iron Maiden ..... Lizzie Borden ...... alles Herren- Bands mit "Gegengegendertem Namen ....
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#16 Markus2Anonym
#17 RuntAnonym
  • 19.11.2021, 01:16h
  • Antwort auf #5 von Ith_
  • "Andererseits ist eine Gruppe Cis-Männer gegenüber weiblichen Musiker*innen aber nunmal durchaus privilegiert, und da hat es schon etwas von Aneignung,"

    Na ja, aber ungefragt in bestimmten Bereichen Privilegien zu haben, bedeutet doch nicht, dass man diese auch in Anspruch nimmt und es bedeutet auch nicht, dass man sich nicht mit anderen, die in bestimmten Bereichen unterpriviligiert sind, identifizieren könnte. (Denn jeder Mensch hat Aspekte, in denen er* oder sie* priviligiert und unterpriviligiert ist. )

    Eine Gruppe von weiblichen Musiker*innen kann sich doch ohne Probleme einen männlichen Namen geben. Warum sollte das umgekehrt nicht möglich bzw. anstößig sein oder ein Privileg darstellen?

    So ganz erschließt sich mir die Problematik bislang noch nicht, gerade nicht in einem queer-schwulen Kontext.

    Die Möglichkeit, sich als schwuler Mann einen weiblichen "nome de guerre" zu geben, gehört bis heute zu den Symbolen schwuler Selbstermächtigung, von Musikern wie "Queen" bis hin zu den vielen Drag Queens etc.

    Ich verstehe, dass schwule Transmänner, aber auch viele schwule Cis-Männer mit dieser schwulen Tradition nicht viel anfangen können, aber sie ist da.

    Man müsste hier etwas mehr über den Kontext der Band wissen. Was für einen Sinn hatte der weibliche Name bei dieser Band aus Cis-Männern?
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#18 KaiJAnonym
#19 KaiJAnonym
  • 20.11.2021, 14:52h
  • Dieter Hallerforden soll sich wieder zu gendergerechter Sprache im Podcast "Die Wochentester" geäussert haben. Darauf weist t-online hin und zitiert ihn u.a. damit, dass Gendern "eine Vergeudung sprachlicher Resourcen" sei. Wie falsch er doch wieder liegt, da sie doch gerade die Nutzung dieser ist.
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