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Großbritannien

Queen-Gitarrist Brian May weist Transphobie-Vorwürfe zurück

Würde Queen heute gezwungen werden, eine trans Person aufzunehmen? Brian May soll das behauptet haben, sagte jetzt aber, seine Worte seien "subtil verdreht" worden.


Brian May, der 1970 zu den Gründungsmitgliedern von Queen gehörte, sorgt mit einer Äußerung für Irritationen (Bild: Raph_PH / wikipedia)

Der 74-jährige Musiker Brian May, der Lead-Gitarrist der Kultband Queen, soll sich in einem Interview transphob geäußert haben. Der Brite bestreitet das inzwischen aber und wirft der Presse vor, ihm die Worte im Mund umgedreht zu haben. Was genau er gesagt hat, bleibt aber unklar.

Letzten Mittwoch hatte die linksliberale Boulevardzeitung "The Mirror" veröffentlicht, May sei außer sich, dass bei den Brit Awards, dem bedeutendsten Popmusik-Preis der Insel, die geschlechtergetrennten Kategorie abgeschafft werden. Hintergrund ist, dass es statt dem besten "Male Artist" und der besten "Female Artist" künftig nur noch einen Preis für "Artist of the Year" gibt.

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May habe das laut "Mirror" aufgeregt und er habe erklärt, dass der 1991 verstorbene Freddie Mercury mit der "Political Correctness" der gegenwärtigen Kultur nicht zurechtgekommen wäre. Diese neue Kultur hätte schwerwiegende Auswirkungen auf Queen gehabt, weil die Band heute als nicht als divers genug gelten würde: "Wir würden gezwungen werden, Menschen mit verschiedenen Hautfarben sowie verschiedenen Geschlechtern bei uns zu haben und wir müssten eine trans Person haben", soll May gesagt haben.

Die Aussage führte zu Irritationen in sozialen Netzwerken. Viele mutmaßten, dass May offensichtlich transphob eingestellt sei und sich offenbar nicht an den berühmten Frontmann der Band erinnere: "Denkt Brian May, Freddie Mercury sei ein heterosexueller weißer Kerl gewesen?", fragte eine Nutzerin.

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Am Sonntag äußerte sich May schließlich zu der Kritik – mit Medienschelte: "Ich wurde [bei einer Werbeveranstaltung des Privatsenders ITV] von einem Journalisten überfallen und hereingelegt", so der Musiker. Deshalb sei der Eindruck entstanden, er sei "unfreundlich gegenüber trans Menschen". "Nichts könnte weiter entfernt sein von der Wahrheit. Meine Worte wurden subtil verdreht. Ich hätte es besser wissen müssen und nicht mit diesen raubtierartigen Presse-Fuzzis reden sollen. Ich entschuldige mich bei jenen, die wegen dieser Geschichten verletzt wurden." Er sei stets offen gegenüber allen Hautfarben, Geschlechtern, Sexualitäten und Körperformen – "gegenüber allen Kreaturen", so May. Was er mit seinen angeblich "subtil verdrehten" Äußerungen wirklich sagen wollte, blieb allerdings sein Geheimnis.

Erst vor wenigen Tagen wurde der 30-jährige Todestag von Freddie Mercury begangen (queer.de berichtete). (dk)



#1 DreddAnonym
  • 29.11.2021, 17:34h
  • Die haben wohl alle den Artikel nicht gelesen !

    ( Mal abgesehen davon das der Transphobie Vorwurf dann um Rassismus und Homophobie erweitert werden müsste )

    Die Aussage ist aber das Hautfarbe, Sexualität und Gender nicht relevant bei der Zusammenstellung der Band waren sondern ausschlielich darauf geachtet wurde ob man miteinander arbeiten kann, unabhängig von der Aussenwirkung der Band.

    In wie weit die Äusserung haltbar ist das es eine Band heutzutage schwerer haben könnte wenn die Mitglieder alle weiss sind steht natürlich auf einen anderen Blatt, daraus aber direkt eine wie auch immer gerichtete Tendenz zu kreieren ist schlicht Boulevard und Clickbait !
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#2 la_passanteAnonym
  • 29.11.2021, 21:06h
  • Daß die britische Boulevardpresse eine notorisch reklationäre, verlogene und aggressive Bande ist sollte Brian May nach Jahrzehnten Karriere im Showbiz nun aber wirklich wissen.

    Davon abgesehen tut dem Business mehr Diversität mit Sicherheit gut. Und Freddy Mercury hätte damit bestimmt auch kein Poblem gehabt (und umgekehrt).
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#3 gastAnonym
  • 29.11.2021, 21:19h
  • Na ja, typisches "Sun" level - unterirdisch!
    Schon Freddy hatte seine liebe Not mit diesen englischen Schmierblättern.
    Bitte weiterklicken .....!
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#4 qwertzuiopüAnonym
  • 29.11.2021, 22:17h
  • naja, die bedingungen von damals mit den maßstäben von heute zu messen war schon immer dämlich. insofern einfach ne dumme aussage von ihm.
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