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Krimiserie
Schwules Ermittler-Duo beim "Tatort"?
Die Kommissare Leo Hölzer und Adam Schürk sollen laut einem "Bild"-Bericht künftig als Liebespaar auftreten. Vom Saarländischen Rundfunk gibt es keine Bestätigung – aber auch kein Dementi.

Ermitteln gemeinsam im Saarland: Leo Hölzer (Vladimir Burlakov, l.) und Adam Schürk (Daniel Sträßer) (Bild: SR / Manuela Meyer)
- 29. Januar 2022, 13:03h 2 Min.
Wenn es stimmt, wäre es eine kleine TV-Revolution. Die beiden "Tatort"-Kommissare Leo Hölzer und Adam Schürk sollen künftig als Liebespaar auftreten, berichtete am Donnerstag die "Bild"-Zeitung in ihrer Printausgabe. "In den kommenden Drehbüchern soll die Beziehung ausgebaut werden", heißt es in dem Artikel. Eine offizielle Quelle nannte das Boulevardblatt nicht.
Die fiktiven Kriminalhauptkommissare Adam Schürk, gespielt von Daniel Sträßer, und Leo Hölzer, gespielt von Vladimir Burlakov, sind die Hauptfiguren der in Saarbrücken spielenden Folgen der erfolgreichen ARD-Krimireihe. Seit April 2020 werden die für den SR produzierten Folgen mit dem Ermittlerteam ausgestrahlt.
Der letzte "Tatort" endete mit einer innigen Umarmung
Ein Coming-out als Liebespaar käme nicht völlig überraschend. Die jüngste Folge "Das Herz der Schlange", die am vergangenen Sonntag lief, endete mit einer innigen Umarmung von Schürk und Hölzer. Auf Twitter und Co. fragten prompt einige "Tatort"-Fans, wann sich die beiden auch endlich küssen werden.
/ JulieBloomwoodEigentlich bezahl ich nur GEZ, damit Schürk und Hölzer sich endlich küssen. Also bitte. #tatort
Julia (@JulieBloomwood) January 23, 2022
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Zudem hatte sich der Schauspieler Vladimir Burlakov im vergangenen November selbst als schwul geoutet, in dem er zusammen mit seinem Lebenspartner die Gala "GQ Men of the Year" besuchte (queer.de berichtete). "Ich bin immer noch der gleiche Mensch und gleiche Schauspieler wie gestern, wie letzte Woche und wie vor zwei Wochen", sagte Burlakov damals. "Und ich denke, dass die Menschen, die an mein Talent glauben, mich weiterhin besetzen werden. Dafür, wie ich als Schauspieler bin und nicht dafür, mit wem ich ins Bett gehe."
Saarländischer Rundfunk hüllt sich in Schweigen
Der Saarländische Rundfunk (SR) wollte den "Bild"-Bericht weder bestätigen noch dementieren. "Bei uns erfährt das Publikum alles, was es wissen muss, immer nur direkt aus den Filmen", erklärte ein Sprecher gegenüber dem Portal t-online. "Der Stoff ist in Entwicklung", so der SR.
Auf die Frage, ob Burlakov und Sträßer direkten Einfluss auf ihre Figurenentwicklung nehmen können, gab es ebenfalls keine klare Antwort. "Zu internen Abläufen der Stoff- und Figurenentwicklung geben wir keine Auskunft", teilte der Sender gegenüber t-online mit.
Der nächste Saar-"Tatort" wird laut SR im Spätfrühjahr gedreht. Der Ausstrahlungstermin ist noch unklar. (cw)
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20:15h, arte:
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