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Sanremo

Mika ist Co-Moderator beim Eurovision Song Contest

Der schwule Sänger wird neben Laura Pausini und Alessandro Catellan zum Gesicht des diesjährigen ESC. Unterdessen sucht Italien sein Lied für die Titelverteidigung.


Mika (li.), Laura Pausini und Alessandro Catellan werden in Turin die europäische Superstar-Suche moderieren (Bild: RAI)

Beim traditionellen Musikfestival Sanremo sind am Mittwochabend die drei Moderator*innen des Eurovision Song Contests vorgestellt worden: Neben Popsängerin und Grammy-Preisträgerin Laura Pausini und dem TV- und Radiomoderator Alessandro Catellan wird der 38-jährige libanesisch-britisch-amerikanische Sänger Mika als ESC-"Host" fungieren. Die traditionelle Musiksendung wird nach dem letztjährigen Sieg der italienischen Band Måneskin diesen Mai in Turin stattfinden.

Der in Beirut geborene Mika ist vor allem durch seinen Erfolgssong "Grace Kelly" aus dem Jahr 2007 bekannt. Er outete sich 2009 zunächst als bisexuell und 2012 als schwul. Er warb auch für Gleichbehandlung, etwa bereits 2017 beim Musikfestival Sanremo (queer.de berichtete). Mika spricht fließend Italienisch.

Twitter / Eurovision

Das Sanremo-Festival (offiziell: "Festival della Canzone Italiana") wird bereits seit 1951 veranstaltet. Es gilt als Vorbild für den erst fünf Jahre später gestarteten Eurovision-Liederwettbewerb. Seit 2015 fungiert Sanremo als offizieller italienischer ESC-Vorentscheid.

Direktlink | Einer der Kandidaten ist Rapper Achille Lauro, der bereits 2019 und 2020 am ESC-Vorentscheid teilnahm – dieses Jahr versucht er es mal oberkörperfrei
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Mit dabei ist etwa der Sänger Mahmood, der bereits vor drei Jahren in Sanremo gewann und dann im ESC-Finale hinter dem Niederländer Duncan Laurence mit "Soldi" den zweiten Platz belegte (queer.de berichtete). Um den Sänger hatte es damals Gerüchte wegen seiner sexuellen Orientierung gegeben (queer.de berichtete). Bis heute weigert sich der Sohn eines ägyptischen Vaters und einer sardischen Mutter aber, darüber zu sprechen. Dieses Jahr tritt Mahmood mit dem 18-jährigen Nachwuchsstar und Netzshirt-Fan Blanco an.

Der deutsche Vorentscheid zum Eurovision Song Contest findet dieses Jahr am 3. März statt (queer.de berichtete). Große Hoffnungen auf einen Erfolg macht sich die ARD aber wohl nicht: Dieses Jahr wird der Vorentscheid nicht mehr im Ersten, sondern nur noch in den Regionalprogrammen ausgestrahlt.

Das Finale des 66. Eurovision Song Contest findet am 14. Mai statt. Nach Neapel (1965) und Rom (1991) wird das europäische Musikfestival zum dritten Mal in Italien abgehalten. (dk)



#1 PeerAnonym
  • 03.02.2022, 17:56h
  • Witzig, ich habe mich letztens noch gefragt, was wohl aus dem geworden ist. Ich fand seine beiden ersten Alben toll. Aber danach hat man ja leider nie mehr was von ihm gehört.

    Schade.

    So ähnlich geht es mir auch mit den Scissor Sisters.
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#2 daVinci6667
  • 03.02.2022, 19:11h
  • Antwort auf #1 von Peer
  • Also im französischen und italienischen TV sieht und hört man immer mal wieder von MIKA. Hör doch mal in seine neueren Lieder rein. Ich mag ihn sehr. Und gut schaut der aus. Zu altern scheint der auch nicht.
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#3 SebiAnonym
  • 04.02.2022, 11:45h
  • Antwort auf #2 von daVinci6667
  • Ja, aber das ist leider nicht mehr der ganz große, internationale Erfolg, den er mal hatte.

    Die meisten Künstler, die das wirklich aus Überzeugung sind, hören ja nicht komplett auf, sondern machen weiter. Und es ist auch verdammt schwer, nach so einem Mega-Erfolg wie damals, weiter auf diesem Level zu bleiben. Das gelingt nur ganz wenigen wie z.B. Elton John, Madonna, Cher, etc. Aber ich denke viele hätten genau das auch Mika gegönnt.
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