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Schädelfund von Hagen

"XY... ungelöst" greift Mord an schwulem Mann auf

Seit 2003 galt Klaus Walter Pauli als vermisst, 2016 wurde sein Schädel bei Rodungsarbeiten in Hagen gefunden. Nun erhofft sich die TV-Sendung "XY... ungelöst" neue Hinweise.


Klaus Walter Pauli war zum Zeitpunkt seines Verschwindens 47 Jahre alt (Bild: Polizei Hagen)

  • 10. Januar 2022, 10:46h - 2 Min.

Sechs Jahre nach einem Schädelfund bei Rodungsarbeiten in Hagen greift die TV-Sendung "XY...ungelöst" am Mittwoch (ZDF, 20.15 Uhr) den Fall auf. Das teilte die Hagener Polizei am Montag in einer Presseerklärung mit.

An einem Hang hinter dem Hauptbahnhof hatten Arbeiter*­innen im Januar 2016 zuerst den Schädel und im Juli 2019 weitere Skelettteile, Gegenstände und ein Handy gefunden. Die Ermittler*­innen gingen bereits vor sechs Jahren von einem Tötungsdelikt aus und ordneten den Fund dem seit 2003 vermissten Klaus Walter Pauli zu.

Vom Schallplattenkauf nicht zurückgekehrt

Der damals 47-Jährige wollte im Dezember 2003 vermutlich von Menden nach Hagen, um eine Schallplatte zu kaufen. Ein ehemaliger Mitbewohner einer Wohngemeinschaft, der 2006 starb, meldete Pauli als vermisst. Auf dem hinter dem Hauptbahnhof gefundenen Handy konnte später eine letzte Nachricht mit dem Wortlaut "Vielleicht melde ich mich später noch, Kuss Frank" wiederhergestellt werden. Pauli, zum Zeitpunkt seines Verschwindens 47 Jahre alt, soll über Online-Inserate Kontakt zu anderen schwulen Männern gesucht haben.


Das Handy, das Klaus Walter Pauli dabei hatte, als er getötet wurde (Bild: Polizei Hagen)

Erst 2021 kam in den Ermittlungen der erste große Durchbruch: Durch DNA-Analysen konnten die aufgefundenen Skelettteile Klaus Walter Pauli zugeordnet werden. Inzwischen sind alle Fundstücke analysiert. Während der Mitbewohner verstorben ist, hatte Pauli kaum bekannte Kontakte, auch zu Geschwistern wenig Umgang. Daher wendet sich die Polizei jetzt per Fernsehen an die Öffentlichkeit.

Die Ermittler*innen in Hagen erhoffen sich neue Hinweise und Zeug*innen. Für die Sendung wurden die letzten Tage im Leben des Getöteten und der Knochenfund an dem Berghang an der Bahnhofsumgehung nachgedreht. (cw/dpa)

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