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Rechtsaußen
"Trans-Lobbyismus": AfD und "Demo für alle" reagieren entsetzt auf den Koalitionsvertrag
In schrillen Tönen verurteilen die queerfeindlichen Bastionen in Deutschland die Projekte der Ampel-Regierung. LGBTI-Gleichbehandlung bedeute das Ende der Familie, so die Logik.

Am rechten Rand herrscht Entsetzen, weil die Benachteiligung von sexuellen und geschlechtlichen Minderheiten abgebaut werden soll (Bild: www.freepik.com)
- 25. November 2021, 13:40h 2 Min.
Die queerpolitischen Versprechen im Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP werden von Rechtsaußen als Angriff auf die Familie gewertet. Insbesondere die AfD macht Stimmung gegen die designierte Regierung: "Die politische Dekonstruktion der Familie hat schon lange begonnen, jetzt wird sie im Koalitionsvertrag der Ampel festgeschrieben. Familien, so formuliert es die Ampel, sind überall dort, wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen", empörte sich Martin Reichardt, der familienpolitische Sprecher der Fraktion, am Donnerstag.
"Im Fokus steht nicht die Mehrheit des kulturellen und statistischen Normallfalls aus Vater-Mutter-Kind, sondern es geht um die Interessen der lauten Minderheiten, der bunten Ränder", so Reichardt weiter. In Zukunft werde Elternsein "nicht mehr über die biologische Abstammung definiert, sondern über eine 'rechtliche Eltern-Kind-Zuordnung', die die natürliche Elternschaft ablösen soll".

Vize-Parteichefin Beatrix von Storch erklärte in ihrem Internet-Portal "Freie Welt" schlicht: "Mehr Trans-Lobbyismus geht nicht mehr. Die Familie wird endgültig zerstört."
Ohnehin war die Reaktion der AfD auf den Ampel-Koalitionsvertrag schrill: AfD-Chef Tino Chrupalla sprach am Mittwochnachmittag in düsteren Tönen von "sozialen Verwerfungen", die jetzt anstünden. Deutschland werde zudem zu einem "Migrationsmagneten" und zu einem "sozialistischen Gouvernantenstaat". "Das ist wirklich die erste linke Bundesregierung mit FDP-Beteiligung", so Chruppalla, der offenbar Willy Brandt für einen Rechten hält. Statt grüner "Klimaideologie" empfahl der Parteichef die Atomkraft.
"Demo für alle" kündigt Proteste an
Auch die "Demo für alle" reagierte mit ähnlichen Wortmeldungen auf Twitter: "Der Familie stehen harte Zeiten bevor", prophezeite die LGBTI-feindliche Organisation. Man werde "gegen diese Bedrohungen protestieren und die Familie verteidigen".

Außerdem behaupteten die Aktivist*innen, die Bundesregierung würde mit dem angekündigten Selbstbestimmungsgesetz Kinder gefährden.

Die katholische Publizistin Birgit Kelle, die immer wieder gegen queere Menschen polemisiert, stimmte ebenfalls in den queerfeindlichen Chor ein: Nach der "Ehe für alle" gebe es nun unter anderem "Kiffen für Alle", "Trans für Alle" und "Ficken für Alle". (dk)
















#WirSindMehr
Dazu ist es quatsch, dass die heteronormative Familie abgeschafft werden soll. Sie wird halt nur um Alternativen ergänzt, für Leute bei denen "Vater, Mutter, Kind(er)" nicht ins Lebenskonzept passt.
Und Kondome und andere Verhütungsmittel sollten alleine zum Schutz vor STI's immer dazugehören.