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Bundespräsidentenwahl im Februar

Gloria Viagra wird Mitglied der Bundesversammlung

Eine Dragqueen entscheidet erneut mit, wer unser nächster Bundespräsident oder unsere nächste Bundespräsidentin wird – oder ob Frank-Walter Steinmeier eine zweite Amtszeit erhält.


Gloria Viagra bewarb sich bei der Berliner Stadtwahl im September um einen Sitz im Abgeordnetenhaus – der Einzug ins Parlament gelang ihr aber nicht (Bild: Facebook / Gloria Viagra)

Dragqueen Gloria Viagra ist am Freitag laut "Tagesspiegel""Tagesspiegel" von der Berliner Linkspartei zu einer ihrer Vertreter*innen in der Bundesversammlung nominiert worden. Neben Viagra schickt Die Linke unter anderem Intensivpfleger Ricardo Lange sowie Ayşe Demir, die Sprecherin des Türkischen Bundes Berlin.Brandenburg.

Viagra war bereits im April von der Linken auf Listenplatz 34 für die Wahl zum Abgeordnetenhaus am 26. September gewählt worden (queer.de berichtete). Am Ende erzielte die Partei aber nur ein schwaches Ergebnis und konnte 24 ihrere Kandidat*innen ins Berliner Stadtparlament entsenden. Dort regiert die Partei als kleinster Partner in einer Koalition mit SPD und Grünen (queer.de berichtete).

+++ From #ColognePride with love to the world...!!! NEVER AGAIN … !!! Be awake, move ur ass, help others … let's spread love, #lovewins ? ??? +++

Posted by Gloria Viagra on Friday, July 7, 2017
Facebook / Gloria | Gloria Viagra ist nicht nur in Berlin ein Star
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Auch die Berliner Grünen setzen für die Bundesversammlung auf ein prominentes Zugpferd: Sie nominierten unter anderem den durch die Corona-Krise bekanntgewordenen Virologe Christian Drosten für die Bundesversammlung.

Die Bundesversammlung wird am 13. Februar 2022 zusammentreten. Noch ist unklar, wer für eine fünfjährige Amtszeit antritt, aber Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) hatte bereits im Mai deutlich gemacht, dass er für eine zweite Amtszeit zur Verfügung stünde. Ein Bundespräsident (oder eine Bundespräsidentin) darf in Deutschland ein Mal wiedergewählt werden. Die Ampelparteien verfügen in der Bundesversammlung über eine knappe Mehrheit. Insgesamt werden 1472 Vertreter*innen wählen können – die Wahlfrauen und Wahlmänner setzen sich je zur Hälfte aus dem Bundestag und den 16 Länderparlamenten zusammen.

Vor fünf Jahren war erstmals eine Dragqueen zur Wahlfrau bestimmt worden: Damals nominierten die niedersächischen Grünen die prominente Hamburger Dragqueen Olivia Jones (queer.de berichtete). Ein Foto von Jones mit der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Bundesversammlung gehörte damals zu den von den Zeitungen meistgedruckten Bildern der Wahl (queer.de berichtete).

Auch Komiker Hape Kerkeling wählte damals mit – er war von der nordrhein-westfälischen CDU zum Wahlmann gemacht worden (queer.de berichtete). (cw)



#1 LinkerelloAnonym
  • 13.12.2021, 16:44h
  • Is ja allet schick mit die Viagra, aber das Linke geht gar nicht.
    Diese Putinetten, pfui.
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#2 DominikAnonym
  • 13.12.2021, 18:24h
  • Aber mit Gloria Viagra wird er nicht abstimmen können, sondern nur mit seinem bürgerlichen Namen.
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#3 andreAnonym
  • 13.12.2021, 19:18h
  • Antwort auf #2 von Dominik
  • Wird aber trotzdem im Fummel dort sitzen, wie damals Olivia Jones. Ich persönlich finde es, dem Anlaß nicht würdig im Show.- oder Faschingskostüm dort zu sitzen. Das widerspiegelt für mich nicht Teile unserer Gesellschaft. Transsexuelle Menschen, wie Georgine Kellermann, die sollten dort sitzen. Ein echtes Abbild von Teilen unserer Gesellschaft. Ich meine man will nur provozieren So habe ich das damals bei Olivia Jones auch empfunden. Nicht mein Ding aber meine Meinung. Ich ahne aber was kommt. Wie damals, die Hetero- Welt wird sich darüber lustig machen. Sämtliche Fotos werden mit Photoshop nachbearbeitet, zu Ungunsten der Drag. Die Community wird Homophobie schreien. Das Drehbuch ist schon fertig.
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#4 la_passanteAnonym
  • 13.12.2021, 19:51h
  • Und wann wird der Bundespräsident endlich vom Volk direkt gewählt? Dieses Vertretergemauschel ist undemokratisch.
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#5 DominikAnonym
  • 13.12.2021, 20:04h
  • Antwort auf #3 von andre
  • Aber es sitzen doch transsexuelle Menschen in der Bundesversammlung. Die Abgeordneten des Deutschen Bundestags wählen ja mit, und da gibt's ja mittlerweile Transsexuelle (Ganserer, z.B.)
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#6 LarsAnonym
  • 13.12.2021, 21:28h
  • Antwort auf #5 von Dominik
  • Da Dragqueens auch Teil der Bevölkerung sind, ist es doch ok, dass eine dabei ist. Ob dies von anderen ausgeschlachtet wird oder nicht, kann ja nicht Grundlage der Entscheidung sein. Ich finde das Wahlprinzip allerdings mehr als fragwürdig. Es ist in meinen Augen eine reine Pseudowahlveranstaltung á la DDR.
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#7 SakanaAnonym
  • 13.12.2021, 21:53h
  • Antwort auf #4 von la_passante
  • Ist ne Lehre aus den Erfahrungen aus der Weimarer Republik. In Österreich wird der Bundespräsident direkt vom Volk direkt gewählt und am Bundeskanzleramt kann man jetzt ne Drehtür montieren. Viele Österreicher:innen beneiden uns schon um unser stabiles Regierungssystem.
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#8 GirlygirlEhemaliges Profil
  • 13.12.2021, 22:37h
  • Antwort auf #6 von Lars
  • Dass du die repräsentative Demokratie der DDR ähnlich siehst zeugt nicht nur von wenig politischen Kenntnissen sondern in deinen Augen müssten diverse Demokratien dieser Welt wie z.b USA Diktaturen seien.
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#9 DreddAnonym
#10 StaffelbergblickAnonym
  • 14.12.2021, 14:49h
  • Gloria finde ich gut ...
    ist mir schon öfter sehr positiv aufgefallen. Nach dem Mordanschlag vor einigen Jahren in Tel Aviv organisierte sie zügig eine Demo in Berlin. Mit klaren Statements.
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