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Kommentare zu:
Dagmar Berghoff: "Schwule sind die nettesten Männer"


#21 GirlygirlEhemaliges Profil
  • 24.11.2021, 15:49h
  • Antwort auf #11 von Runt
  • Nein, es gibt keine lesbische Version davon und das liegt daran, dass Schwule mehr auf ihre Sexualität reduziert werden als Lesben, wir sind einfach gesellschaftlich unscheinbarer und reihen uns in die Gruppe der Frauen ein. Viele Schwule, besonders ältere und aus homophoben Umfeldern, suchen sich Frauen, da sie meist offener und toleranter sind. Daher ergibt es auch Sinn, dass Frau Berghoff so viele nette Schwule kennt, vor fünfzig, sechzig Jahren waren die Schwulen, die natürlich viel Homophobie erlebten, dankbar für eine Dagmar, die sie nicht wie Dreck behandelte und natürlich waren sie nett zu ihr um das nicht aufs Spiel zu setzen. Das Verhältnis zwischen Hetero Frauen und Schwulen existierte also aufgrund eines homophoben und patriarchalen Umfelds, und deswegen gibt es auch kein lesbisches Pendant dazu.
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#22 RuntAnonym
  • 24.11.2021, 15:50h
  • Antwort auf #20 von Loti
  • Das ist auf jeden Fall eine schöne Erklärung.

    Und: Eine gute "Mutti" idealisiert "ihre Jungs" ja auch meist ein wenig.

    Es scheint mir auch manchmal, dass Männer (egal ob schwul oder nicht) oft (noch) Hemmungen haben, Fürsorglichkeit zu zeigen, obwohl es in Beziehungen doch oft vorkommt. Ist das Erziehungssache?
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#23 LotiAnonym
  • 24.11.2021, 15:59h
  • Antwort auf #15 von Atreus
  • Danke für diese Worte. Einfach nur ekelhaft. Sakana umschreibt es hier auch vollkommen richtig. Hat sehr viel mit Respekt vorm Alter zu tun.
    Es gab eine Zeit, da traf ich mich in schöner Regelmäßigkeit mit ausschließlich älteren Schwulen Männern. Ich war der Jüngste in der Runde. Zwei davon waren ehem. klassische Ballett Tänzer. Zudem lernte ich den Sohn von Anna Hübner kennen. Sie war damals i.d. 20er Jahren ein gefeierter Star. Noch vor Claire Waldorf.
    Wir verbrachten meistens den Abend mit dem betrachten alter Filme und ich hörte gut zu was sie mir zu berichten hatten aus einer längst vergangenen Zeit wo Homosexuelle verfolgt u. eingesperrt wurden.
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#24 LotiAnonym
  • 24.11.2021, 16:07h
  • Antwort auf #17 von seb1983
  • Unfassbar was Du Frau Berghoff hier offen unterstellst. Werde erst mal so alt und dann möchte ich nicht hören welch Unsinn? DU eventuell so von dir gibst. Aber so seit ihr. Oberflächlich, arrogant bis in die Haarspitzen. Keine Ironie. Du bist kein Ehrenmann;-(
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#25 GirlygirlEhemaliges Profil
  • 24.11.2021, 16:21h
  • Antwort auf #15 von Atreus
  • Ich kann aber seb und die anderen kritischen Kommentare sehr gut verstehen. Wir wollen als Menschen mit eigenständiger Persönlichkeit angesehen werden und nicht nur auf einen Teil unserer Persönlichkeit reduziert werden. Und Übrigens: Die Aussage, dass Schwule so nett seien hat ebenfalls einen sexistisch-homophoben Hintergrund (den die gute Fr. Berghoff wahrscheinlich nicht kennt). Glaubst du Dagmars nette Schwule sind Typen im Lederkostüm oder promiske Männer? Nein, es sind eher die Schwulen, die nicht anecken und dankbar sind für alles, Männer, die von Homophobie traumatisiert sind und nichts dagegen haben die schwulen Schoßhündchen zu spielen. Fr. Berghoff ist eine nette Oma, ich wünsche ihr alles gute, aber da sie höchstwahrscheinlich nicht queer.de liest, finde ich eine Diskussion über eine solche Aussage durchaus interessant. Es geht hier ja nicht darum sie als Menschen zu dämonisieren, sondern lediglich gewisse Aussagen zu hinterfragen oder auch nur auf den Grund zu gehen.
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#26 swimniAnonym
  • 24.11.2021, 16:51h
  • in berlin gibt oder zumindest gab es mal den allgegenwärtigen spruch...."nett ist die kleine schwester von.................." trotzdem danke dagi.......
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#27 SakanaAnonym
  • 24.11.2021, 16:55h
  • Antwort auf #25 von Girlygirl
  • Ich verstehe zwar sehr gut, was du en gros meinst mit deinen Ausführungen, aber darf es nicht auch einfach legitim sein aus Respekt vorm Alter einer Person, dass sie unter Umständen nicht den Wortschatz von heute drauf hat, um sich zu queerpolitischen Themen äußern zu können?

    Wahrscheinlich hat ihre Art und ihre Warmherzigkeit dazu beigetragen, dass sich schwule Männer einer gewissen Generation einfach bei ihr wohlfühlen konnten, ohne nicht gleich eine homophob-moralisierende Tirade abzubekommen. Ich möchte dabei sehr gerne auch auf den Film "Große Freiheit" verweisen, der ja die Verfolgungsgeschichte schwuler Männer von 1945 bis 1969 nachzeichnet.... für die Männer war so jemand wie Frau Berghoff ein Gottesgeschenk... und denk nicht, dass höhergestellte oder besserverdienende Schwule es damals leichter hatten (siehe Manfred Bruns oder Heinrich von Brentanto di Tremezzo).

    Frau Berghoff hat mich auch mit ihrer Stimme durch Kindheit und frühe Jugend begleitet und es macht mich froh, dass sie nicht zu den homophoben alten Schrullen gehört, sondern sensibel auf ihr Umfeld reagiert(e) und enge Freundschaften pflegt(e) mit Menschen, die es (manchmal) schwer hatten im Leben.
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#28 dellbronx51069Anonym
  • 24.11.2021, 20:34h
  • Die viel schlimmere Aussage von Jens Riewa :" ich bin nicht schwul, sonst behauptet demnächst jemand ich sei pädophil oder rechtsextrem" ist wohl niemandem aufgefallen? Da ist mir eine Dagmar Berghoff doch deutlich lieber.
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#29 RuntAnonym
  • 24.11.2021, 21:19h
  • Antwort auf #25 von Girlygirl
  • "Nein, es sind eher die Schwulen, die nicht anecken und dankbar sind für alles, Männer, die von Homophobie traumatisiert sind und nichts dagegen haben die schwulen Schoßhündchen zu spielen."

    Das ist auch ein pures Klischee und darüberhinaus entspringt es Deiner Fantasie, bzw. Deinem Vorurteil.

    Ich kritisiere das gar nicht. Es zeigt für mich, dass wir als Menschen kaum ohne Typologien leben, die dann eben automatisch auch, im falschen Kontext gebraucht, ungerecht sind.

    Wir werden ohne die Betrachtung des Kontextes, Respekt und Nachsicht gegenüber vor Älteren, und ein bisschen Großmütigkeit gegenüber anderen aber uns selber gegenüber nicht friedlich zusammen leben können. Nennt man auch Toleranz.
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#30 StaffelbergblickAnonym
  • 25.11.2021, 12:08h
  • Antwort auf #20 von Loti
  • "Elisabeth Taylor u.Doris Day " Stimmt die Taylor war dafür sehr bekannt und unterstützte auch AIDS-Stiftungen etc. Bei der Doris Day bin ich mir nicht so sicher. Aber wie wäre es denn noch mit Margot Werner ... immerhin hatte sie in "Lothar" doch sehr aus dem Nähkästchen gesungen ;-)
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