https://queer.de/?4057
- 19. Dezember 2005 1 Min.
Athen (queer.de) - Der griechische Justizminister Anastassis Papaligouras hat sich gegen die Einführung einer Eingetragenen Partnerschaft ausgesprochen. Die neue Regierung wolle zwar die Rechte unverheirateter heterosexueller Paare stärken, dies schließe aber Homo-Paare nicht ein, so der konservative Politiker auf Anfrage der linksgerichteten Synaspismos-Partei. "Keine Gesetzgebung kann über das hinausgehen, was in einer Gesellschaft akzeptiert wird", so der Minister. "Jede Veränderung muss erst in der Gesellschaft reifen, bevor sie Gesetz werden kann." Größte Lobbygruppe gegen die Einführung der Homo-Ehe ist die mächtige Griechisch-Orthodoxe Kirche, die wiederholt die "unaussprechlichen, unnatürlichen Taten" (Bischof Anthimos von Thessaloniki) von Schwulen kritisiert hat. (dk)














