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Kinofilm mit Lady Gaga

"House of Gucci": Mode-Familie will Regisseur verklagen

Die Gucci-Erb*innen stören sich an der Darstellung ihrer berühmten Familie als "ignorante Krawallmacher" im neuen Film von Ridley Scott. Die Mörderin Patrizia Reggiani komme dagegen viel zu gut weg.


Ab 2. Dezember im Kino: Lady Gaga als Patrizia Reggiani und Adam Driver als Maurizio Gucci in "House of Gucci" (Bild: Universal Pictures)

Die Gucci-Familie hat mit rechtlichen Schritten gegen den Film "House of Gucci" des britischen Regisseurs Ridley Scott gedroht. "Die Familie Gucci behält sich das Recht vor, jede Initiative zu ergreifen, um ihren Namen und ihr Image sowie das ihrer Angehörigen zu schützen", zitierte die italienische Nachrichtenagentur Ansa am Montag aus einem Brief der Erb*innen des Gründers des berühmten italienischen Modehauses.

Der Film "House of Gucci", der am 2. Dezember in Deutschland im Kino startet, handelt vom Mord an dem Mode-Erben Maurizio Gucci (Adam Driver) in den 1990er Jahren. Ein Gericht befand damals dessen ehemalige Frau Patrizia Reggiani – im Film gespielt von Lady Gaga – schuldig, die Ermordung in Auftrag gegeben zu haben.

Mörderin Reggiani werde "als Opfer" dargestellt

Die Familie stört sich laut dem Schreiben insbesondere daran, dass Reggiani trotz ihrer Verurteilung "als Opfer" dargestellt werde. Zudem würden die Angehörigen der Gucci-Familie als "Krawallmacher, ignorant und unsensibel gegenüber der Welt um sie herum" dargestellt.

Direktlink | Offizieller deutscher Trailer zu "House of Gucci"
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Die Familie Gucci hat seit den 90er Jahren nichts mehr mit dem Luxus-Modehaus zu tun. Dieses befindet sich inzwischen im Besitz der französischen Gruppe Kering.

Auch Kritik an Netflix-Serie "The Crown"

Für Aufsehen hatte zuletzt auch die Netflix-Serie "The Crown" gesorgt, weil sich darin das britische Königshaus falsch porträtiert gesehen hat und hierbei Unterstützung von namhaften Historiker*innen, Kritiker*innen und Zeitzeug*innen sowie zuletzt auch des britischen Kulturministern bekam. Bemängelt wurde unter anderem eine Verzerrung von Wahrheit und Fiktion. Netflix soll deswegen einen Warnhinweis vor dem Beginn der Serie ausstrahlen, der klarmacht, dass es sich um eine fiktive Darstellung des britischen Königshauses handelt. (cw/AFP)



#1 StaffelbergblickAnonym
  • 30.11.2021, 11:36h
  • Wow ... geile Aktion, in allen Medien präsent ... ist eine hervorragende kostenlose Promotion für den Film.
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#2 fragwürdigAnonym
  • 30.11.2021, 14:29h
  • natürlich ist es Fiktion, natürlich regt sich die Gucci Familie auf, natürlich spielt Lady Gaga hervorragend ... es ist ja ein grosser Werbefilm, um auch die nächsten Jahre Gucci als Marke hoch zu halten. Cross Promotion funktioniert, die synthetische Musik-Ulknudel bringt eine neue Klientel dem angestaubten Modegiganten, und die machen dafür dann auch Produkte, die massenkompatibler und bezahlbar sind.
    Und jetzt meine Frage: Warum steht das bei queer.de? Die Hauptrollen haben keinen expliziten Bezug zur Community.
    Nicht doch etwa einfach Product Placement?
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#3 LedErich
#4 antosProfil
  • 30.11.2021, 20:48hBonn
  • Antwort auf #2 von fragwürdig
  • Jawoll! Alles eine kapitalistische Verschwörung. - Auf einem solchen Querdenker-Niveau kommt dann eine schon immer stupend stupid-regressive >Kulturkritik< endgültig zu sich selbst. Ja, scheiß doch auf Fakten:

    >>Die Familie Gucci hat seit den 90er Jahren nichts mehr mit dem Luxus-Modehaus zu tun.<
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#5 fragwürdigAnonym
  • 01.12.2021, 05:52h
  • Antwort auf #4 von antos
  • wieso Verschwörung? Das ist ganz normales Unterhaltungsbusiness. Der Name Gucci ist doch wieder in aller Munde, gekonntes Marketing. Was soll das mit Kunst zu tun haben?
    Den Querdenkerbezug versteh ich jetzt gar nicht.
    Aber das ist ja ein gutes Totschlag-Argument!
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