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Krimiserie

Schwules Ermittler-Duo beim "Tatort"?

Die Kommissare Leo Hölzer und Adam Schürk sollen laut einem "Bild"-Bericht künftig als Liebespaar auftreten. Vom Saarländischen Rundfunk gibt es keine Bestätigung – aber auch kein Dementi.


Ermitteln gemeinsam im Saarland: Leo Hölzer (Vladimir Burlakov, l.) und Adam Schürk (Daniel Sträßer) (Bild: SR / Manuela Meyer)

Wenn es stimmt, wäre es eine kleine TV-Revolution. Die beiden "Tatort"-Kommissare Leo Hölzer und Adam Schürk sollen künftig als Liebespaar auftreten, berichtete am Donnerstag die "Bild"-Zeitung in ihrer Printausgabe. "In den kommenden Drehbüchern soll die Beziehung ausgebaut werden", heißt es in dem Artikel. Eine offizielle Quelle nannte das Boulevardblatt nicht.

Die fiktiven Kriminalhauptkommissare Adam Schürk, gespielt von Daniel Sträßer, und Leo Hölzer, gespielt von Vladimir Burlakov, sind die Hauptfiguren der in Saarbrücken spielenden Folgen der erfolgreichen ARD-Krimireihe. Seit April 2020 werden die für den SR produzierten Folgen mit dem Ermittlerteam ausgestrahlt.

Der letzte "Tatort" endete mit einer innigen Umarmung

Ein Coming-out als Liebespaar käme nicht völlig überraschend. Die jüngste Folge "Das Herz der Schlange", die am vergangenen Sonntag lief, endete mit einer innigen Umarmung von Schürk und Hölzer. Auf Twitter und Co. fragten prompt einige "Tatort"-Fans, wann sich die beiden auch endlich küssen werden.

Twitter / JulieBloomwood
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Zudem hatte sich der Schauspieler Vladimir Burlakov im vergangenen November selbst als schwul geoutet, in dem er zusammen mit seinem Lebenspartner die Gala "GQ Men of the Year" besuchte (queer.de berichtete). "Ich bin immer noch der gleiche Mensch und gleiche Schauspieler wie gestern, wie letzte Woche und wie vor zwei Wochen", sagte Burlakov damals. "Und ich denke, dass die Menschen, die an mein Talent glauben, mich weiterhin besetzen werden. Dafür, wie ich als Schauspieler bin und nicht dafür, mit wem ich ins Bett gehe."

Saarländischer Rundfunk hüllt sich in Schweigen

Der Saarländische Rundfunk (SR) wollte den "Bild"-Bericht weder bestätigen noch dementieren. "Bei uns erfährt das Publikum alles, was es wissen muss, immer nur direkt aus den Filmen", erklärte ein Sprecher gegenüber dem Portal t-online. "Der Stoff ist in Entwicklung", so der SR.

Auf die Frage, ob Burlakov und Sträßer direkten Einfluss auf ihre Figurenentwicklung nehmen können, gab es ebenfalls keine klare Antwort. "Zu internen Abläufen der Stoff- und Figurenentwicklung geben wir keine Auskunft", teilte der Sender gegenüber t-online mit.

Der nächste Saar-"Tatort" wird laut SR im Spätfrühjahr gedreht. Der Ausstrahlungstermin ist noch unklar. (cw)

Wöchentliche Umfrage

» Was hältst du von einem schwulen Ermittler-Duo beim "Tatort"?
    Ergebnis der Umfrage vom 31.01.2022 bis 07.02.2022


#1 Nesiree DickAnonym
  • 29.01.2022, 14:45h
  • Wäre das herrlich, wenn sich diese beiden Katzen endlich mal küssen oder whatever tun würden.
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#2 Nico98Anonym
  • 29.01.2022, 15:13h
  • Abgesehen davon, dass die mittlerweile gerne an meiner alten Shisha-Bar drehen (komme aus dem Saarland), hab ich mich das auch schon gefragt, als ich den Film gesehen hatte. Wäre aufjedenfall nice.
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#3 LothiAnonym
  • 29.01.2022, 15:24h
  • Antwort auf #1 von Nesiree Dick
  • In der letzten Folge mit den beiden zeichnete sich ja schon eine sehr innige Freundschaft ab. Ich fände es äußert liebenswert und zudem wichtig endlich auch mal schwule Männer im Tatort zu erleben, deren privates Umfeld und insbesondere ihre Zusammenarbeit als Kommissare bei der Polizei zeigt. Dürfte recht spannend werden. Besonders unter den Polizeikolleg*innen.
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#4 TatortFanAnonym
  • 29.01.2022, 15:29h
  • "Dazu geben wir keine Auskunft" ist jedenfalls kein ausdrückliches Nein... ;-)

    Ich fänd's gut, wenn die beiden Kommissare offiziell ein Paar würden. Besonders weil ich den "permanentes Queerbaiting und am Ende wurde doch nichts daraus"-Mist schon mit einer anderen Serie durch habe.
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#5 StaffelbergblickAnonym
  • 29.01.2022, 16:12h
  • Ob wir BILD mögen oder nicht, die haben schon ihre journalistischen Finger überall drin. Von daher wäre es nicht abwegig.
    Und wie wir schon hier öfters fest-diskutierten ... Tatort ist Fiktion. Also dann doch mal eine ganz andere Fiktion: Schwules Ermittlerpaar ermittelt in einem Mordfall in einer Darkroom-Location. Könnte mir allerdings vorstellen, dass aufgrund "tatortgetreuer" Umsetzung die Ausstrahlung erst ab 22 Uhr möglich wäre. Andererseits hatten wir ja schon in einem RBB-Tatort Analverkehr in bester "Lehrbuchdarstellung"
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#6 Grete WurmAnonym
#7 marcocharlottenburgAnonym
  • 29.01.2022, 17:57h
  • Die neue ARD-Vorsitzende hatte mehr Diversität im Programm versprochen, dann hoffen wir mal, dass den Worten auch Taten folgen. Bei den vielen Krimireihen unverständlich, dass es nicht mehr Sichtbarkeit gibt. Und Quote kann wohl kaum ein Grund sein, der Gebührenzahler zahlt auch dann, wenn sich niemand die Sendung ansehen würde.
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#8 interessantAnonym
  • 29.01.2022, 18:21h
  • Das Konzept ist vielversprechend. Wäre mal spannend, wobei gab es das Liebespaarthema überhaupt schon bei Tatort? Nicht dass das sowas wird wie "Hart aber herzlich". Aber leider hat das öffentlich-rechtliche Fernsehen bisher nur wenig gutes Gespür für homosexuelle Charaktere bewiesen, sei es beim Tatort ( die wirklich seltsame Entwicklung der Sexualität von Lena Odenthal, ebenso bei Robert Karow ... erst stolzer Schwuler, dann DL, dann Macho Bi), oder auch in anderen Produktionen (die schlecht entwickelten Charakteren und lausig flache Geschichte in "All you need").
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#9 MichaKHProfil
  • 29.01.2022, 19:28hBad Kreuznach
  • Das würde mich sehr freuen und habe ich - ehrlich gesagt - schon am Ende des letzten Tatorts mit den beiden erwartet (oder erhofft?). Auf jeden Fall wären sie ein schönes Paar!
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#10 Sniper01Anonym
  • 30.01.2022, 04:32h
  • O weh, falls Ma ( als Polizistentochter ) das noch mitbekäme - die hat diese Serie immer gern verfolgt, bis ihrer Meinung nach irgendwann mal was "Perverses" gezeigt wurde. Kann sein, da ging es auch um Schwule pder vielleicht Lesben. Die hätte böse Briefe an den Sender geschickt, so intolerant blieb sie Zeitlebens.
    Für einen, der den Beruf mal im Auge hatte, ist das natürlich schon eine romantische Vorbildschaffun, und wäre eine tolle Leistung, wenn's bis dahin wirklich wird.
    Vielleicht auch als Vorbild für die Echten? Da würden die Gefühle wahrscheinlich ermittlungshinderlich ausarten. Wer geht denn noch 39 mal "Typ, so breit wie hoch, mit blauer Hose" im Stadtgebiet wegen Zeugenkrimskrams besuchen, wenn er an "lecker Partner, ohne Hose" denkt?
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