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Ein Wiedersehen mit Edwin Öttel und Co.

"Club Las Piranjas" kehrt auf RTL+ als Serie zurück

Vor 26 Jahre drehte Hape Kerkeling für den NDR die Filmkomödie "Club Las Piranjas". Jetzt kehrt der Kultfilm als Serie im RTL-Streamingportal zurück.


Hape Kerkeling und Angelika Milster wollen die Retrowelle weiter anfeuern: Sie setzten den 26 Jahre alten Film "Club Las Piranjas" als Fernsehserie fort (Bild: Studio Hamburg Enterprises)

"Auf diese Wiedereröffnung haben nicht nur Fans des gepflegten Pauschaltourismus gewartet", so RTL in einer Pressemitteilung vom Dienstag, in der das neue Projekt von Hape Kerkeling angekündigt wird. Der 56-jährige Komiker wird den Fernsehfilm "Club Las Piranjas" aus dem Jahr 1995 mit einer Miniserie auf RTL+ fortsetzen. Die Serie soll nach der Veröffentlichung im Streamingportal auch im Hauptsender RTL gezeigt werden. Dabei soll es ein "Wiedersehen mit berühmt-berüchtigten Figuren [geben], wobei einer natürlich nicht fehlen darf: Hape Kerkeling, der wieder in die Hauptrolle des gerissenen Animateurs Edwin Öttel schlüpft".

Der vom NDR produzierte Film "Club Las Piranjas" war eine Satire auf den durchorganisierten Pauschal-Cluburlaub. Hape Kerkeling spielte dabei Edwin Öttel, ein Animateur an der Seite seiner Kollegin Biggi Oxford, die von Schauspielerin und Sängerin Angelika Milster gespielt wurde. Milster soll wie auch Judy Winter, die die Clubdirektorin Dr. Renate Wenger darstellte, in der Serie zurückkehren.

Twitter / RTLplus

"Ich freue mich riesig auf die Zusammenarbeit mit Regisseur Sven Unterwaldt und ein Wiedersehen mit den großartigen Schauspielerinnen Angelika Milster und Judy Winter", erklärte Kerkeling "Wer noch alles dabei sein wird, verrate ich nicht. Nur so viel: Es wird ein Knaller!"

"Ganz großer Spaß für alle von 14 bis 99"

RTL zeigte sich über das neue Projekt begeistert: "Dass wir mit Hape Kerkeling nun auch das Comeback seiner fiktionalen Paraderolle Edwin Öttel feiern können, freut mich wahnsinnig", so Hauke Bartel, Bereichsleiter Fiction RTL Deutschland. Mit der Neuauflage des Komödien-Klassikers gelinge "es uns einmal mehr, das Beste aus Streaming und Broadcast zu vereinen." Die Serie werde ein "ganz großer Spaß für alle Zuschauerinnen und Zuschauer von 14 bis 99!"

Die Handlung wird so beschrieben: Edwin Öttel (Kerkeling) hat im Leben nicht wirklich viel richtig gemacht – dafür aber einiges falsch. Auch seine Karriere als Animateur hat er eigentlich längst an den Nagel gehängt. Doch als er plötzlich von der Vergangenheit eingeholt und auf geheime Mission entsandt wird, begibt sich die ehemalige Animateurs-Legende wieder ins Urlaubsparadies, wo nicht nur nervige Pauschaltouristen warten.

Kerkeling hatte im Frühjahr angekündigt, nach sieben Jahren weitgehender TV-Abstinenz wieder für neue Sendungen der RTL-Gruppe zur Verfügung zu stehen. Als erstes startete vergangenen Monat Kerkelings neue siebenteilige Reise-Dokumentation "Hape und die 7 Zwergstaaten" (queer.de berichtete). Darin bereist der Entertainer die sieben Länder Andorra, Liechtenstein, Luxemburg, Malta, Monaco, San Marino und den Vatikan. Die Serie war bei Vox erfolgreich: Im November war die erste Folge über Malta, die am Sonntag um 19.10 Uhr ausgestrahlt wurde, sogar mit 1,63 Millionen Zuschauer*innen die meistgesehene Sendung des kleinen RTL-Brudersenders – und das, obwohl die Folge bereits zuvor auf RTL+ veröffentlicht worden war. Inzwischen wurden auch Folgen über Liechtenstein und den Vatikan ausgestrahlt.

Am Montagabend räumte Vox mit "Ein Abend mit Hape" seine gesamte Primetime für den Entertainer frei. Dabei zeigte der Sender eine Aufzeichnung aus dem Hansa-Theater in Hamburg – dort wurde Kerkeling unter anderem von der langjährigen Freundin Dunja Hayali interviewt. 1,19 Millionen Zuschauer*innen verfolgten die dreistündige Sendung laut Zahlen der GfK im Schnitt. (dk)



#1 PetterAnonym
  • 07.12.2021, 13:30h
  • Und wieder mal wärmt man lieber etwas altes auf, statt etwas neues zu machen.

    Dann lieber gleich das Original zeigen. Ich habe nichts dagegen, gute Klassiker zu wiederholen. Aber immer nur neue Remakes zu machen, die dann in 99% der Fälle eh nicht an das Original rankommen, ist einfach nur LANGWEILIG.
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#2 Markus2Anonym
#3 LotiAnonym
#4 StaffelbergblickAnonym
  • 07.12.2021, 21:53h
  • Antwort auf #3 von Loti
  • Ich erlaube mir... zu widersprechen. Dieser besagte Film von damals hat mit dem Traumschiff so gar nichts gemein. Von daher kann ich es mir durchaus hoffentlich richtig bösartig gut vorstellen. Und mit einer zickigen Judy Winter dazu. So etwas kann die gut.
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#5 LotiAnonym
  • 08.12.2021, 07:11h
  • Antwort auf #4 von Staffelbergblick
  • Widerspruch angenommen. Mein Vergleich bezieht sich insbesondere auf die Fans solcher Serien. Ich schaute mir damals den Fernsehfilm hauptsächlich wegen Hape an. Damals war er noch durch seine unschlagbare Komik bei mir im Hinterkopf. Leider fand ich den Film enttäuschend. Aber ist reine Geschmacksache.
    Und ja, die Schauspielerin Judy Winter hats echt drauf. Auch noch im hohen Alter. Angelika Milster kenne ich noch aus Zeiten, wo sie nicht berühmt war und häufig im kleinen BiBaBo i.d.Pfalzburgerstraße abhing. Ich arbeitete damals dort als Türsteher, DJ u.Kaltmamsell;-)
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#6 SebiAnonym
  • 08.12.2021, 12:13h
  • Antwort auf #2 von Markus2
  • Achja, Sequels sind ja auch so viel besser als Remakes.

    In der Regel ist beides Schrott, egal ob Remake oder Sequel.

    Kann hier anders sein, aber die Wahrscheinlichkeit spricht dagegen. Wir werden sehen....
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#7 DreddAnonym
  • 08.12.2021, 12:55h
  • Antwort auf #6 von Sebi
  • "In der Regel" sind Adaptionen, Interpretationen und Neuerzählungen schlicht schon immer ein wesentlicher Teil darstellender Kunst gewesen.... und je mehr Vetriebsplattformen bzw. Dienstleister existieren desto mehr Plattformen/Dienste müssen bespielt werden wodurch sich natürlich auch die Anzahl der Produktionen erhöht! Zumal es sich bei vielen Werken schlicht anbietet diese zeitgemäß zu modernisieren, allen voran Kinderfilme....
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#8 StaffelbergblickAnonym
  • 08.12.2021, 15:40h
  • Antwort auf #5 von Loti
  • "und häufig im kleinen BiBaBo i.d.Pfalzburgerstraße abhing. I" BiBaBo ... kenne ich natürlich, geiler Laden damals, habe mich immer wohl gefühlt. In meinem Freundeskreis nannten wir den immer "Bisexueller Bambuspuff". Habe den sehr vermißt .. und später ebenso das Movie in der Lietzenburger Straße. Gerade im Sommer "nach dem Halensee-Baden" auf der Terrasse ...
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