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Gedichte filmisch interpretiert
Stolze Worte: "Pride Poesie"
Queere Wortkunst, die die Vielfalt der Liebe und Lebensweisen sichtbar macht, das ist der Lyrikvideo-Wettbewerb "Pride-Poesie". Das Ergebnis präsentiert der veranstaltende Neue Medien e.V. nun mit fast 20 wortgewaltigen Kurzfilmen.

Szene aus dem Lyrikvideo "Mein nonbinäres Ich im Dialog mit allem" von Gerit Virginia Ariel Gerlach
- 20. November 2021, 08:09h - 1 Min.
Manche werden seit ihrer Schulzeit keine Gedichte mehr gelesen haben und schmunzeln höchstens über die Peinlichkeit von Loriots "Kraweel" oder Kerkelings "Hurz"; andere hingegen sind immer noch oder bereits wieder glühende Anhänger der Lyrik und lauschen gut unterhalten bei den Poetry-Slams der leidenschaftlich vorgetragenen, cleveren Popwortkunst.
Trotz der bundesweit stattfindenden Queer-Slams könnten die LGBTI-Themen stärker vertreten sein. Und weil in den letzten Jahren immer mehr daheim multimedial konsumiert wird, hatte Neue Medien e.V. in Kooperation mit homochrom e.V. diesen Sommer etwas Neuartiges ausgerufen: den Lyrikvideo-Wettbewerb "Pride-Poesie".
Gedichte eingelesen und filmisch interpretiert
In diesem Rahmen haben gut zwanzig deutschsprachige Autor*innen ihre Gedichte eingelesen und filmisch interpretiert. Herausgekommen sind sehr vielseitige, wortgewaltige Kurzfilme über die Liebe und Lebensweisen von homo-, bi-, und asexuellen, trans, inter und nichtbinären Menschen.
Zu sehen sind die Lyrikvideos jetzt unter pride-poesie.com. In Kürze erscheint zusätzlich ein schön gestalteter Lyrikband, der sich auch gut unter dem Weihnachtsbaum macht. (cw/pm)
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