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- 03. Januar 2006 1 Min.
Washington (queer.de) - Die christlich-fundamentalistische US-Lobbygruppe "Concerned Women For America" (CWA) beschuldigt "Barbie"-Produzent Mattel, mit seinen Spielsachen für die "homosexuelle Agenda" zu werben. Bob Knight, der (männliche) Vorsitzende der "besorgten Frauen für Amerika" beanstandet auch die "Barbie"-Website, weil dort vier- bis achtjährige Kinder angeben müssten, ob sie ein Junge oder ein Mädchen seien oder die Frage nicht beantworten könnten. "Da steckt die Idee dahinter, dass Menschen nicht in ein bestimmtes Geschlecht hineingeboren werden, sondern ihre Geschlechtsidentität selbst auswählen könnten", so Knight. "Dahinter steckt System, um die homosexuelle Agenda in den Köpfen zu verankern." Diese Agenda solle vor allem bei Kindern verwirklicht werden: "Jedes Kind, das nicht sicher ist, wer es ist, soll davon überzeugt werden, sexuelle Handlungen durchzuführen." Der Einfluss von Barbie wirke sich zudem verheerend auf junge Mädchen aus. "Barbie bringt Mädchen davon ab, die Idee der Weiblichkeit als christliches Konzept zu verstehen", so Knight. "Das heißt, dem Herrn zu dienen, zu heiraten, Kinder zu kriegen und ein Haus zu bauen. Das sieht man nicht bei Barbie. Es geht nur um materielle Dinge." Die 1979 gegründete Lobbygruppe CWA hat derzeit nach eigenen Angaben 500.000 Mitglieder. (dk)
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