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Auch Angehörige zur Teilnahme aufgerufen

Sachsen: Online-Umfrage soll vielfältige Lebenslagen untersuchen

Sachsen will mehr über seine queere Bevölkerung erfahren: Das Justizministerium bittet daher, sich anonym an einer Online-Umfrage zu beteiligen.


Katja Meier ist seit Dezember 2019 sächsische Staatsministerin der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung (Bild: Sandro Halank, Wikimedia Commons / wikipedia)

Mit einer neuen Online-Umfrage möchte der Freistaat Sachsen die Vielfalt der Lebenslagen im Freistaat untersuchen. Teilnehmen an der Studie können alle Menschen in Sachsen, die sich als lesbisch, schwul, bisexuell, transgeschlechtlich, intergeschlechtlich, nicht-binär oder queer verstehen, wie es in einer Mitteilung am Dienstag hieß. Auch Angehörige, also Familie, Partner*innen oder Freund*innen, sind zur Teilnahme eingeladen.

In Auftrag gegeben wurde die Studie vom von den Grünen angeführten Landesjustizministerium, durchgeführt wird sie vom sozialwissenschaftlichen Institut Rauh Research Management. Teilnehmende auf Deutsch und Englisch berichten, wie sie leben, wie sie leben möchten, und was sie daran hindert, ihre Vorstellungen von einem selbstbestimmten Leben umzusetzen. Ziel sei ein differenziertes Bild der Lebenslagen und Wünsche von queeren Personen und ihrer Angehörigen.

Die offen lesbische Landesgleichstellungsministerin Katja Meier (Grüne) rief zur Teilnahme auf: "In der von uns beauftragten Studie sollen auch Diskriminierungserfahrungen und deren Folgen für die Betroffenen erfragt werden, um zielgenaue politische Maßnahmen ableiten und umsetzen zu können", sagte sie laut Mitteilung.

Die Umfrage soll nach bis Januar 2022 online sein. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert zwischen 25 und 35 Minuten. (dpa/cw)



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#1 Lage in SachsenAnonym
  • 23.11.2021, 17:02h
  • Ich sehe das Hauptproblem in Sachsen vor allem in der starken Verbreitung von rechtsextremen Gedankengut und der Ausbreitung von rechtsextremen völkischen Gruppierungen, insbesondere in den ländlichen Gegenden.
    Dort fehlen auch Anlaufstellen für queere Menschen komplett.
    Und die rechtsextreme AfD hetzt im Landtag von der Oppositionsbank offen gegen LGBTIAQ*-Menschen.
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#2 LarsAnonym
#3 ZenkimausiAnonym
  • 24.11.2021, 08:29h
  • Ich sehe es genauso wie Lage in Sachsen. Rechtes Gedankengut und Intoleranz sind in Sachsen stark verbreitet. In den zwei Städten Dresden und Leipzig weniger. Auf dem Land wurde ich letztes Jahr noch angespuckt von Teenies. Die kennen das wahrscheinlich noch von ihren Eltern.
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#4 Lage in ChemnitzAnonym
  • 24.11.2021, 10:00h
  • Antwort auf #3 von Zenkimausi
  • Na, in Chemnitz, wo ich seit Jahren wohne, ist es aber auch einiges besser als auf dem Land.
    Im Gegensatz zu meiner kleinen Heimatstadt (unter 10.000 Einwohner) wurde ich hier noch nie transphob oder homophob angegangen.
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#5 ZenkimausiAnonym
#6 andreAnonym
  • 24.11.2021, 13:54h
  • Die Vergangenheit der Frau Maier, die man auf Wikipedia nachlesen kann, hält mich davon ab, Umfragen, die von Ihr, oder von Ihrem Ministerium in Auftrag gegeben werden, zu beantworten.
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#7 Lage in SachsenAnonym
  • 24.11.2021, 14:23h
  • Antwort auf #2 von Lars
  • Ich bin da aufgewachsen und habe auch mehrere Jahre in Sachsen studiert.
    Auch wenn ich seit kurzem in Berlin lebe, ist es immer noch meine Heimat.

    Das queere Beratungsstellen auf dem Land fehlen, zeigt sich auch daran, dass am Ende der Umfragen nur Adressen von welchen in Chemnitz, Dresden, Leipzig und Zwickau aufgeführt werden.

    different people e.V.
    Chemnitz

    Gerede e.V.
    Dresden

    RosaLinde Leipzig e.V.
    Leipzig

    Trans-Inter-Aktiv in Mitteldeutschland (TIAM) e.V.
    Zwickau

    Projekt Queer in der Arbeitswelt:
    Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Sachsen e.V.
    Chemnitz
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#8 Lage in SachsenAnonym
  • 24.11.2021, 14:33h
  • Antwort auf #6 von andre
  • Was genau meinst du?

    So wie ich es sehe steht sie relativ weit links und stellt damit einen Gegenpol zu der sonstigen Rechtslastigkeit in den sächsischen Behörden dar, von denen es mit dem "Hutbürger" vom LKA oder Richter Maier von der AfD einige Personen selbst zu zweifelhafter Berühmtheit geschafft haben.
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