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Kinostart

Ghostface jagt jetzt auch Queers

In der Horror-Neuauflage "Scream" kommt vieles genau so, wie man es sich als alter Fan wünscht – und manches doch ganz unerwartet, was im Ergebnis richtig spannend und verdammt spaßig ist.


Elf Jahre nach dem letzten Teil der "Scream"-Reihe kehrt Ghostface zurück (Bild: Paramount Pictures Germany)

25 Jahre nach dem ersten Teil und zehn Jahre nach dem vierten ist er wieder da, der Serienmörder mit der Ghostface-Maske. Oder ist es eine Mörderin? Oder gleich mehrere Täter*innen? In der Welt von "Scream", das wissen die Protagonist*innen genauso wie das Publikum, ist vieles möglich. Und daran ändert sich nun auch mit dem fünften Teil nichts, der – leicht irritierend – den gleichen Titel trägt wie das Original, dieses Mal allerdings ohne den deutschen Untertitel "Schrei!"

Im fiktiven kalifornischen Örtchen Woodsboro, wo man sich nie ganz erholt hat vom medial hinlänglich ausgeschlachteten Trauma der Mordreihe unter Highschool-Kids und späterer Folgetaten, ist die Aufregung jedenfalls groß, als plötzlich wieder eine Schülerin von einer maskierten Person mit einem Messer angegriffen wird.

Rückkehr des Held*innen-Trios


Poster zum Film: "Scream" startet am 13. Januar 2022 im Kino

Der Schwester der jungen Frau, die sofort samt Partner in die Heimat zurückkehrt, und ihre Clique sind sich sicher: Es wird auch dieses Mal nicht bei einer Tat bleiben. Wovon auch der frühere Sheriff Dewey Riley (David Arquette) bald überzeugt ist, weswegen er Kontakt nicht nur zu seiner immer noch beim Fernsehen arbeitenden Ex-Frau Gale Weathers (Courtney Cox) Kontakt aufnimmt, sondern natürlich auch zu Sidney Prescott (Neve Campbell), die vor 25 Jahren (und mehrmals danach) nur knapp überlebte und mit dem Thema eigentlich abgeschlossen hatte.

Meta-Ebenen, Intertextualität und Selbstreferenzialität wurden in der "Scream"-Reihe von Beginn an großgeschrieben, ganz gleich ob es darum ging, althergebrachte Klischees des Horrorkinos zu verhandeln, oder – ab Teil 2 – ein Film-im-Film (unvergessen: Tori Spelling spielt Sidney Prescott in "Stab") zum wichtigen Bestandteil der Handlung wurde.

Neues Team schafft die richtige Mischung

Im neuen Film ist dieser Unterbau des "Wer war's?"-Plots so raumgreifend wie nie – und dabei ausgesprochen originell, was auch daran liegen könnte, dass nach dem Tod des früheren Regisseurs Wes Craven und dem Abschied vom schwulen Drehbuchautor Kevin Williamson (der noch als Produzent beteiligt ist) dieses Mal ein neues Team rund um das Regie-Duo Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett die Strippen zieht.

Überhaupt ist es – nach den eher enttäuschenden Teilen 3 und 4 – richtig erfreulich zu sehen, wie gut die Mischung aus brutalen Todesszenen, zahlreichen Schreckmomenten und viel Humor doch noch aufgehen kann. In "Scream" kommt vieles genau so, wie man es sich als alter Fan wünscht, und manches doch ganz unerwartet, was im Ergebnis richtig spannend und verdammt spaßig ist.

Auch die Queerness wird ausgebaut


Queere Hauptfigur: Jasmin Savoy Brown als Schülern Mindy (Bild: Paramount Pictures Gemany)

Besonders gelungen ist dabei, wie die das altbekannte Held*innen-Trio und weitere Figuren von früher in die Geschichte integriert werden, der Fokus aber doch auf einer neuen Gruppe junger Protagonist*innen liegt. Und dabei wird auch die Queerness ausgebaut, die früher in Williamsons Drehbüchern überwiegend im Subtext zu finden war, allen voran durch die queere Schülerin Mindy, die auch ein bisschen knutschen darf.

Deren (übrigens gleichfalls queere) Darstellerin Jasmin Savoy Brown gehört – genau wie aktuell auch in der Serie "Yellowjackets" – zu den echten Highlights im Ensemble, doch auch Mikey Madison ("Better Things"), Mason Gooding ("Love, Victor"), Dylan Minnette ("Tote Mädchen lügen nicht") und vor allem Melissa Barrera ("In the Heights") sind sehenswert.

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Infos zum Film

Scream. Horrorfilm. USA 2022. Regie: Matt Bettinelli-Olpin Tyler Gillett. Darsteller*innen: Neve Campbell, Courteney Cox, David Arquette, Jasmin Savoy Brown. Laufzeit: 115 Minuten. Sprache: deutsche Synchronfassung. FSK 16. Verleih: Kinostart: 13. Januar 2022


#1 DreddAnonym
  • 13.01.2022, 11:56h
  • Am Montag hab ich booster-termin und dann asap ticket sichern, ich bin so heiß drauf.... !
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#2 NiNoKuniAnonym
  • 13.01.2022, 12:22h
  • Antwort auf #1 von Dredd
  • Dann eine schöne Boosterung :D. Die Boosterimpfung war bei mir die harmloseste. Die 2. war sehr unangenehm, die 3. war absolut in Ordnung, nur ein wenig Kopf- und Armschmerzen und nach ein paar Stunden war auch das weg. Ich wünsche dann viel Spaß beim Film.
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#3 DreddAnonym
  • 13.01.2022, 12:55h
  • Antwort auf #2 von NiNoKuni
  • War bei mir genauso: erste Impfung überhaupt keine Nebenwirkung, nach der 2ten hatte ich 2 Tage Übelkeit... Aber naja, nichts was nicht als möglicher Nebeneffekt bekannt war, daher alles halb so wild! 2 Tage auf der Couch netflix zu schauen anstatt ein Leben lang Tod zu sein erscheint mir n fairer Deal ;)

    Und danke dir, der film kann meinem persönlichen Hype wahrscheinlich gar nicht gerecht werden, aber bis jetzt hört man primär überraschend positives Feedback !
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#4 LariCaroAnonym
  • 14.01.2022, 10:59h
  • Antwort auf #3 von Dredd
  • Bei mir war der Booster am schlimmsten, erste Impfung, fast keine Nebenwirkungen, 2te Impfung, ein Tag etwas abgeschlagen, aber nach dem Bosster hatte ich zwei Tage Fieber und war zu nix zu gebrauchen, kann aber auch daran liegen das der Booster Moderna war und die anderen beiden von Pfizer.

    Ist vieleicht beim Impfen wie beim Alkohol, wenn man's mixt wird der Kater schlimmer :)
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