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Model und Schauspielerin

Cara Delevingne vermisste queeres Vorbild: "Hätte mich weniger gehasst"

In ihrer Jugend habe sie queere Sichtbarkeit vermisst, so die "Suicide Squad"-Schauspielerin. Darum wolle sie heute dem LGBTI-Nachwuchs ein Vorbild sein.


Cara Delevingne stellte 2016 bei Comic Con in San Diego ihren Film "Valerian – Die Stadt der tausend Planeten" vor (Bild: Gage Skidmore / flickr)

Das britische Model Cara Delevingne hat in der Jugend ein Vorbild aus der queeren Szene vermisst. "Ich denke, ich hätte mich weniger gehasst, ich hätte mich nicht so sehr geschämt, wenn es jemanden gegeben hätte", sagte die 29-Jährige der Zeitschrift "Harper's Bazaar UK". Wegen des Kampfes mit ihrer sexuellen Orientierung habe sie Suizidgedanken gehabt.

Delevingne, die auch als Schauspielerin ("Suicide Squad", "Valerian – Die Stadt der tausend Planeten") arbeitet, hatte sich in der Vergangenheit als bisexuell oder pansexuell sowie als genderfluid geoutet. Nun will das Model selbst ein Vorbild für junge Queers sein: "Das einzige, was mich daran freut, queer aufzuwachsen, dagegen anzukämpfen und es zu verbergen, ist, dass es mir so viel Feuer und Antrieb gibt, zu versuchen, das Leben von Menschen auf irgendeine Weise einfacher zu machen, indem ich darüber rede", sagte Delevingne.

Delevingne will Nachwuchs

Auch wenn sie derzeit noch keine Kinder wolle, bereite sie sich bereits auf eine Zukunft als Mutter vor, erzählte die 29-Jährige. "Ich möchte Babys haben", sagte sie. "Ich kaufe Kinderklamotten für mein künftiges Kind, das nicht existiert." Vor allem Babyschuhe finde sie toll. "Sie brechen mir das Herz."

In der Vergangenheit hatten bereits mehrfach Delevingnes Beziehungen mit anderen Promis für Schlagzeilen gesorgt: So war sie etwa mit Hollywood-Schauspielerin Michelle Rodriguez liiert (queer.de berichtete). Außerdem waren Musikerin St. Vincent und "Pretty Little Liars"-Star Ashley Benson Partnerinnen des Models. Zuletzt gab es Gerüchte über eine Beziehung zwischen Delevingne und Schauspielerin Sienna Miller, da die beiden kürzlich küssend in einer New Yorker Bar gesehen worden sind – offiziell sind Delevingne und die Ex von Jude Law aber nur enge Freundinnen. (dpa/cw)



#1 Indigo73Anonym
  • 01.02.2022, 19:22h
  • Nun bin ich sehr viel älter als Cara und ich habe mich auch nie dafür geschämt oder mich gehasst für das, was ich bin, aber grundsätzlich kann ich das so unterschreiben.
    Trans* fand überhaupt nicht statt. Ich war schon begeistert, als Schwule und Lesben sichtbar wurden und wenigstens sexuelle Orientierung Thema wurde.
    Das man das, was ich bin, trans* (zu dem Zeitpunkt noch "transsexuell") nennt, habe ich erst erfahren, als ich mich zum ersten Mal mit einem Arzt darüber unterhalten habe. :D
    Im Rückblick finde ich das witzig.
    Ist es aber eigentlich nicht. Denn der Grund, dass ich das nicht wusste, war die mangelnde Sichtbarkeit und Aufklärung.
    Bis zu dem Zeitpunkt war ich nur "komisch" oder "anders".
    Zum Glück bin ich psychisch sehr stabil. Für jemanden, der das nicht ist, kann es extrem belastend sein. Daher müssen wir allein deshalb sichtbar sein, um es nachfolgenden Generationen zu ersparen, "komisch" zu sein.
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