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US-Serie

"Love, Victor" geht nach drei Staffeln zu Ende

Die Highschool-Abenteuer von Victor Salazar enden nach 28 Folgen.


Victor (Michael Cimino, li.) flirtet schon mal drauf los… (Bild: Hulu)

Die achtteilige dritte Staffel der schwulen Coming-of-Age-Serie "Love, Victor" wird die letzte sein. Das gab das Streamingportal Hulu, das die Reihe in den USA zeigt, im Rahmen einer Presseveranstaltung am Dienstag bekannt. Alle Folgen der dritten Staffel werden am 15. Juni in den USA auf Hulu gezeigt.

In Deutschland sind die ersten beiden aus je zehn Episoden bestehenden Staffeln auf Disney+ erhältlich. Wann die neue Staffel zu sehen sein wird, ist noch unklar. Bei der ersten Staffel mussten sich die deutschen Zuschauer*innen noch mehr als acht Monate gedulden, bei der zweiten Staffel betrug die Wartezeit für die erste Folge nur noch eine Woche. Allerdings veröffentlichte Disney+ anders als Hulu nicht alle Folgen auf einmal, sondern nur eine pro Woche. Die letzte Folge war damit erst mehr als zwei Monate nach der US-Premiere erhältlich.

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"Love, Victor" ist ein Ableger der romantischen Komödie "Love, Simon" über den versteckt schwulen 17-jährigen Schüler Simon (Nick Robinson) aus einem Vorort von Atlanta, der übers Internet mit einem anonymen schwulen Mitschüler spricht und sich schließlich in ihn verliebt. Der Film war der erste Hollywood-Blockbuster eines großen Studios, der eine schwule Romanze ins Zentrum der Story gestellt hat.

Die TV-Serie handelt praktisch von der nächsten Schülergeneration nach der im Film – Simon fungiert hier als Erzähler, Darsteller Nick Robinson ist außerdem Co-Produzent der Serie. Inhaltlich geht es um die Gefühlswirren von Victor (Michael Cimino), der sich anfangs seiner sexuellen Orientierung noch nicht sicher ist. Das ändert sich zum Ende der ersten Staffel. In der zweiten Staffel geht es um die Reaktion auf sein Coming-out in seiner Schule. Außerdem gibt es mehrere romantische Verwicklungen.

Kurios war die Entwicklungsgeschichte von "Love, Victor": Ursprünglich sollte die Serie auch in den USA auf Disney+ gezeigt werden. Allerdings waren dem Streamingportal, das sich insbesondere an Minderjährige richtet, die Thematik Homosexualität oder auch andere "Adult"-Themen wie Alkoholkonsum oder Eheprobleme der Eltern offenbar zu heiß – und das Format wanderte zum Streamingdienst Hulu, der zu zwei Dritteln dem Disney-Konzern gehört. Außerhalb der USA läuft die Serie dagegen im Disney+-Kanal Star, der sich eher an eine ältere Zielgruppe wendet und durch eine Kindersicherung geschützt ist. In Deutschland wird die Reihe als "Star Original" angepriesen. Abonnent*innen von Disney+ können Star ohne zusätzliche Kosten nutzen. (dk)



#1 Nico98Anonym
  • 09.02.2022, 12:20h
  • Die Serie mit einer verkürzten 3. Staffel zu beenden war safe nicht der Plan der Autoren und Produzenten. Bin skeptisch, ob damit die Handlung zu einen guten Ende geführt werden kann.
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