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Die fabulösen Fünf

Jetzt kommt "Queer Eye Germany"

Der erste internationale Ableger der US-Realityshow "Queer Eye" wird in Deutschland gedreht.


Die deutschen Fab Five (v.l.n.r.): Jan-Henrik Scheper-Stuke, David Jakobs, Ayan Yuruk, Leni Bolt und Aljosha Muttardi

Jetzt erhält auch Deutschland seine Fab Five: Wie Netflix am Mittwoch mitteilte, soll kommendes Jahr die erste Staffel von "Queer Eye Germany" im Streamingportal starten. In zunächst fünf Folgen sollen fünf queere "Alltagsheld*innen" hilfsbedürftigen Menschen "Inspiration für positive Veränderung" geben. So sollen die Expert*innen einem jungen Fußballtrainer Hilfe beim Coming-out bieten, einem alleinerziehender Vater zurück ins Datingleben unter die Arme greifen und einer vom Schicksal gebeutelten jungen Frau dabei unterstützen, endlich das Leben genießen zu können. Das werde "fabulös", kündigte Netflix an.

Die deutschen Fab Five bestehen aus Work/Life-Coach Leni Bolt (zuständig für Lebenseinstellung), Influencer*in David Jakobs (Beauty), Arzt und Ernährungsberater Aljosha Muttardi (Ernährung und Gesundheit), Interior-Design-Ass Ayan Yuruk (Design) sowie aus dem aus der ntv-Sendung "Premium Lounge" bekannten Dandy Jan-Henrik Scheper-Stuke (Mode). Scheper-Stuke ist auch Chef und des Berliner Modehauses Auerbach.

Die Entscheidung für einen "Queer Eye"-Ableger sei schon vor über zwei Jahren gefallen, berichtete das Branchenmagazin DWDL. Die Sendung habe sich dann aber coronabedingt verzögert. Bereits im September 2019 habe Bela Bajaria, Head of Global TV bei Netflix, erklärt: "Wir diskutieren aktuell bei mehreren Sendungen die Frage, ob es Sinn macht, diese mit lokalen Besetzungen zu adaptieren. Würden wir 'Queer Eye' lokalisieren? Das würde vom Land abhängen, vom möglichen Cast und müsste sich richtig anfühlen. Dieses Format hat schließlich eine Aussage und will etwas bewirken."

"'Queer Eye' hat eine Selbstverständlichkeit, die gut tut"

Im August 2020 habe dann Jennifer Mival, die Non-Fiction-Chefin von Netflix in Deutschland, erklärt: "Mir gefällt die Vorstellung, Queerness auch in Deutschland als Normalität zu zeigen." "Queer Eye" habe "eine Selbstverständlichkeit, die gut tut".

Die Realityshow lief zuerst vor fast 20 Jahren in den USA: "Queer Eye for the Straight Guy" wurde in den restriktiveren Bush-Jahren zwischen 2003 und 2007 im US-Kabelsender Bravo gezeigt – und sorgte dafür, dass queeren Leben entmystifiziert wurde. 2018 wagte sich Netflix an einen Reboot mit fünf anderen Experten. Von nun an kümmerten sich Antoni Porowski (Essen und Wein), Bobby Berk (Innenarchitektur), Karamo Brown (Kultur), Tan France (Fashion) und Jonathan Van Ness (Styling) um Menschen, die Hilfe brauchten. Dabei heimste die Produktion viele TV-Preise ein, darunter auch mehrere Emmys (queer.de berichtete). Zuletzt wagten sich die amerikanischen Fab Five ins konservative Texas (queer.de berichtete).

Ende 2019 zeigte der Rundfunk Berlin-Brandenburg bereits mit "queer 4 you" einen inoffiziellen deutschen Ableger von "Queer Eye" (queer.de berichtete). Anders als im Original arbeitete dabei nicht ein queeres Quintett, sondern ein queeres Quartett daran, Menschen zu helfen. Von der Serie wurden bislang nur drei Episoden produziert. (dk)

Deutschland kriegt sein eigenes Queer Eye – mit komplett neuen Fab Five! ? Herzlich willkommen in der Netflix-Familie Aljosha, Ayan, David, Leni und Jan-Henrik!

Posted by Netflix on Wednesday, December 8, 2021
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    Ergebnis der Umfrage vom 13.12.2021 bis 20.12.2021


#1 DreddAnonym
#2 queergayProfil
  • 08.12.2021, 13:15hNürnberg
  • Supertoller Modernismus-Mix: Fabulöse Qeers in Realityshow-Ableger international, Fab Five of Germany. Datingleben genießen & Coming-out-Inspiration, echter Streaming-Portal-Start, fabulöse Netflix-Production & Reboot. Work/Life-Coaching, Beauty-Influencering & stylishes Interior-Design. Mit Premium-Lounge-Modehaus-Dandy und lokalen Besetzungs-Adaptierungen. Wohlfühl-Casting & wirkungsvolles Aussagekraft-Format dank Head of Global TV. Normalitäts-Queerness for the Straight Guy mit Fashion-Styling. Queer Eye tut einfach gut. - We love it so much? Really? That's our life?
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#3 qwertzuiopüAnonym
  • 08.12.2021, 15:31h
  • Meins ist die Sendung auch nicht. Ich denke aber, wenn "diversity" tatsächlich Eingang in unseren Wertekanon gefunden hat, kommt man um sowas wsh auch nich rum, ist dann halt so^^
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#4 TuckDavisProfil
  • 08.12.2021, 21:39hBad Kreuznach
  • Bleibt zu hoffen, dass sie es in dieser Sendung schaffen, den amerikanisch-leicht positiven Grundton zu treffen. In anderen adaptierten Formaten wurde das ja meist nicht erreicht.
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