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Ab Januar im Streamingportal

"Queer Eye"-Star Jonathan Van Ness bekommt eigene Netflix-Serie

"Getting Curious" soll bereits im Januar im weltweit führenden Streamingportal an den Start gehen. Die Reihe basiert auf dem Podcast von Jonathan Van Ness.


Jonathan Van Ness wird noch häufiger auf Netflix zu sehen sein (Bild: Netflix)
  • 16. Dezember 2021, 14:52h, noch kein Kommentar

Ab dem 28. Januar wird nach einem Bericht von "Entertainment Weekly" die erste eigene Reality-Serie des "Queer Eye"-Experten Jonathan Van Ness auf Netflix an den Start gehen. "Getting Curious" (neugierig werden) basiert auf dem gleichnamigen Podcast des 34-Jährigen. In jeder Folge behandelt Van Ness darin mit großer Liebe zum Detail Fragen, die ihn neugierig machen. Die neue Sendung wird von World of Wonder produziert – das bekannteste Format dieser Firma ist "RuPaul's Drag Race".

In dem Podcast wurden zuletzt Fragen behandelt wie "Wie ist es, eine Ex-Nonne zu sein", "Wer hat den Panamakanal gebaut" oder "Wie kriegen wir das 'I' in LGBTQIA+?". In der Audio-Sendung befragt Van Ness Expert*innen zu diesen Themen – ähnlich soll auch der Video-Ableger angelegt sein. Der offizielle Slogan der neuen Netflix-Sendung soll lauten: "Von Wolkenkratzern bis hin zu Käfern oder von Geschlechtsidentität bis hin zu Snacks, jede Folge folgt Jonathan, der sich mit Expert*innen aus verschiedenen Bereichen trifft, um die Komplexität einer breiten Palette von Themen aufzudecken."

Vor der Veröffentlichung der neuen Serie bringt Netflix jedoch erst einmal die sechste Staffel von "Queer Eye" heraus, in der Van Ness neben den anderen queeren Experten Antoni Porowski, Tan France, Karamo Brown und Bobby Berk einer Person in verschiedenen Bereichen Lebenshilfe anbietet. An Silvester startet die neue Staffel, die in Texas gedreht wurde (queer.de berichtete). Van Ness ist in der Reality-Serie der Pflegeexperte.

Zudem hat Netflix kürzlich angekündigt, dass auch ein deutscher Ableger von "Queer Eye" gedreht werde (queer.de berichtete).

Van Ness hatte sich Mitte 2019 als nichtbinär geoutet (queer.de berichtete). Er bevorzuge das Personalpronomen "er", sei aber auch offen für das geschlechtsneutrale Personalpronomen "they", für das es im Deutschen keine direkte Entsprechung gibt. Vor zwei Jahren outete sich Van Ness auch als HIV-positiv (queer.de berichtete).

Auch politisch engagierte sich der gelernte Friseur: Bei der Präsidentschaftswahl 2020 warb er für die Demokratische Bewerberin Elizabeth Warren, die aber im parteiinternen Vorwahlkampf hinter Joe Biden und Bernie Sanders nur auf Platz drei landete. (dk)