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Neue Staffel der RTL-Show

Manuel Flickinger wird wohl in den Dschungel ziehen

RTL will den LGBTI-Aktivisten und "Prince Charming"-Darsteller offenbar weiter zum "Star" aufbauen: Nach einer bestätigten Teilnahme bei "Ninja Warrior" soll der 33-Jährige an der Seite von Harald Glööckler im Dschungelcamp gegen Flora und Fauna kämpfen.


Manuel Flickinger in seinem Promo-Bild zur ersten Staffel von "Prince Charming" (Bild: TVNOW)

Manuel Flickinger nimmt offenbar Anfang 2022 an der 15. Staffel der Realityshow "Ich bin ein Star, holt mich hier raus" teil. Das berichtete die "Bild"-Zeitung (Bezahlartikel) am Dienstag. Das Boulevardblatt benennt traditionell die Teilnehmenden im Vorfeld, die erst später offiziell von RTL bestätigt werden.

Bereits 2009 hatte Flickinger als 21-Jähriger seinen ersten Auftritt beim Kölner Privatsender – als Kandidat bei "Deutschland sucht den Superstar" durfte er vor Dieter Bohlen vorsingen. 2018 nahm der Ludwigshafener an der Vox-Show "First Dates" teil, bevor er ein Jahr später bei der mit dem Grimme-Preis ausgezeichneten ersten schwulen Datingshow "Prince Charming" mitwirkte (queer.de berichtete). Kürzlich wurde außerdem bekanntgegeben, dass Flickinger bei der Promi-Version von "Ninja Warrior Germany" dabei sein wird, die RTL am 12. Dezember zur Primetime ausstrahlt (queer.de berichtete).

Flickinger hatte sich in den letzten Jahren als LGBTI-Aktivist engagiert. So gehörte der 33-Jährige als Beisitzer dem Vorstand des CSD Rhein-Neckar an. Zudem ist er als Dragqueen Lafayette Diamond unterwegs.

RTL hatte bereits bekanntgegeben, dass der schwule Modedesigner Harald Glööckler bei der Dschungelshow dabei sein wird (queer.de berichtete). Auch Filip Pavlović, der im Januar "Ich bin ein Star – Die große Dschungelshow" gewonnen hatte, sowie Lucas Cordalis, der Sohn des verstorbenen ersten Dschungelkönigs Costa Cordalis, stehen bereits als Kandidaten fest.

Weitere Teilnehmer*innen genannt

"Bild" nannte zudem sechs weitere angebliche Teilnehmende: So soll die durch den Kultfilm "Manta, Manta" bekanntgewordene Schauspielerin Tina Ruland ("Manta, Manta") dabei sein. Auch ihre Schauspielkollegin Anouschka Renzi, die insbesondere durch ihre öffentlichkeitswirksamen Streitereien, etwa mit Désirée Nick, die Boulevardmedien regiert, soll mit Kakerlaken in Kontakt treten, ebenso wie der ehemalige GZSZ-Darsteller Eric Stehfest. Zudem wollen offenbar die Reality-Sternchen Linda Nobat ("Der Bachelor") und Christin Okpara ("Are You The One?") ihr Glück im Dschungel versuchen. Auch die Reality-Dauerdarstellerin Janina Youssefian, die zur Jahrtausendwende durch eine Affäre mit Dieter Bohlen bekannt geworden war, soll die RTL-Quote erhöhen.

Die 15. Staffel von "Ich bin ein Star, holt mich hier raus" wird laut RTL erstmals wegen der wegen Covid-19 verhängten strikten Einreisepolitik nicht in Australien, sondern in der Nähe des Kruger-Nationalparks in Südafrika produziert. Mit dabei sind erneut das Moderations-Duo Sonja Zietlow und Daniel Hartwich sowie Wehwehchen-Heiler Dr. Bob. Die vor Beginn der Corona-Krise ausgestrahlte letzte reguläre Staffel des Dschungelcamps hatte Prince Damien Anfang 2020 gewonnen (queer.de berichtete). (cw)


Daniel Hartwich und Sonja Zietlow erwarten wieder "Stars" (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)



#1 gingerfoxAnonym
  • 24.11.2021, 10:04h
  • Ich weiß wirklich nicht, was daran so relevant sein soll... Ob jemand in asozialen TV-Formaten queer ist oder nicht, die Sendung ist sowieso asozial und wird kaum etwas Gutes für Representation tun.

    Queere Leute in der ARD hingegen ist dann doch wert, etwas näher betractet zu werden.
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#2 RuntAnonym
  • 24.11.2021, 11:05h
  • Ich kann nicht erkennen, dass da irgendwer zum Star aufgebaut wird - eher wird da jemand zum Amüsement des Publikums in einer zynischen Sendung "verheizt".
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#3 DreddAnonym
  • 24.11.2021, 19:05h
  • Antwort auf #1 von gingerfox
  • Ich würde genau das Gegenteil behaupten: Repräsentation im Mainstream, einfach ein weiterer Kandidat im Teilnehmerfeld, keine Reduktion der Person auf seine Sexualität, vielleicht (je wie er sich gibt) zeigen das auch Schwule mehr Themen haben als Ihre eigene (Leidens-) Geschichte !
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#4 TuckDavisProfil
  • 24.11.2021, 19:47hBad Kreuznach
  • Ihr müsst das viel diverser betrachten: Sendungen, die ihr nicht schauen wollt sind genau die Sendungen, die einen völlig anderen Zuschauerstamm haben. Also macht es Sinn, genau dort mehr Diversität zu zeigen.

    Das ist wie mit Werbung, die macht auch nur da Sinn, wo Menschen sind, die das Produkt nicht kennen und oder nicht kaufen ;)
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