Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?40493

Trotz TV-Comebacks

Hape Kerkeling: Kein Interesse an Social-Media-Präsenz

Der Entertainer will mit mehreren Formaten wieder in der Öffentlichkeit stehen. Bei einer Sache sei er aber "gestrig", erklärte der 56-Jährige.


Das TV-Publikum wird Hape Kerkeling beim Durchzappen wieder öfter antreffen (Bild: RTL / Felix Rachor)
  • 17. November 2021, 13:05h 5 3 Min.

Vor seiner Rückkehr ins deutsche Fernsehen stellt Komiker Hape Kerkeling klar, dass er nicht in sozialen Medien aktiv werden wolle. Er halte die Abstinenz durch, erklärte der 56-Jährige gegenüber RTL. " Aber die Firmen, für die ich so arbeite, Vox, der Piper-Verlag, meine Plattenfirma: Die richten natürlich Social-Media-Kanäle für die neuen Sendungen und Projekte ein. Da schaue ich auch mal drauf. Aber ich betreibe Sie nicht selbst."

Daran wolle er nichts ändern: "Ich weiß, dass es 2021 ist. Dann bin ich halt gestrig. Ich will's nicht", so Kerkeling.

Der Komiker hatte im Frühjahr angekündigt, nach sieben Jahren weitgehender TV-Abstinenz wieder für neue Sendungen zur Verfügung zu stehen. Als erstes steht Kerkelings neue siebenteilige Reise-Dokumentation "Hape und die 7 Zwergstaaten" an, die am Sonntagabend auf Vox Premiere um 19.10 Uhr feiert. Er unterschrieb dafür einen Vertrag mit der RTL-Gruppe (queer.de berichtete). Darin bereist der Entertainer die sieben Länder Andorra, Liechtenstein, Luxemburg, Malta, Monaco, San Marino und den Vatikan. In der Auftaktfolge geht es nach Malta, wo Kerkeling u.a. auf den auf der Mittelmeerinselgruppe geborenen Opernsänger Joseph Calleja trifft. Außerdem entdeckt Kerkeling ein kulturelles Mosaik aus typisch maltesischer Mode sowie köstliche Backwaren von Julia aus Zeitz und trifft einen vierbeinigen Klippenspringer.

/ VOXde
Datenschutz-Einstellungen | Info / Hilfe

Weitere Formate angekündigt

Am 6. Dezember zeigt Vox außerdem das dreistündige Special "Ein Abend mit Hape", bei dem der Entertainer im Hansa-Theater in Hamburg wieder vor Publikum auftritt. Außerdem wird er von der langjährigen Freundin Dunja Hayali interviewt.

Zudem ist für nächstes Jahr eine fiktionale Serie mit Hape Kerkeling für RTL geplant. Über den Inhalt wurde noch nichts bekannt gegeben.

"Noch die eine oder andere Idee im Kopf"

Es fühle sich großartig an, wieder im Fernsehen präsent zu sein, so Kerkeling. "In der Pandemie ist mein Hunger auf die Bühne und auf das Fernsehen auf einmal doch wieder größer geworden und ich habe noch die eine oder andere Idee im Kopf, die ich fürs Fernsehen realisieren möchte", versprach er.

Seine TV-Karriere hatte der 1964 in Recklinghausen geborene Hans-Peter Kerkeling Mitte der Achtzigerjahre begonnen. Ab 1985 moderierte er in der ARD seine eigene Sendung, die Musik- und Comedy-Show "Känguru". Später kamen viele weitere Formate für verschiedene Sender hinzu – er moderierte außerdem von 1989 bis 1991 den ESC-Vorentscheid. 1991 sorgte er für Schlagzeilen, weil er in der RTL-Sendung "Der heiße Stuhl" von Regisseur Rosa von Praunheim gegen seinen Willen als schwul geoutet wurde (queer.de berichtete). Seiner Karriere tat dies keinen Abbruch. Er moderierte viele Comedyformate und Galashows, darunter etwa auch die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises. Später eroberte er neben dem Kino ("Horst Schlämmer – Isch kandidiere!") auch die "Spiegel"-Bestsellerlisten ("Ich bin dann mal weg"). 2014 kündigte der Entertainer anlässlich seines 50. Geburtstags seinen Abschied aus dem deutschen TV an. (dk)

Direktlink | Bereits Mitte der Achtzigerjahre war Hape Kerkeling für den damals noch sehr jungen Sender RTL aktiv
Datenschutz-Einstellungen | Info / Hilfe

-w-

#1 TonikAnonym
  • 17.11.2021, 20:31h
  • Mein Eindruck: er bleibt sich treu. Die Hauptsache ist, er bleibt gesund und macht das, woran er Spaß hat.
  • Direktlink »
#2 queergay
  • 18.11.2021, 02:38h
  • Es gibt durchaus auch erfolgreiche Leute ohne ständige Social-Media-Präsenz. Und wer so agiert und lebt, der hat dadurch viel Zeit gewonnen für das richtige Leben.
  • Direktlink »
#3 LotiAnonym
  • 18.11.2021, 08:28h
  • Antwort auf #1 von Tonik
  • Absolut. Schon aus Prinzip mache ich diesen sorry ganzen Blödsinn nicht mit. Brauche nur auf den Straßen oder sonst wo in die Runde schauen, wieviele Personen nur noch mit ihren Phones beschäftigt sind. Insbesonders die Jugend von heute. Haltungsschäden sind vorprogrammiert.
    Lustig fand ich dann schon die Frage von Fakebook, als ich, nachdem ich 3 Tage angemeldet gewesen war u.mich wieder sogleich abmeldete mit den Worten: solch einen Müll brauche ich nicht.
    Antwort von denen: Welchen Müll meinen Sie? Bei Twitter genauso. 3 Tage mal angeschaut und mir graulte es von all den Oberflächlichkeiten. Nicht meine Welt. Hape macht es genau richtig.
  • Direktlink »